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Georgios Chatzoudis | 07.11.2011 | 2792 Aufrufe | 2 | Interviews

"Die Denkmäler stehen noch in der Landschaft" -
Archäologie in der Mongolei

Interview mit Prof. Dr. Jan Bemmann

Die Mongolei machte zuletzt noch Schlagzeilen - als neuer Rohstofffundus für Deutschland. Doch das Land zwischen Russland und China hat noch ganz andere Schätze zu bieten, über die sich vor allem Archäologen und Historiker freuen. So wie der Prähistorische Archäologe Prof. Dr. Jan Bemmann, Direktor des Instituts für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie der Bonner Universität. Gegenwärtig forscht er unter anderem zur Geoarchäologie in der mongolischen Steppe sowie zu Karakorum, der ersten Hauptstadt des Mongolischen Reiches.

Wir haben ihn zu seinen aktuellen Projekten und zum Stellenwert der Archäologie in der Mongolei befragt.

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"Die Mongolei ist ein absolutes Kontrastprogramm zum Rheinland"

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"Ich begeistere mich für Pferde."

"Die Steppe ist eine weitgehend unzerstörte Kulturlandschaft"

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"Es ist alles obertägig sichtbar"

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"Ein langsames Wegerodieren von Bedeutung"

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"Eine sehr lange Tradition zwischen der Mongolei und Deutschland"

Prof. Dr. Jan Bemmann, Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie,
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität, Bonn

"Als Mitteleuropäer steht mit offenem Mund vor den Funden"

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"Die Ergebnisse aus dem CT sind atemberaubend"

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Fischledertäschchen im CT

"Fischreste stören bei der Ermittlung des Fundstückalters"

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Mongolische Fischledertasche

"Die Funde gehen wieder dahin zurück, wo sie hergekommen sind"

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"Die Pferdekopfgeige hat sich als Winkelharfe entpuppt"

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Winkelharfe, traditionelles Musikinstrument in der Mongolei

Das Interview mit Prof. Dr. Jan Bemmann in einer Datei

Kommentar

von priv. Doc. Dr. Rahmi Oruc Güvenc | 07.07.2012 | 12:08 Uhr
Sehr geehrter Herr Prof. Dr.Bemmann,
mit großem Interesse habe ich das Bild von der Winkelharfe gesehen. In den Altairegionen, Kirgisien und Kasachsten wird ein fast identisches Instrument noch heute verwendet, die Kilkopuz.
Mein Mann Dr. Güvenc ist der Wiederentdecker der Altorientalischen Musiktherapie, die er seit mehr als 40 jahren erfoorscht und anwendet. In vielen Ländern Europas findet sie wieder Eingang als Ergänzung zur modernen medizin.Deshalb interessiert uns das von ihnen gezeigte Instrument sehr. Leider führen uns unsere reisen ind er nächsten zeit nicht nach Bonn. Könnten sie uns weitere Auskünfte über das Alter, genaue Herkunft u.a. zukommen lassen.
Mit freundlichen Grüssen
andrea azize güvenc

Kommentar

von Georgios Chatzoudis | 07.07.2012 | 16:31 Uhr
Sehr geehrte Frau Güvenc,
vielen Dank für Interesse an unserem Interview mit Prof. Dr. Bemmann. Wir leiten Ihren Kommentar gerne an ihn weiter.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre L.I.S.A.Redaktion

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