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Georgios Chatzoudis | 27.04.2012 | 3207 Aufrufe | 2 | Interviews

"Der Titel 'StadtteilHistoriker' ist ein Türöffner"

Interview mit Jens-Holger Jensen

Das Projekt StadtteilHistoriker ist ein Beitrag zur Aufarbeitung der Geschichte der Stadt Frankfurt a.M. Seit November 2010 erforschen mehr als zwanzig geschichtsinteressierte Frankfurter Bürger ehrenamtlich die Frankfurter Stadt- und Stadtteilgeschichte. Die Themen der StadtteilHistoriker entstammen ihrem Lebensumfeld und werden von ihnen selbst ausgewählt.

Jens-Holger Jensen hat sich gemeinsam mit Günter Appel und Georg Becker eine der prominentesten Straßen des Stadtteils Sachsenhausen ausgesucht - die Textorstraße. In der vergangenen Woche hat er die Ergebnisse des Projekts bei L.I.S.A. vorgestellt, die nun auch in einer Ausstellung zu sehen sind. Wir wollten von ihm wissen, wie das Projekt verlaufen ist und welche Erfahrungen er als StadtteilHistoriker gesammelt hat.

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Eine besondere historische Quelle - Frankfurter Adressbücher

"Wir wollten mehr über das Leben in der Straße herausbekommen"

L.I.S.A. Herr Jensen, Sie sind in Frankfurt für das Projekt StadtteilHistoriker ausgewählt worden und haben sich für die Beschäftigung mit einem Stadtteil Sachsenhausen, genauer mit der Textorstraße, entschieden. Warum diese Straße? Was ist daran aus historischer Sicht interessant? Was war Ihre persönliche Motivation?

Jensen: Als gebürtiger Sachsenhäuser habe ich mich Anfang der 1980er Jahre bei einem Volkshochschulkurs angemeldet der sich mit der Geschichte Sachsenhausen beschäftigte. Dieser Kurs bestand mit wechselnden Teilnehmern bis 2003, also etwas mehr als 20 Jahre.  Einige der Teilnehmer haben in den 80er Jahren zusammen zwei Bücher „Die Geschichte der Frankfurter Fischer- und Schifferzunft“ und „Wege durch Sachsenhausen“ geschrieben. „Wege durch Sachsenhausen“ entstand allerdings schon in einer Autorengemeinschaft die sich neben der Kursarbeit gründete.

Im Jahr 1999 haben wir dann im VHS-Kurs und nebenbei alle seit 1982 bearbeiteten Themen noch einmal aufgearbeitet und in einer großen Ausstellung präsentiert. Diese Ausstellung wiederum bildete die Basis und das Grundgerüst für unser drittes Buch „Sachsenhausen neu entdecken“ an dem ich wieder als Fotograf und Autor beteiligt war. Unsere ehemalige Kursleiterin, die unsere Arbeit koordiniert hatte, verstarb Ende 2005 und damit waren wir auf uns alleine gestellt. Die Autorengemeinschaft „Sachsenhausen näher betrachtet“ wollte aber in lockerer Form weiter zusammenarbeiten und so sind wir dazu übergegangen Fotoausstellungen zusammenzustellen und zu präsentieren. Im Jahr 2008  waren “Die Schweizer Straße“ und 2010 „Rund um den Südbahnhof -Einst und Jetzt“ die vorgestellten Themen.  Im Sommer 2010, die Südbahnhof-Ausstellung war gerade beendet, sind wir auf die Ausschreibung zur 3. Staffel der Stiftung Polytechnische Gesellschaft aufmerksam geworden und nach 3-wöchiger Überlegung haben wir uns entschlossen im kleineren Kreis eine Bewerbung abzugeben. Ich hatte damals meinen beiden Mitstreitern, Günter Appel und Georg Becker, dafür drei Themen vorgeschlagen.

1.)  Wasser in Sachsenhausen
2.)  Schulen in Sachsenhausen
3.)  Die Textorstraße

Wir waren uns in einer halben Stunde einig, dass es die Textorstraße sein soll. Uns war bekannt, dass es sich um eine ehemalige Bahntrasse handelt, dort eine nahezu komplett erhaltene Gründerzeitarchitektur, die heute noch ein geschlossenes Ensemble zeigt, vorhanden ist und die ersten Industrieansiedlungen im 19. Jahrhundert an der damaligen Bahntrasse entstanden waren. Das weckte unser Interesse und unseren Forschergeist noch mehr darüber herauszubekommen. Insbesondere über das Leben in der Straße.

Ich selbst stand 2010 bereits in meinem letzten aktiven Berufsjahr, das im Mai 2011 endete. Ein nahtloser Übergang von meiner beruflichen Tätigkeit als Kaufmann, in der Forschung und Vorentwicklung der Daimler AG, zu meinem lange Jahre gepflegten „Steckenpferd“  der Geschichtsforschung kam mir natürlich sehr gelegen. Ich hatte mich mittlerweile längst zu einem „Jäger und Sammler“ von Fachliteratur entwickelt und eine kleine Frankfurt-Bibliothek aufgebaut.

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Die Autoren in dieser Woche bei einem Interview-Termin mit einem Reporter der Frankfurter Neue Presse in einem Café in der Textorstraße. V.l.n.r. Jens-Holger Jensen, Günter Appel, Reporter der FNP, Georg Becker

"Die ersten Stadtadressbücher sind im 18. Jahrhundert entstanden"

L.I.S.A.: Mit welchen Quellen haben Sie gearbeitet? Welche Informationen beinhalten Adressbücher?

Jensen: Bei unserer Bewerbung wurde schon abgefragt wie man das Projekt angehen und welche Quellen man nutzen möchte. Wir haben die Frage damals wie folgt beantwortet:

„Im Besitz der Autorengemeinschaft befindet sich eine Reihe von Frankfurt-Literatur die für die Projektarbeit herangezogen werden soll:

  • Volker Rödel              Ingenieurbaukunst in Frankfurt am Main 1806-1914
  • Volker Rödel              Fabrikarchitektur in Frankfurt am Main 1774 – 1924
  • Heinz Schomann      Frankfurter Denkmal-Topographie
  • Prof. Klötzer                Frankfurter Biographie(n)
  • Helmut Nordmeyer   Rundgang durch das alte Frankfurt-Sachsenhausen
  • Helga Heil                  Sachsenhausen und sein Brunnenfest
  • Delkeskamp              Malerischer Plan von 1864
  • Bollmann Verlag       Bildkartenpläne von 1957, 1964, 1968, 1971, 1981
  • Plankammer              Aktuelle und Historische Pläne der Stadt Ffm. (auf CD)

Die Herren Appel und Jensen haben seit Jahrzehnten in Sachsenhausen fotografiert und so umfangreiche private Fotoarchive aufgebaut. Aufbauend auf diesem Fotomaterial sollen Gegenüberstellungen möglich gemacht werden. Darüber hinaus soll in folgenden Archiven recherchiert werden:

  • Institut für Stadtgeschichte
  • Universitätsbibliothek
  • Historisches Museum
  • Bibliothek der Industrie und Handelskammer

Die Suche nach historischen Bildmaterial und Stadtentwicklungsplänen sowie die Auswertung der statistischen Jahrbücher der Stadt Frankfurt und der Frankfurter Adressbücher stehen dabei im Zentrum.“

Wir hatten bei vorangegangenen Projekten gute Erfahrungen damit gemacht uns zunächst einmal einen Überblick über die Bevölkerungsstruktur, also die Berufe zu verschaffen. Wir erwarteten in den Adressbüchern vor dem 2. Weltkrieg eine große Anzahl an städtischen und Reichsbahnbediensteten zu finden, was sich dann auch bestätigte. Als gebürtige Sachsenhäuser hatte jeder von uns mehr oder weniger private oder dienstliche Kontakte zu ehemaligen Bewohnern der Textorstraße und damit eine ganz persönliche Erwartungshaltung hinsichtlich der Bevölkerungsstruktur. Wir durften uns aber nicht darauf verlassen und wollten mit Fakten arbeiten. Bis zum Jahr 1975 waren die Berufe neben dem Namen des Haushaltsvorstands jeder einzelnen Liegenschaft vermerkt. Wenn vorhanden, getrennt nach Vorder- und Hinterhaus. Zudem wurde der Name des Hauseigentümers und dessen, gegebenenfalls abweichende, Anschrift aufgeführt.

Die ersten Stadtadressbücher sind im 18. Jahrhundert als Verzeichnisse städtischer Behörden oder auch als sogenannte Gewerbekalender entstanden. Wie aus wissenschaftlichen Untersuchungen bekannt (siehe Dr. phil. Ralf Roth „Stadt und Bürgertum der Stadt Frankfurt am Main - Ein besonderer Weg von der ständischen zur modernen Bürgergesellschaft 1760 bis 1914-, München 1996) sind in den meisten Adressbüchern nur zwischen 20 und 25 Prozent der tatsächlichen Einwohnerzahl vermerkt. „Der Anteil der in den Frankfurter Adressbüchern verzeichneten Einwohner ist demgegenüber mit 18 bis 22 Prozent recht niedrig, steht in unmittelbarem Zusammenhang mit den relativ großen Haushalten und dem Umstand, dass die Gesellen erst spät zu einer eigenständigen Haushaltsführung übergingen.“ Dieses Zitat bezieht sich auf den von Ralf Roth untersuchten Zeitraum bis 1914 und steigt gegen Ende des 19. Jahrhunderts deutlich an.

Die nachfolgenden Schlussfolgerungen basieren alleine auf den ausgewerteten Frankfurter Adressbüchern der Jahre 1902, 1903, 1904, 1905, 1915, 1925, 1935, 1943, 1955, 1965 und 1975. Das erste Wohngebäude in der damaligen Varrentrappstraße (Nr. 30, Ecke Bruchstraße) wurde zwar bereits einige Jahre vorher errichtet (etwa 1890), die größere kontinuierliche Bautätigkeit setzte aber erst 1899 ein. Unter Berücksichtigung des gewählten 10-Jahres Rhythmus ist 1975 das letzte Jahr in dem in den Adressbüchern auch die Berufe der Bewohner aufgeführt sind.

Die Textorstraße, so ist es beispielsweise den Adressbüchern der Jahre 1902 und 1904 zu entnehmen, gehörte mit einem östlichen und westlichen Teil zu zwei Stadtbezirken. Die Trennungslinie zwischen den beiden Teilen war die Bruchstraße.

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"Sachsenhausen ist von Bombenschäden verschont geblieben sind"

L.I.S.A.: Sie haben vor einigen Tagen bei L.I.S.A. einen Beitrag eingestellt, der eine Auswertung der Adressbücher darstellt. Was sagen die Zahlen im Einzelnen aus?

Jensen: Der eingestellte Beitrag stellt das erste Zwischenergebnis meiner ganz persönlichen Arbeit dar. Es ist die Datensammlung der Adressbücher der Jahre 1902, 1903, 1904, 1905, 1915, 1925, 1935, 1943, 1955, 1965 und 1975. Die Bebauung der Textorstraße begann 1899 und war im Wesentlichen 1907 abgeschlossen. Lediglich Ende der 1920er Jahre folgt noch die Bebauung eines ehemaligen Fabrikgeländes mit modernen Wohngebäuden ähnlich der bekannten Gebäuden des Architekten und Stadtbaurats Ernst May. Die Zahlen (Haus-Nr. 7 – 29) spiegeln u.a. diese Entwicklung wider. Die Gesamtzahl an Haushaltungen schwankt und findet in den 50er Jahren ihren Höhepunkt. Die Zahl der Haushaltungen aus dem Jahr 1955 bedeutet gegenüber den Jahren 1935 und 1975 nahezu eine Verdopplung. Der Grund liegt in den damals noch vorhandenen Wohnungsnot und der Tatsache, dass der Stadtteil Sachsenhausen und die Textorstraße im Speziellen weitestgehend von Bombenschäden verschont geblieben sind. Infolge einer gesetzlichen Regelung kam es zu Zwangseinquartierungen und Untervermietungen die zu einer deutlich höheren Wohnungsbelegungen führte. Während der Zeit des Wohnungsmangels wurden jedem Bürger gesetzlich ein Wohnraum von 10 qm zugestanden.

Bei der Berufsgruppe der Kaufleute setzte sich ab 1943 eine andere, offenbar deutlich strengere Trennung zwischen selbstständiger und angestellter kaufmännischer Tätigkeit durch. In der statistischen Auswertung dominiert bis 1935 der, eigentlich mit einer selbstständigen Tätigkeit verbundene, Begriff Kaufmann um in den Jahren danach gegenüber dem kaufmännischen Angestellten (z.B. Buchhalter, Kontorist, Sekretär) ins Hintertreffen zu geraten.

Hinsichtlich der hohen Schuldichte in Sachsenhausen und ganz speziell im Quartier zwischen der Hedderich-, und der Gartenstraße mit insgesamt acht Schulen (Schillerschule, Carl-Schurz-Schule, Freiherr-von-Stefan-Schule, Wallschule, Freiherr-vom-Stein-Schule, Schwanthalerschule, Textorschule, Holbein-Mittelschule) interessiert natürlich die Anzahl der Lehrkörper mit einem Wohnsitz in der Textorstraße.

Die Gesundheitsversorgung mit z.B. niedergelassenen Ärzten ist den Adressbüchern  auch zu entnehmen. Wir haben bei Zeitzeugenbefragen u.a. gezielt nach einem praktischen Arzt und Geburtshelfer gefragt, der uns aus einer vorangegangenen Recherche bereits aufgefallen war. Durch die Adressbücher waren Standortklärungen problemlos möglich.

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"Die Adressbücher haben die Zeitzeugenbefragung sehr erleichtert"

L.I.S.A.: Welche Rückschlüsse lassen sich aus Ihrer Auswertung der Adressbücher für die Geschichte der Textorstraße, den Stadtteil Sachsenhausen oder gar die Stadt Frankfurt am Main ziehen?

Jensen: Ein Rückschluss für den Stadtteil und für die Stadt ist meines Erachtens nur dann möglich wenn man eine derartige Datenerfassung und eine vergleichende Auswert-ung für andere Straßen in Sachsenhausen und in anderen Stadtteilen vornehmen würde. Das wäre vielleicht ein Thema für einen anderen StadtteilHistoriker in einem neuen Projekt. Meinen Mitstreitern und mir haben die Informationen aus den Adressbüchern, insbesondere die Berufsangaben, bei Zeitzeugenbefragen die Arbeit sehr erleichtert. Ich konnte beispielsweise sehr gezielt nach einem Organisten, der sich als Frankfurter Glockenmeister oder einem Prähistoriker fragen, der sich als Ausgrabungsleiter des historischen Gartens im Dom-Römerbereich entpuppte. Die unmittelbare Suche in der Excel-Datei mit den Rohdaten aus den Adressbüchern ermöglichte bei zwei Interviews eine zunächst unklare Angabe zu Namen und Hausnummern. Das heißt, die umfangreiche Datenerfassung hat in einem solchen Augenblick einen ganz praktischen Nutzen bekommen.

Ein Rückschluss auf die Entwicklung und Struktur der Textorstraße, die von 1886 bis 1899 den Namen Varrentrappstraße trug, ist in der Aufgliederung der ganzen Straße auf die Quartiere von der ersten zu zweiten Querstraße usw. möglich weil dadurch deutlich wird welche Berufsgruppen und damit auch Einkommensschichten wo konzentriert haben. Wir haben auf eine systemartige Einkommensbewertung verzichtet weil wir damit von unserem eigentlichen Ziel zu sehr abgekommen wären.

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´"Wir planen nun eine Buchveröffentlichung"

L.I.S.A.: Welches Résumé ziehen Sie aus Ihrer Arbeit als StadtteilHistoriker? Was hat Sie dafür eingenommen? Und was haben Sie aus dem Projekt für sich mitgenommen?

Jensen: Eigentlich ist es noch zu früh für ein abschließendes Résumé. Wir haben mir der Eröffnung einer Ausstellung am 20. April 2012 erst ein Zwischenziel unserer Arbeit erreicht und planen für November 2012 eine Buchveröffentlichung. Wir möchten die sechszehn DIN A1 Tafeln umfassende Ausstellung, die neun Themenkomplexe* behandelt, dazu nutzen mit weiteren Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen und so noch die eine oder andere Informationen aufzunehmen.

Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich aber bereits ganz klar feststellen, das Team der 3. Staffel der StadtteilHistoriker hat untereinander und nicht zuletzt durch die hervorragende Organisation und Koordination der Stiftung Polytechnische Gesellschaft sowie den beiden von der Gerda Henkel Stiftung wissenschaftlich begleiteten Werkstatttreffen sehr gut geklappt. Die einzelnen StH haben sich wechselweise mit Tipps und konkreten Unterlagen versorgt und so gemeinsam zu einem Teamerfolg beigetragen. Eine im März 2012 an der Frankfurter Hauptwache zusammen veranstaltete Open-Air-Ausstellung fast aller Projekte dokumentiert die Bereitschaft erfolgreich für die gemeinsame Sache im Leitprojekt StadtteilHistoriker zu arbeiten.

Wir, die wir uns schon seit vielen Jahren mit der Stadtteilgeschichte beschäftigen können nun ermessen wie wichtig und wie hilfreich der Titel „StadteilHistoriker“ als Türöffner ist. Manche Anfrage wurde deutlich schneller bearbeitet als zuvor. Unser Engagement wurde immer wieder gewürdigt. Wir sind bemüht die geknüpften Kontakte zu pflegen und so auch die beiden Stiftungen über den Fortgang unser Arbeit auf dem Laufenden zu halten.

Es war in jedem Fall für meine beiden Kollegen und für mich die richtige Entscheidung uns mit dem Projekt „Die Textorstraße“ für die 3. Staffel der StH zu bewerben. Für uns ist es eine große Ehre und ein großer Anspruch zugleich der „Gilde“ der „StadtteilHistoriker“ zugerechnet werden zu dürfen.
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*
Schienenverkehr   (Eisenbahn, Waldbahn, Straßenbahn)
Namensgeschichte der Straße
Industrieansiedlung
Gründerzeitarchitektur
Schulen
Apfelweinlokale und andere Gaststätten
Häuser-Portraits und Lebensgeschichten
Bäume
Impressionen

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Im November 2010 bei der feierlichen Ernennung der StadtteilHistoriker, v.l.n.r : Günter Appel, Jens-Holger Jensen, Georg Becker

Jens-Holger Jensen hat die Fragen der L.I.S.A.Redaktion schriftlich beantwortet.

Kommentar

von S.-Carlos Guilliard, München | 24.02.2014 | 18:05 Uhr
Sehr geehrter Herr Jensen,
mit großem Interesse habe ich Ihre Berichte gelesen. Nun zu meinem Anliegen:
Mein Urgroßvater Nähmaschinenfabrikant Joseph Wertheim und mein Urgroßonkel Asbestfabrikant Louis Wertheim sind so ziemlich in Frankfurt Bornheim von der Bildfläche verschwunden. Vielleicht können Sie mir weiterhelfen, wie ich noch Informationen über die Firmengeschichte vielleicht sogar über die Familie erhalten könnte.
Für Ihre Mühe danke ich Ihnen jetzt schon,
Ihr Carlos Guilliard aus München

Kommentar

von im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte | 25.02.2014 | 10:00 Uhr
Sehr geehrter Herr Guilliard,

die Namen und Biographien Ihres Urgroßvaters und Urgroßonkels sind mir nicht bekannt.
Bei einer kurzen Suche in der Archivdatenbank des Frankfurter Instituts für Stadtgeschichte (früheres Stadtarchiv) bin ich soeben aber schon fündig geworden. Es gibt rund zwei Dutzend Datenbankeinträge, dass heißt, Akten verschiedenster Art zu den beiden Persönlichkeiten.

Wenn Sie mir eine Email an meine persönliche Email-Adresse senden erhalten Sie von mir weitere Informationen. Ich benötige Ihre Email-Adresse um Ihnen persönlich antworten zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Jens-Holger Jensen

jensholger.jensen@freenet.de

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