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Georgios Chatzoudis | 12.08.2014 | 2511 Aufrufe | Interviews

Antisemitismus in Griechenland

Interview mit Tobias Blümel über die neue Rechte in Griechenland


Im Zuge der gesellschaftlichen Krise in Griechenland haben vor allem rechtsextremistische bzw. neonazistische Gruppierungen großen Zulauf erhalten, der sich nicht zuletzt in den Wahlergebnissen der letzten Jahre manifestiert. Besonders auffällig ist dabei der Aufstieg der neonazistischen Partei Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte), die nicht zuletzt auch Juden und das Judentum insgesamt ins Visier ihrer politischen Agitation genommen hat. Wie nimmt die griechische Bevölkerung ihre antisemitischen Parolen auf? In der TU Berlin haben sich am 7. und 8. Juli griechische und deutsche Wissenschaftler bei der Tagung "Antisemitism in Greece: Past and Present Trajectories" über diese und andere Fragenausgetauscht. Einen Vortrag hat auch der Historiker Tobias Blümel gehalten. Der Stipendiat der Gerda Henkel Stiftung hatte zuvor die Tagung bei L.I.S.A. angekündigt. Nun wollten wir von ihm wissen, inwiefern Antisemitismus in Griechenland ein Thema ist.

Demonstration der neonazistischen "Chrysi Avgi" in Komotini, Griechenland

Tagung „Antisemitism in Greece: Past and Present Trajectories“, 7.-8. Juli 2014, TU Berlin

L.I.S.A.: Herr Blümel, Sie haben an der Tagung „Antisemitism in Greece: Past and Present Trajectories“ teilgenommen, die zuletzt in Berlin stattgefunden hat. Was ist der Hintergrund dieser Konferenz gewesen? Ist Antisemitismus ein Thema in Griechenland?

Blümel: Bei der Konferenz ging es in erster Linie darum, den akademischen Austausch hinsichtlich der bisherigen Forschungsergebnisse zum Antisemitismus in Griechenland zu fördern; natürlich gerade in Anbetracht des immensen Erstarkens radikalnationalistischer und neonazistischer Parteien nicht nur in Griechenland, sondern auch in Europa ganz allgemein. Dieser Austausch ist ungemein wichtig, denn die bisherige akademische Forschung in Griechenland, die bisweilen mit erheblichen gesellschaftlichen Widerständen zu kämpfen hat, bewegt sich im universitären Bereich auf einem ziemlich einsamen Feld. Noch 2005 mahnte Rena Molho, eine der Pionierinnen auf dem Gebiet der Antisemitismusforschung in Griechenland, dass nur wenige griechische Wissenschaftler überhaupt akzeptieren, dass Antisemitismus ein Problemfeld der Geschichte und vor allem der Geschichtsschreibung des eigenen Landes darstellt.

Kollaboration der Verwaltung mit den deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg, persönliche Bereicherungen an Enteignungen, das einfache Wegschauen bei den Deportationen oder der Umgang der griechischen Justiz mit deutschen/österreichischen Kriegsverbrechern sind nach wie vor gesellschaftliche Tabus im Umgang mit der eigenen historischen Vergangenheit, die erst langsam aufzubrechen beginnen. Es ist schon sehr bezeichnend, dass diese Konferenz nicht in Thessaloniki oder Athen stattgefunden hat bzw. nicht hätte stattfinden können.

Eingang des Jüdischen Museums in Thessaloniki

L.I.S.A.: Gibt es einen spezifisch griechischen Antisemitismus, der sich von anderen Antisemitismen in Europa unterscheidet? Was sind seine Charakteristika?

Blümel: Von einem genuin „griechischen Antisemitismus“ möchte ich nicht unbedingt sprechen, zumal das heutige griechische Staatsgebilde Produkt verschiedener historisch sozio-kultureller Entwicklungen ist, die sich in einem Spannungsfeld politisch motivierter Historiographie und kritischer Geschichtsforschung befinden. Auffällig im Falle Griechenlands jedoch ist, dass der Antisemitismus hier noch häufig und betont voraufklärerische Züge aufweist. Das „Bild vom Juden“ als Judas, also als das des „Verräters“, taucht in der klassischen nationalen Geschichtsschreibung gleichermaßen wie in der publizistischen Auseinandersetzung um den Zypern- und selbst dem Nahostkonflikt auf und wird bis heute jährlich zu Ostern, dem höchsten griechischen Feiertag, durch das öffentliche Verbrennen einer menschenähnlichen Puppe - eine ziemlich archaisch anmutende religiöse Praxis, durch die sich „die (Glaubens)Gemeinschaft vom Feind befreit“ - zelebriert. Diese „Befreiung-von-Ideologie“, in der das Bild des Judas als kulturell tradierte Konstante fungiert und modernisiert in politischen Diskursen als Antiamerikanismus in Erscheinung tritt, ist in Griechenland einer der Dreh- und Angelpunkte, über den sich sogenannte „zionistische“ Weltverschwörungsphantasien ihren Weg durch Politik und Medien bahnen; also ein archaisches Motiv in modernisierter Form, das sich sowohl in der politischen Semantik der griechisch-orthodoxen Kirche als auch in der radikalen Rechten niederschlägt, in der „die Juden“ und „der Zionismus“ zum „ewigen Feind des Hellenismus“, also der „griechischen Kulturnation“, hypostasiert werden. Aber auch die Linke sieht gerne „rechte zionistische Drahtzieher“ am Werk, die als Werkzeuge des Imperialismus die sogenannte „Freiheit der Völker“, also auch die „der Griechen“, bedrohen. Nationalismus ist eine selbst starke Widersprüche einebnende Ideologie in Griechenland.

Das geht auch auf die besondere Bedeutung des Einflusses der griechisch-orthodoxen Kirche auf die nationale Identitätspolitik zurück. Bis heute ist die Orthodoxie als Staatsreligion sowohl in der Landesverfassung als auch im griechischen Bildungssystem noch fest verankert und genießt als eine Art moralische Suprainstitution politische Unantastbarkeit.

Bundesarchiv Bild 101I-168-0894-19A, Griechenland, Saloniki, Erfassung von Juden

L.I.S.A.: Wer sind in Griechenland Träger des Antisemitismus?

Blümel: Die ideologische Grundstruktur des Antisemitismus wird in Griechenland von einer sehr breiten Bevölkerungsschicht getragen, die von der Linken weit ins bürgerliche Lager hinein bis über die Rechte reicht. Nur einige Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit: Am 15. April 2010 entschied das oberste Gericht Griechenlands, der Areopag in Athen, dass die „zionistische Weltverschwörung“ auf Basis historischer Quellen beweisbar sei und folgte damit aufs Wort genau der Argumentation des selbsternannten Nationalsozialisten und Rechtsanwalts Konstantinos Plevris und dessen Buch „Die Juden. Die ganze Wahrheit“. „Das einzige, was die Juden verdienen [...] ist ein Exekutionskommando innerhalb von 24 Stunden“, so Plevris u.a. in seinem sich nach wie vor gut verkaufenden 1397 umfassenden Hasspamphlet, das nichts anderes als eine modernisierte Variante der „Protokolle der Weisen von Zion“ darstellt. Seit dieser Grundsatzentscheidung ist der Aufruf zum Mord an Menschen jüdischen Glaubens in Griechenland verfassungskonform, das heißt, er wird vom Meinungsfreiheitsbegriff gedeckt. Der doppelte Skandal dabei, das Urteil wurde gegen bestehendes griechisches Recht gefällt, wie der Jurist Nikos Zaikos auf der Konferenz in Berlin eindrucksvoll ausführte.

Aus diesem ideologischen Dunstkreis um Plevris entspringen jedoch auch Politiker mit hohen politischen Ämtern und gesellschaftlicher Entscheidungsgewalt. So beispielsweise der ehemalige Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium und bis Juni 2014 amtierende Gesundheitsminister Adonis Georgiadis, der seine politische Karriere den Erfolgen der „Völkisch-orthodoxen Bewegung“ (LA.O.S.) verdankte und mittlerweile wieder in die Reihen der augenblicklichen Regierungspartei Nea Dimokratia (ND) zurückgekehrt ist. Er trat als Hauptvermarkter von Plevris’ Buch auf und ist der Meinung, dass „die Juden das internationale Bankensystem kontrollieren, durch das sie Länder wie Griechenland erpressen“; eine sehr weitläufige Vorstellung in Griechenland, die vor allem nicht ausschließlich nur von der Rechten vertreten wird. Premier Samaras (ND) ernannte zu seinem Nachfolger ausgerechnet niemand anderen als Makis Voridis, einen gestandenen Radikalnationalisten und Junta-Anhänger mit Verbindungen zu neonazistischen und faschistisch-paramilitärischen Organisationen bis hinunter zum Chef der Chrysi Avgi Nikos Michaloliakos. Seine Ernennung am 10. Juni 2014 rief nicht nur beim Zentralrat der Juden Griechenlands tiefe Beunruhigung hervor. Äußerungen wie die des Gründers und Parteichefs der LA.O.S Georgios Karatzaferis (2011-2012 Mitglied der nationalen Einheitsregierung, bis 2002 ND), der im Zuge der militärischen Auseinandersetzungen Israels mit der Hamas um die Jahreswende 2008/2009 in einem Leitartikel der Parteizeitung schrieb, dass „Juden nach Blut stinken“ würden, und „dass man von einer Rasse, die Gott gekreuzigt, nichts anderes erwarten kann“, ist tatsächlich nur die Spitze des Eisberges. Ein wenig unspektakulärer war der Fall des aus seiner Hitlerverehrung keinen Hehl machende Ioannis Kotoulas, der noch im Frühjahr 2013 als Berater für Staatsangehörigkeitsangelegenheiten im Innenministerium saß.

Wenn sich die sogenannte griechische Linke (Kommunisten und Sozialisten) über „die Juden“ zu Wort meldet, tut sie dies vorwiegend im Kontext des Nahostkonfliktes und greift dabei auf den Terminus „Zionisten“ zurück, der im linken politischen Diskurs gleichbedeutend mit Rassismus verwendet wird, trotz UN-Resolution von 1991. Hier spielen vor allen sekundäre Ideologeme des Antisemitismus eine starke Rolle. Das heißt, „den Juden“ bzw. hier „den Zionisten“ wird vorgeworfen, den Holocaust für ökonomische und politische Zwecke zu instrumentalisieren. Die daraus resultierenden Argumentationsmuster reichen dann von pauschalisierenden Nazi- und Holocaustvergleichen (Holocaust/Genozid an den Palästinensern) bis hin zu voraufklärerischen Motiven von „den Juden als Kindesmörder“ und „Jesuskreuziger“; und dies in einem eigentlich „linken“ politischen Spektrum, das darauf besteht, nicht antisemitisch sondern „nur“ antizionistisch gesinnt zu sein mit Verweis auf das sogenannte „Finkelsteinalibi“. So spricht beispielsweise auch der bekannte griechische Komponist und ehemalige kommunistische Widerstandskämpfer Mikis Theodorakis von „den Juden als der Wurzel allen Bösen“ und „den dunkelsten Kräften“, die, wenn man sie gewähren lässt, „wie man aus der Geschichte der 30er und 40er Jahre weiß, die Menschheit auf eine biblische Katastrophe hin zusteuern.“ Der dämonisierenden Gleichsetzung zwischen Nazis und Juden bedient sich auch der in Griechenland sehr bekannte Satiriker Jimmis Panousis, dessen „Troika-Club“ als Logo den in ein Hakenkreuz eingelassenen Davidstern trägt. Etwas weniger prominent verhielt es sich in dem Fall des ehemaligen Kandidaten der SYRIZA für Westmakedonien Theodoros Krypidis im Sommer 2013, der hinter dem neuen griechischen Staatssender NERIT die Verschwörung der Juden und Samaras sieht.

Dass „Hitler ein Instrument des internationalen Zionismus, finanziert von der Familie Rothschild“, war und dass „die satanistische und zionistisch-jüdische Lobby, die das internationale Bankensystem beherrscht, plant, die griechische Orthodoxie zu unterwandern“ sind nicht etwa Äußerungen aus dem Kreis der Chrysi Avgi. Sie kommen aus dem kirchlichen Spektrum, konkret von dem für seine antisemitischen Hasspredigten mittlerweile international bekannten Metropoliten von Piräus, Serafim. Trotz Widerstand aus den eigenen Reihen konnte er seine Ansichten in einem der größten Fernsehsender Griechenlands MEGA kurz vor dem Weihnachtsfest 2010 kundtun.

Bundesarchiv Bild 101I-168-0895-06A, Griechenland, Saloniki, Erfassung von Juden

L.I.S.A.: Die nordgriechische Hafenstadt Thessaloniki hatte vor dem Zweiten Weltkrieg eine der größten jüdischen Gemeinden Europas. Fast die gesamte Gemeinde von mehr als 50.000 Juden wurde von den deutschen Besatzern deportiert und in den Gaskammern vernichtet. Welche Rolle spielt das Gedenken an den Holocaust heute in Griechenland?

Blümel: Für die wenigen noch lebenden Überlebenden griechischen Juden und deren Nachkommen ist das Gedenken an den Holocaust auch gleichzeitig ein Gedenken an das jüdische Kulturerbe Griechenlands. Heute leben nur noch ca. 5.000 Griechen jüdischen Glaubens im Land, die meisten davon in Athen. Die Stadt Thessaloniki verlor durch die deutsche Besatzung nicht nur fast vollständig ihre jüdischen Einwohner, sondern auch das von ihnen geprägte Stadtbild. Produktionsstätten griechischer Juden, kleinere Läden etc. wurden enteignet und an „christliche Griechen“ verkauft, Synagogen zerstört und auch nach dem Ende des Bürgerkriegs nie wieder in diesem Umfang errichtet. Ein sehr gutes Beispiel für die Einebnung der jüdischen Kulturgeschichte ist die bis in die heutige Zeit hineinreichende Geschichte der Zerstörung des antiken jüdischen Friedhofs der Stadt Ende 1942. Er umfasste eine Gesamtfläche von über 300.000 Quadratmeter. Die Grabsteine wurden dann u.a. für den Bau von Kirchen verwendet. Auf dem Gebiet des ehemaligen jüdischen Friedhofs steht heute die Aristotelio Universität. Trotz Zusage erinnert bis zum jetzigen Tag keine Informationstafel an den historischen Ort. In diesem Kontext könnte man auch von einer zweiten Hellenisierung Thessalonikis nach
1945 sprechen (die erste fand in hier im Zuge der Balkankriege ab 1913 statt).

Hauptverantwortlich hierfür war der deutsche Kriegsverwaltungsrat Max Merten, der nebst dessen einer der zentralen Figuren für die Deportationen und demnach auch Ermordung der Juden Thessalonikis war. 1942 erpresste er die dortige jüdische Gemeinde mit dem Versprechen, gegen ein Lösegeld von 2,5 Milliarden Drachmen (ca. 69 Millionen Dollar, astronomisch in dieser Zeit) ca. 10.000 griechisch-jüdische Zwangsarbeiter zu befreien. Als die Gemeinde nur einen Teil davon aufbringen konnte, wurde der Friedhof mit der bereitwilligen Unterstützung der Stadtverwaltung vollständig zerstört und die übrige jüdische Bevölkerung deportiert. Es kehrten nur ca. 2.000 Überlebende aus den Vernichtungslagern zurück. Merten wurde für seine Verbrechen nie bestraft. Als der griechische Staat 1959 die Möglichkeit dazu hatte – Merten wurde 1957 bei einem Griechenlandbesuch erkannt und festgenommen – setzte sich Premier Karamanlis über das rechtskräftige Urteil der griechischen Justiz hinweg, die Merten zu 25 Jahren Kerker verurteilt hatte, und ließ ihn nach Deutschland ausfliegen. Das Ganze unter dem Druck der deutschen Diplomatie, welche die „Endlösung der Kriegsverbrecherfrage“ an diejenige der Entschädigungsfrage koppelte. Die Klage der Jüdischen Gemeinde Thessalonikis auf Wiedergutmachung des teilgezahlten Lösegeldes an Merten liegt nach nunmehr 17 Jahren erfolglosen Verhandlungen vor griechischen Gerichten seit dem 19. Februar 2014 beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg.

Die Erinnerung an den Holocaust ist also zumindest für die griechischen Juden nach wie vor sehr aktuell, vor allem wenn man dabei berücksichtigt, dass bei jeder militärischen Auseinandersetzung im Nahen Osten jüdische Kultureinrichtungen in Griechenland geschützt werden müssen, zumal Friedhöfe entweiht und Holocaustgedenkstätten verwüstet wurden und werden, wie gerade erst vor kurzem der jüdische Friedhof Thessalonikis am 30. Mai und die Athener Holocaustgedenkstätte am 27. Juni 2014.

Holocaust-Gedenkstätte, Friedhof in Saloniki

L.I.S.A.: In Griechenland erfahren seit der Finanzkrise vor allem neonazistische Parteien, insbesondere die sogenannte „Goldene Morgenröte“ (Chrysi Avgi), signifikanten Zuspruch und Zulauf. Welche Bedeutung hat in deren politischem Weltbild das Judentum? Geht mit der Krise auch ein neuer Antisemitismus einher?

Blümel: Die Chrysi Avgi hat die nationalsozialistische Rassenideologie und den Antisemitismus vollständig adaptiert. „Juden“ sind in ihrem Weltbild „Parasiten im Volkskörper“, unsichtbar an den Schaltstellen der Macht, die Geschicke der Nationen und vor allem die der griechischen zu ihrem Untergang lenkend. Sie rezipieren „Die Protokolle der Weisen von Zion“ im Parlament, leugnen dort und in Interviews öffentlich den Holocaust, praktizieren in Ausschüssen und Sitzungen den Hitlergruß und drohen mit Vernichtung zur Rettung der Nation. Politische Gegner werden eingeschüchtert und wie im Falle von Pavlos Fyssas auch ermordet.

Das sind nur einige wenige Beispiele aus dem Jahr 2013. Diese Liste ließe sich jetzt weiterführen. Es geht hier also nicht nur um politische Theorie, sondern um Ideologie, die direkt zu politischer Praxis führt. Von einem „neuen Antisemitismus“ kann in dieser Hinsicht in meinen Augen nicht gesprochen werden. Vielmehr zeigen sich die bekannten religiösen, rassischen, sozialen und sekundären Ideologeme des Antisemitismus in reaktivierter und vor allem radikaler Intensität

Tobias Blümel hat die Fragen der L.I.S.A.Redaktion schriflich beantwortet.

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