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Dr. Birte Ruhardt | 20.08.2013 | 2094 Aufrufe | Interviews

Zentralasien - Spielplatz, Spielball oder Mitspieler im neuen Great Game?

Interview mit Tim Epkenhans über Politik und Geschichte in Zentralasien

In Zentralasien tummeln sich heute wieder die großen internationalen Mächte und ringen um Einfluss in der politisch brisanten und wirtschaftlich attraktiven Großregion. Aus der Konkursmasse der Sowjetunion gingen mit Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan und Turkmenistan plötzlich fünf neue Staaten hervor, die sich erst einmal selbst bestimmen und in dem neuen regionalen Gefüge einfinden mussten. Eine weitere Zäsur bedeutete für diese Länder der 11. September 2001, als infolge der Terroranschläge die USA Afghanistan den Krieg erklärte und Zentralasien dadurch zusätzlich in den Brennpunkt der Weltöffentlichkeit geriet. Trotzdem ist die Region bis heute für viele ein weißes Blatt. Wir haben mit dem Zentralasien-Experten Prof. Dr. Tim Epkenhans vom Orientalischen Seminar der Universität Freiburg gesprochen und ihn um ein Kurzpanorama der Region gebeten.

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Blick auf die usbekische Stadt Bukhara (Buxoro). Im Vodergrund die berühmte Miri-Arab-Medrese aus dem 16. Jahrhundert.

"Der Begriff Zentralasien ist ein Konstrukt für eine Großregion"

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"Keine gewollte Unabhängigkeit"

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"Demokratische Prozesse halte ich für universal"

Prof. Dr. Tim Epkenhans, Orientalisches Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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"Vom Atheismus der Sowjetzeit zur islamischen Neudefinition"

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"Der Bürgerkrieg in Tadschikistan war kein religiöser Konflikt"

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"Ein weiteres Auseinanderdriften der zentralasiatischen Länder"

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"Es gibt noch sehr viel Forschungsbedarf"

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Das Interview mit Prof. Dr. Tim Epkenhans in einer Datei

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