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Georgios Chatzoudis | 11.02.2019 | 594 Aufrufe | 2 | Diskussionen |
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Babylon Berlin und die große Gereiztheit

Zug um Zug im IC 2203

In unserer zweiten Folge von Zug um Zug unterhalten wir uns auf dem Weg von Münster nach Düsseldorf über eine Serie sowie ein Buch: Babylon Berlin und Die große Gereiztheit von Prof. Dr. Bernhard Pörksen sind dieses Mal unsere Gesprächsgrundlagen. Und auch dieses Mal haben wir versucht, zwei verschiedene Genre und Themenschwerpunkte miteinander zu verbinden. Ob uns, Nora Hilgert und Georgios Chatzoudis, das gelungen ist? Wir sind aufs Feedback gespannt.

Offenes Experiment - Rückmeldungen erwünscht

Da es sich bei Zug um Zug um ein offenes Experiment handelt, sind wir an Rückmeldungen sehr interessiert. Was könnten wir besser machen? Worüber sollten wir auch sprechen? Wir freuen uns über Kommentare, Anregungen, Vorschläge und Kritik.

Die Idee hinter "Zug um Zug"

Zur beinahe alltäglichen und somit prägenden Lebenswirklichkeit von Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftlern gehört das Zugfahren - zur Universität, zu Tagungen, Konferenzen, Symposien, Vorträgen etc. Und entgegen allem Genörgel gegen die Bahnbetreiber fahren viele sogar gerne Zug. Wir, Dr. Nora Hilgert, Geschäftsführerin des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands, und Georgios Chatzoudis, Leiter des Wissenschaftsportals L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung, gehören auch dazu. Die gemeinsame Freude am Bahnfahren ließ uns darüber nachdenken, ob man sich nicht hin und wieder in einem Zug treffen könnte, um ein neues Format auszuprobieren. Das Experiment lautet: Wir fahren Zug und unterhalten uns vor laufender Kamera. Aber worüber? Über Dieses und Jenes, über Themen, die auf der Straße liegen, die Gegenstand des öffentlichen gesellschaftlichen Gesprächs sind oder die uns einfach interessieren. Einzige Bedingung: Es solltenThemen sein, die sich zum Umfeld der Geisteswissenschaften rechnen lassen. Das aufgezeichnete Gespräch wird anschließend als bearbeitetes Video veröffentlicht. Für die Aufzeichnung des Gesprächs sorgt die Dritte im Bunde von Zug um Zug: Judith Wonke, die Kamerafrau, Bild- und Tonmeisterin sowie Aufnahmeleiterin in einem ist.

Kommentar

von Quentin Quencher | 12.02.2019 | 04:40 Uhr
Ich teile Ihre Einschätzung, dass die Serie Babylon-Berlin gegen Ende nachließ. Kurz gefasst: Erste Staffel sehr gut, Zweite Staffel so lala.

Aber ich möchte noch kurz auf Ihr Gespräch eingehen, in dem Sie auch, gewissermaßen, das Leben der einfachen Menschen in der Weimarer Republik ansprachen. Hier möchte ich einwenden, dass Sie einen zu großen Augenmerk auf die Großstädte, hier Berlin, gelegt haben. Freilich weil es auch das wohl interessanteste Parkett war, auf dem der Tanz des Lebens stattfand.

Dennoch war das Land „Deutschland“ nicht durch die Großstädte geprägt, sie sind die Ausnahme. Das viel weniger aufregende Leben in der Provinz, das Kleinstädtische, würde ich eher als das wirkliche Leben in dieser Zeit annehmen.

Kommentar

von Georgios Chatzoudis | 12.02.2019 | 09:42 Uhr
Haben Sie vielen Dank für Ihr Feedback. Sie haben natürlich vollkommen recht mit Ihrer Bemerkung, dass das Leben in den Großstädten damals, insbesondere in Berlin, alles andere als repräsentativ für die gesamte Weimarer Republik gewesen wäre. Insofern danke wir Ihnen für den wichtigen Hinweis.

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