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Can Tunc | 02.07.2018 | 761 Aufrufe | Diskussionen

Zerstörtes Weltkulturerbe. Reale oder virtuelle Rekonstruktion?

Podiumsdiskussion auf dem Akademientag 2018

Das kulturelle Welterbe, also die Zeugnisse menschlicher Tätigkeit der Vergangenheit, sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschichte, unserer Identität und damit auch unserer Zukunft. Die Stätten des materiellen kulturellen Welterbes sind derzeit weltweit durch Kriege, politischen und religiösen Fanatismus, Naturkatastrophen, Klimawandel, Urbanisierung oder Tourismus bedroht. Wie können Kulturdenkmäler geschützt und bewahrt werden? Was können moderne digitale Methoden bei der Rekon-struktion zerstörter Kulturgüter leisten? Was ist zu beachten, wenn einmal zerstörte kulturelle Zeugnisse wieder rekonstruiert werden, was geht trotz oder gerade wegen der Rekonstruktion verloren? Und wer bestimmt überhaupt angesichts der Fülle des bedrohten Kulturgutes, was bewahrt werden soll?

Es diskutieren Prof. Dr. Horst Bredekamp (Kunstgeschichte an der Humboldt Universität und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften), Dr. Susanne Krömker (Leiterin der Arbeitsgruppe "Visualisierung und Numerische Geometrie" am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen der Universität Heidelberg) und Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier (Denkmalpflege und Baugeschichte an der Bauhaus-Universität Weimar). Moderiert wird das Gespräch Prof. Dr. Friederike Fless (Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts).

00:06 Begrüßung Prof. Dr. Dr. Hanns Hatt
20:38 Grußwort Cornelia Quennet-Thielen
41:40 Musikalisches Intermezzo „Rebetiko“ mit der Musikgruppe ANONIMI
53:35 Podiumsdiskussion
115:54 Fragen aus dem Publikum

Flyer zur Veranstaltung (1.14 MB)
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