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Dossier: Spannungsverhältnis Wissenschaft und Journalismus

Gemeinsames und Gegensätzliches

angelegt am 19.08.2015 von Georgios Chatzoudis

Wissenschaft und Journalismus stehen in einem besonderen Spannungsverhältnis zueinander. Gemeinsam ist ihren Vertreter der Anspruch, auf der Suche nach Wahrheit zu sein, sie streben Objektivität an, recherchieren ihre Themen und versuchen Fakten einzuordnen und zu vermitteln. Bei letzterem gehört es zum Alltag eines Journalisten, komplexe Sachverhalte herunterzubrechen, sie allgemein verständlich zu machen und wo möglich zu simplifizieren. Auch persönliche Stellungnahmen sind Teil des Metiers. Wissenschaftler sträuben sich dagegen. Sie bevorzugen die ausführliche Analyse und bestehen auf einer nachweisbaren, stringenten sowie möglichst wertfreien Beweisführung ihrer These. Und noch eine Besonderheit bindet Wissenschaft und Journalismus aneinander: die gegenseitige Abhängigkeit - auf der einen Seite, um Berichte zu gewichten, auf der anderen um Ergebnisse zu vermitteln. Dieses Dossier beinhaltet Beiträge, die sich mit diesem Spannungsverhältnis auseinandersetzen.

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Georgios Chatzoudis | 19.04.2018 | 908 Aufrufe | 1 | Interviews

"Glaubwürdigkeit ist ein fragiles Gut"

Interview mit Siegfried Weischenberg zur Berichterstattung über den Syrienkrieg

Der Syrienkrieg ist in erster Linie eine unermessliche Tragödie für die betroffene Bevölkerung: Seit Jahren tobt in ihrem Land ein Krieg, der Tausende Opfer fordert, Einwohner zu Flüchtlingen macht…

"Glaubwürdigkeit ist ein fragiles Gut"
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Prof. Dr. Manfred Clemenz | 26.10.2017 | 784 Aufrufe | 4 | Artikel

Die Macht der Medien. Über strukturelle Fakes und andere Irreführungen

Ein Meinungsbeitrag

Vorbemerkung: Ich möchte im Folgenden an drei aktuellen Beispielen: Der Titelgeschichte des SPIEGEL vom 7.1.2017, Nr.41, der PLASBERG-TALKSHOW vom 16.10.2017 und der Berichterstattung über…

Die Macht der Medien. Über strukturelle Fakes und andere Irreführungen

Collage mit Bildern von: Von A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3646888, Von Manfred Sauke - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2417703, Von unbekannt - http://www.welt.de/fernsehen/article4452029/Sigmar-Gabriel-vertraegt-die-Machtfrage-nicht.html, Logo, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=2487265, Von User:Wmeinhart - Wolfgang Meinhart, Hamburg - Eigenes Werk, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16757374

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Georgios Chatzoudis | 07.02.2017 | 1125 Aufrufe | Interviews

"Wahrheit festzulegen ist gefährlich"

Interview mit Uwe Krüger über die Debatte um sogenannte Fake News

Die Medienkritik ist so alt wie ihr Gegenstand selbst. Insofern ist es für Medienschaffende nichts Neues, wenn sie für ihr Tun aus unterschiedlichen Richtungen kritisiert werden. Was sich aber…

"Wahrheit festzulegen ist gefährlich"
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Georgios Chatzoudis | 29.11.2016 | 1447 Aufrufe | Interviews

"Ein Journalismus, der sich Narrativen fügt, ist ein Widerspruch in sich selbst"

Interview mit Ulrich Teusch über die Glaubwürdigkeitskrise der Medien

"Lügenpresse, Lügenpresse"- unter dieser Anklage vereinen sich nicht nur Anhänger und Sympathisanten der Pegida-Bewegung, sondern auch diejenigen, die das Vertrauen in die Berichterstattung der…

"Ein Journalismus, der sich Narrativen fügt, ist ein Widerspruch in sich selbst"
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Georgios Chatzoudis | 03.03.2016 | 750 Aufrufe | Interviews

"Eine Selbstinszenierung der Medien"

Interview mit Eva Gajek zum Verhältnis von Massensport und Massenmedien

Sport und Medien sind heute nicht mehr voneinander zu trennen - sofern es sich um Sportveranstaltungen handelt, die auf ein breites öffentliches Interesse stoßen, beispielsweise Olympische Spiele,…

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Björn Schmidt | 22.10.2015 | 1603 Aufrufe | 1 | Interviews

"Die geschlechtsspezifische Konnotation ist wandelbar"

Interview mit Carola Westermeier über Weiblichkeitsbilder im Sport

Im Jahre 1955 verbot der Deutsche Fußballbund (DFB) seinen Vereinen, Frauenfußball anzubieten. Der damals bezeichnenderweise noch als "Damenfußball" bezeichnete Sport widerspreche der "Natur des…

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Georgios Chatzoudis | 24.09.2015 | 1336 Aufrufe | Interviews

"Der Verkündungsmechanismus funktioniert nicht mehr"

Interview mit Franz Sommerfeld zu Leserreaktionen in analogen und in digitalen Zeiten

Soziale Medien wie Facebook und Twitter, aber auch die Online-Präsenzen traditioneller Medien, wie Zeitungen, Magazine, Radio und Fernsehen, haben das klassische Sender-Empfänger-Prinzip aufgelöst.…

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Georgios Chatzoudis | 08.09.2015 | 1976 Aufrufe | 4 | Interviews

"Die Grenze ist hier eindeutig überschritten worden"

Interview mit Udo Stiehl über den medialen Umgang mit dem Bild des ertrunkenen Jungen

Das Bild vom ertrunkenen syrischen Jungen am Strand von Bodrum gehört zu den Bildern, an denen niemand vorbeikommt. Uns in der Redaktion ist es entweder in der Zeitung oder im Netz zum ersten Mal…

"Die Grenze ist hier eindeutig überschritten worden"
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Georgios Chatzoudis | 13.08.2015 | 1384 Aufrufe | Interviews

"Professioneller Journalismus ist mehr denn je gefragt"

Interview mit Michael Jäckel und Uwe Jun über politische Kommunikation

Darstellung, Vermittlung und Wahrnehmung von Politik gehören seit jeher zu den Kernfunktionen politischer Kommunikation. Die entscheidenden Akteure innerhalb dieser Prozesse sind Vertreter aus…

"Professioneller Journalismus ist mehr denn je gefragt"

Prof. Dr. Michael Jäckel (li.) und Prof. Dr. Uwe Jun (re.) von der Universität Trier

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Georgios Chatzoudis | 25.06.2015 | 1256 Aufrufe | Interviews

"Sehnsucht nach objektiven Entscheidungsgrundlagen"

Interview mit Andreas Quatember über Statistik in den Medien

Wenn in Nachrichtenmeldungen, Reportagen oder Kommentaren eine Behauptung untermauert werden soll, folgt in der Regel eine Statistik. Zahlen, Säulen oder Kuchenstücke beweisen die Richtigkeit der…

"Sehnsucht nach objektiven Entscheidungsgrundlagen"

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