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Georgios Chatzoudis | 15.04.2014 | 1649 Aufrufe | Interviews

"Wir müssen wieder eine stärkere Expertise heranbilden"

Interview mit Jan Kusber über Politik, Medien und Wissenschaft

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab, die Einflussfaktoren auf diese Auseinandersetzung sind vielfältig und komplex. Dennoch erhalten wir als Medienkonsumenten oft klare Einschätzungen und schnelle Urteile. Worauf stützen sich journalistische Darstellungen? Welche Kenntnisse liegen ihnen zugrunde? Welche Expertise holen sie ein, bevor sie einen Kommentar schreiben? Wir haben mit dem Osteuropahistoriker Prof. Dr. Jan Kusber von der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz gesprochen.
 
Inhaltsübersicht
00:06 Werden wir hier über den Ukrainekonflikt gut informiert?
00:36 Bilden sich Journalisten zu schnell eine Meinung?
01:41 Werden Mediennutzer manipuliert?
02:14 Woher schöpfen Journalisten und Politiker ihre Kenntnisse?
02:48 Wird wissenschaftliche Expertise eingeholt?
04:44 Gibt es zurzeit ausreichend Experten?
05:35 Warum werden kleinere Fächer derzeit kaum noch unterstützt?
06:50 Verhindert die Bologna-Reform die Ausbildung spezieller Fertigkeiten?
07:20 Wie müssen Spezialstudiengänge künftig organisiert werden?
08:22 Können Krisen einen Spineffekt für bestimmte Fächer haben?

Prof. Dr. Jan Kusber, Leiter des Arbeitsbereichs Osteuropäische Geschichte der Universität Mainz

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