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| 01/01/1970 | |
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The Genesis of German Precision Clock Making

Das Forschungsprojekt
„Präzision“ war das zentrale Thema der Uhrmacherei des 18. Jahrhunderts. Ein wesentlicher Grund dafür war die Schwierigkeit der geographischen Längenbestimmung auf See. Dieses Problem konnte u. a. durch genau gehende Uhren überwunden werden, die in der Folge eine neuartige, über elitäre Astronomenkreise hinausreichende praktische Bedeutung erhielten. An dem einsetzenden Wettrennen um die präzise Uhr beteiligten sich hauptsächlich französische und englische Uhrmacher. Dementsprechend spielt die deutsche Präzisionsuhrmacherei in der internationalen Forschungsliteratur eine marginale Rolle, während sie in der deutschsprachigen Literatur durch einseitige Fragestellungen mystifiziert und heroisiert wird. Dabei sind die Anfänge der Präzisionsuhrmacherei in Deutschland durch ein komplexes Geflecht von engagierten Individuen, obrigkeitlichen Interessen, institutionellen Möglichkeiten und ökonomischen Notwendigkeiten gekennzeichnet. Dieses vielschichtige Gefüge werde ich anhand der Einführung der Präzisionsuhrmacherei in Sachsen analysieren. Meine Erkenntnisse stehen dabei exemplarisch für die deutsche Präzisionsuhrmacherei, in deren Geschichte Sachsen eine Vorreiterrolle zukommt.

Project leadership

Dr Sibylle Gluch

Location

Dresden

Academic Project Manager
Dr Sibylle Gluch

Editorial Teams
Peter Prestel  

Camera Technicians
Martin Pogac

Editing Technicians
Martin Pogac

Overall Planning Teams
Gisela Graichen und Peter Prestel

All episodes
How everything started
Episode 1
08/17/2016
Humboldt's Pocket Chronometer
Episode 2
08/24/2016
Pocket watches using tomography
Episode 3
08/31/2016
The General Interview with Dr. Sibylle Gluch
Episode 4
09/07/2016

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