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Georgios Chatzoudis | 25.05.2012 | 4854 Aufrufe | 1 | Interviews

"Wer beim Laufen zu früh startete, wurde gepeitscht"
Sport in der Antike

Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Schuller

In Konstanz hat am Morgen der Universitätstag der Geisteswissenschaften für Schülerinnen und Schüler begonnen. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: Körper in Bewegung. Sport durch die Jahrhunderte. Der Konstanzer Universitätstag ist eine Veranstaltung des Hegau-Bodensee-Seminars in Kooperation mit der Geisteswissenschaftlichen Sektion der Universität Konstanz und dem Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration".


Den Auftakt des Universitätstages machte der Althistoriker Prof. Dr. Wolfgang Schuller mit einem Vortrag über Sport in der Antike. Wir haben ihn dazu befragt.

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Prof. Dr. Wolfgang Schuller, Professor (emeritus) für Alte Geschichte,
Universität Konstanz

"Sport gab es nachweislich seit dem 8. Jahrhundert v. Chr."

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Hoplitodromos (Waffenlauf); unter den Henkeln sind Dreifüße als Siegespreis zu erkennen. Seite A von einer attischen schwarzfigurigen Halsamphora, um 550 v. Chr. Aus Vulci.

"Sport in der Antike war eine reine Männerdomäne"

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Läufer bei den Panathenäischen Spielen Vase ca. 530 v. Chr.

"Die Quellenlage zum Sport in der Antike ist vielfältig"

"Es gab nur den Sieger"

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Boxer und Trainer: Der rechte Boxer geht zu Boden und gibt mit ausgestreckter Hand und Finger das Zeichen zur Aufgabe. Sein Gegner dringt trotzdem weiter auf ihn ein und wird deshalb vom Kampfrichter mit einer langen Gerte geschlagen. Seite A von einer attischen schwarzfigurigen Halsamphora, 510-500 v. Chr. Aus Vulci.

"Das waren alles Spiele dieser griechischen Art"

"Menelaos wurde beim Wagenrennen in unfairer Weise abgedrängt"

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Wagenrennen mit Vierergespann und Terma. Seite B von einer attischen schwartzfigurigen pseudo-panathenäischen Amphora, um 500 av. J.-C. Aus Vulci.

"Das Motto 'citius, altius, fortius' stammt aus dem 19. Jahrhundert"

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Olympische Medaille von 1948

Das Interview in einer Datei

Kommentar

von Veronika D. | 29.05.2012 | 13:51 Uhr
Was für ein Unsinn!

Erstens sind die Olympischen Spiele nicht seit 750, sondern seit 776 v. Chr. schriftlich überliefert und zweitens gab es mit den Heraia sehr wohl - jenseits von Sparta - (zunächst mutterkultischen) Frauensport im antiken Griechenland!

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