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M.A. Lutz Schröder | 22.08.2011 | 2815 Aufrufe | Artikel

Vorstellung meines Dissertationsvorhabens:
"'Eine kompromisslose Sicht des Krieges basierend auf einer wahren Geschichte.' Geschichtsbilder in Strategiespiel, Ego-Shooter und Fahrzeugsimulation"

Computerspiele feiern in diesem Jahr ihr 30. Jubiläum. Wie Bücher, Filme und TV-Produktionen greifen auch sie neben fiktiven Szenarien auch Themen aus der realen Geschichte auf. In einer ersten Studie von Prof. Dr. Angela Schwarz wurden über 1600 PC-Spiele nachgewiesen, die den Nutzern das Angebot machen an vergangenen Ereignissen aktiv teilzunehmen. In meinem Promotionsvorhaben möchte ich einen Beitrag zu diesem Forschungsfeld leisten, dass seitens der Geschichtswissenschaft bislang weitgehend vernachlässigt wurde. Am Beispiel historischer Kriege, die das dominierende Thema der genannten 1600 Spiele bilden, soll untersucht werden wie die Konflikte den Nutzern präsentiert und von ihnen rezipiert werden. Der Fokus wird dabei auf Spielen der Genres Strategie, Ego-Shooter und Fahrzeugsimulation liegen, da sich in diesen militärgeschichtliche Themen besonders konzentrieren. Neben der detaillierten Analyse ausgewählter Spiele wird die empirische Untersuchung von diesen den Kern meines Vorhabens bilden. Außerdem soll neben den Spielen selbst auch das bislang gänzlich vernachlässigte Feld der von Nutzern erstellten Zusatzinhalte, so genannte Modifikationen, Berücksichtigung finden.

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