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Björn Schmidt | 01.04.2016 | 790 Aufrufe | Vorträge

Visual History im Antikfilm: Chancen und Risiken

Vortrag von Dr. Michael Kleu | Konferenz "Film & Visual History"

Wie authentisch wird die Antike in Spielfilmen dargestellt? Wie gehen Antikenfilme mit visuellen Quellen und dem Forschungsstand in den Geschichtswissenschaften um? Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt für den Vortrag von Althistoriker Dr. Michael Kleu von der Universität zu Köln. Anhand von zwei zentralen Beispielen, Oliver Stones Alexander (2004) und Sergiu Nicolaescus Dacii (1967), zeigt Kleu, auf welche Weise antike Bildquellen in Spielfilmen verwendet werden. In einem zweiten Schritt verweist er auf die Chancen und Risiken, die damit einhergehen, dass diese Filme nunmehr selbst zur Bildquelle werden.

00:12 Vorstellung durch Prof. Dr. Maren Möhring
00:51 Vortrag von Dr. Michael Kleu
23:00 Diskussionsrunde

Videoreihe "Konferenz Film & Visual History"
Google Maps

Abschließende Panel-Diskussion

In der abschließenden Diskussion zu Panel 2 "Spielfilme als historische Quelle" diskutieren Björn Schmidt, Dr. Uta Fenske und Dr. Michael Kleu mit dem Publikum über die Beiträge. Leider gibt es zu Dr. Uta Fenkses Vortrag "Männlichkeiten im Hollywoodfilm der Nachkriegszeit (1945-1960)" kein Video-Material.

Über die Konferenz

Ausgehend von der Frage, welchen Stellenwert und welche Rolle Filme in der gegenwärtig immer wichtiger werdenden Auseinandersetzung mit visuellen Quellen in der Geschichtswissenschaft einnehmen, widmet sich die Konferenz in mehreren Sektionen dem historiografischen Umgang mit Filmen in Forschung und Lehre. Behandelt werden u.a. das Verhältnis von Filmtheorie und Geschichte, Spielfilme als Quellen für Geschichtsschreibung, Lehr- und andere nicht-fiktionale Filme, sowie das Verhältnis von Filmen zu anderen visuellen Quellen. Ziel der Tagung ist es, Aspekte der historiografischen Arbeit mit filmischem Material umfassend zur Diskussion zu stellen, und in das weite Feld der Visual History einzuordnen.

Die Konferenz Film & Visual History: Fragen – Konzepte – Perspektiven (15.-17. Januar 2016 in Köln) wird veranstaltet von Massimo Perinelli, Olaf Stieglitz, sowie von der Arbeitsstelle Geschichte & Film (AGuF) am Historischen Institut der Universität zu Köln; Kooperationspartner sind Prof. Margit Szöllösi-Janze (LMU München) sowie Prof. Maren Möhring (Uni Leipzig).

Mehr Informationen gibt es hier.

Plakat zur Konferenz (252.48 KB)

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