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Georgios Chatzoudis | 20.09.2019 | 355 Aufrufe | Vorträge |
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Vera M. Kutzinski | Übersetzen oder nicht? Alexander von Humboldts Mehrsprachigkeit

Internationale Konferenz | Alexander von Humboldt: Die ganze Welt, der ganze Mensch (Berlin, 5.-7. Juni 2019)

Alexander von Humboldt war überzeugter Mehrsprachler. Als er am 24. Mai 1804 in den Vereinigten Staaten eintraf, beeindruckte er mit seiner Vielsprachigkeit: Englisch, Französisch, Spanisch - oft auch gemischt, gehörte in Konversationen zu seinem Repertoire. Schriftlich beherrschte er darüber hinaus Latein, Alt-Griechisch, Portugiesisch, aber auch für Europäer fremdere Sprachen wie beispielsweise Quechua. Angesichts dieser Sprachendiversität war die Frage: Wie übersetzt man und vor allem was übersetzt man? Sind Übersetzungen im konventionellen Sinne das richtige Mittel, um andere Kulturen verstehen zu können? Alexander vor Humboldt war davon überzeugt, dass Mehrsprachigkeit der Schlüssel zum Verständnis des Anderen war. Die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Vera M. Kutzinski von der Vanderbilt University in Nashville bespricht am Beispiel von Humboldts Amerika-Werk, wie er die Herausforderung der Multilingualität angegangen ist.

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Die Konferenz

Die Konferenz nähert sich dem Werk und Wirken Alexander von Humboldts auf sechs thematischen Wegen: (1) Die Welt anders denken, (2) Weltklima und Anthropozän, (3) Kartographie und Räume des politischen Handelns, (4) Die ganze Welt der Kulturen, (5) Lokale Ressourcen und globale Wege, (6) Wissenschaftspraktiken im digitalen Zeitalter.

Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Konferenz zählen David Blankenstein (Berlin), Marie-Noëlle Bourguet (Paris), José Enrique Covarrubias Velasco (Mexiko-Stadt), Ottmar Ette (Potsdam), Wessam Abdelaziz Farag Alieldin (Mansoura), Raquel Gil Montero (Buenos Aires), Barbara Göbel (Berlin), Alberto Gómez Gutiérrez (Bogota), Tobias Kraft (Berlin), Vera M. Kutzinski (Nashville), Jaime Labastida (Mexiko-Stadt), Michelle Müntefering (Berlin), Ulrich Päßler (Berlin), Cettina Rapisarda (Potsdam), Karin Reich (Hamburg), Bénédicte Savoy (Berlin/Paris), Caroline Schaumann (Atlanta), Hans Joachim Schellnhuber (Potsdam), Paulo Asthor Soethe (Curitiba), Jürgen Trabant (Berlin) und Michael Zeuske (Havanna/Köln).

Eine Veranstaltung des Akademienvorhabens „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Ibero-Amerikanischen Institut – PK, der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Universität Potsdam.

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