Login

Registrieren
merken
Kirsten Schröder | 02.03.2018 | 378 Aufrufe | Veranstaltungen

Vaterstadt und moralische Sandwüste – Alexander von Humboldts Berlin Ein neuer biografischer Versuch über eine komplizierte Beziehung

16.03.2018 | 18.00 Uhr, Akademiegebäude am Gendarmenmarkt

Alexander von Humboldts Verhältnis zu Berlin war zeit seines Lebens widersprüchlich. Erst der fast Sechzigjährige ließ sich dauerhaft in seiner Vaterstadt nieder – über zwei Jahrzehnte nach der großen amerikanischen Reise und nach langen Jahren des Forschens und Schreibens in der Kunst- und Wissenschaftsmetropole Paris.

Berlin und die Berliner waren oft Zielscheibe seines feinen Spotts. Zugleich jedoch half Humboldt als weltberühmter Gelehrter, Wissenschaftsorganisator und Kammerherr des Königs, die preußische Residenz zu einem europäischen Zentrum der Gelehrsamkeit zu entwickeln. Empfand er Berlin zunächst als „moralische Sandwüste, geziert durch Akaziensträucher und blühende Kartoffelfelder“, so erinnerte er am Ende seines Lebens, durchaus auch im Rückblick auf eigene Verdienste, an „die heiligen Pflichten und zarten Bande des Bürgerlebens.“

Peter Korneffel zeigt in Vortrag und Lesung überraschende und allgemein wenig bekannte Facetten im Leben Alexander von Humboldts. Der ZEIT-Reporter und Autor von „Die Humboldts in Berlin“ (Elsengold Verlag 2017) skizziert Momente aus einem bewegten Leben zwischen Potsdam, Tegel und Berlin.

Anmeldung bis zum 08.03.2018 unter: http://www.bbaw.de/Anmeldung-Humboldts-Netzwerke 

Kommentar erstellen

F1GO1L