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Georgios Chatzoudis | 11.03.2019 | 692 Aufrufe | Interviews |
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Politik und Medien - Arenen der Macht

Zu Gast bei L.I.S.A. mit Ute Daniel

Seit dem 19. Jahrhundert ist zwischen den zwei öffentlichen Sphären Politik und Medien nach und nach eine neue Beziehung entstanden. Liberalisierungen im gesellschaftlichen Gefüge ließen einen neuen Akteur entstehen, der das Handeln und Treiben der Herrschenden nicht nur beobachtete, sondern dokumentierte und kommentierte: der politische Journalist. Politik und Medien ringen seither um Einfluss und Macht in den unterschiedlichen Arenen der öffentlichen Belange. Die Historikerin Prof. Dr. Ute Daniel von der Technischen Universität Braunschweig hat dieses besondere Beziehungsgeflecht untersucht und sich dabei auf einen Vergleich zwischen Großbritannien und Deutschland konzentriert. Wer hatte zu welchem Zeitpunkt mehr Macht? Diese und andere Fragen haben wir ihr zu ihrem aktuellen Buch Beziehungsgeschichten. Politik und Medien im 20. Jahrhundert gestellt.

Auswahl der Videokapitel

00:15 Begrüßung und Einführung
01:21 Warum der Vergleich Deutschland-Großbritannien?
02:41 Wer hat mehr Macht? Die Politik oder Medien?
08:22 Wie sieht der Ursprung der Beziehung Politik-Medien aus?
13:33 Was macht politischen Journalismus in seiner Genese aus?
16:19 Wie entwickelt sich der Kampf um die politische Arena in den 1920er Jahren?
27:20 Warum war eine gelenkte Medienlandschaft für die NS-Eliten problematisch?
44:09 Was war das jeweils Besondere am Profumo-Skandal in Großbritannien sowie an der Spiegel-Affäre in der Bundesrepublik?
55:33 Wer hat sich im Konflikt um die Zulassung des Privatfernsehens als stärker erwiesen?
65:00 Was ist unter dem Begriff des Vertrauenskartell zu verstehen? Schadet oder befördert es eine unabhängige Berichterstattung?


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Zu Gast bei L.I.S.A.
13.04.2015

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