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Simon Liening | 01.06.2016 | 686 Aufrufe | Veranstaltungen

Urkunde – DNA – Fingerabdruck. Wer kann wie Geschichte erforschen?

17.06.2016 | Universität zu Köln | Eine Veranstaltung der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne in Kooperation mit dem Zentrum für Mittelalterstudien der Universität zu Köln (ZEMAK) und L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung

Zentrale Kernfragen der Menschheit betreffen die eigene Herkunft und Vergangenheit: Wo kommen wir her, wer waren unsere Vorfahren? Waren für die Beantwortung dieser Fragen bislang vorrangig die historischen Geisteswissenschaften zuständig, wird nun seit einiger Zeit auch von naturwissenschaftlicher Seite die Historie untersucht, insbesondere durch Forschung mit genetischem Material, der DNA des Menschen. Dies hat zur Folge, dass sich die Geisteswissenschaften mit den Potentialen und Schwierigkeiten dieses neuen methodischen Ansatzes zunehmend auseinandersetzen. Dieses Ziel verfolgt auch die geplante Veranstaltung, für die Referent_innen aus unterschiedlichen Disziplinen gewonnen werden konnten, die den Dialog zwischen Geistes- und Naturwissenschaften suchen. Anhand von Vorträgen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und einer anschließenden Podiumsdiskussion bietet der Workshop die Möglichkeit, dieses neue Forschungsfeld kennenzulernen und mit führenden Vertretern auf dem Gebiet der „Genetic History“ zu diskutieren.

Eine Videoaufzeichnung der Veranstaltung wird anschließend bei L.I.S.A. abrufbar sein.

Datum 17.06.2017, 15–19 Uhr
Ort: Neuer Senatssaal, Hauptgebäude der Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz

Programm

15:00–15:15
Ursula Gießmann und Simon Liening (Universität zu Köln, a.r.t.e.s. Graduate School, Mittelalterliche Geschichte)
Begrüßung und Einführung

15:15–16:00 Uhr:
Markus Späth (Universität Gießen, Kunstgeschichte)
Körperspuren. Perspektiven für einen Austausch zwischen Forensik und Mediävistik

16:00–16:45 Uhr:
Johannes Krause (Jena, MPI für Menschheitsgeschichte)
Alte Pathogen Genome: Der Schwarze Tod entschlüsselt

16:45–17:15 Uhr:
Pause

17:15–18:00 Uhr:
Jörg Feuchter (HU Berlin, Mittelalterliche Geschichte)
'DNA lügt nicht': Über die Herausforderung der Geschichtswissenschaften durch die Genetik

18:00–19:00 Uhr:
Podiumsdiskussion
Larissa Förster (Morphomata, Universität zu Köln), Markus Späth (Gießen), Johannes Krause (Jena), Jörg Feuchter (Berlin)
Moderation: Georgios Chatzoudis (L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung)

Veranstalter: Ursula Gießmann und Simon Liening (a.r.t.e.s. Graduate School)
Kontakt: ursula.giessmann@uni-koeln.de; simon.liening@uni-koeln.de
http://artes.phil-fak.uni-koeln.de/13987.html

Zoom
Plakat zum Workshop (1.03 MB)
Google Maps

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