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Leila El Haydia | 20.06.2015 | 1211 Aufrufe | Artikel

Studieren und Publizieren. Beiträge aus Theorie und Praxis zu einer modernen Form von Wissenschaftskommunikation

hg. v. Leila Bargmann / Ioannis Charalambakis [=Schriften Andreas C. Hofmann]

Im Wintersemester 2005/06, also vor nunmehr fast zehn Jahren ging ›Aventinus. Die Histo­rische Internetzeitschrift von Studierenden für Studierende‹ ans Netz und wurde im Jahre 2010 mit neuer Technik und neuem Konzept zu »aventinus. Studentische Publikations­plattform Geschichte« umstrukturiert. Andreas C. Hofmann begleitete das aus der Fach­schaft Geschichte der LMU München hervorgegangene Projekt von Anfang an: Von 2005 bis 2009 brachte er seine hochschulpolitische Expertise bei der Firmierung und Weiter­entwicklung des Projektes ein. Seit 2010 stand er dem Portal schließlich als Geschäfts­führender Herausgeber vor und war zusammen mit Waltraud Künstler (München) maßgeblich an der zeitgleich stattfindenden Neukonzipierung beteiligt.

Andreas C. Hofmann sah Studentisches Publizieren allerdings nie als einen wissen­schafts­kommunikativen Spielplatz für Studierende an. Vielmehr war er während seiner Amtszeit stets bestrebt, es als vollwertigen Teil wenn nicht gar neue Version von Wissen­schafts­­kommu­nikation zu etablieren. Die vorliegende Schriftensammlung bietet daher eine Auswahl der seit 2010 aus seiner Feder erschienenen Beiträge. Sie reichen von Erörterungen Studentischen Publizierens (Artikel 6, 7 u. 8) über populärwissenschaftliche Auseinandersetzungen (Artikel 5) bis hin zu wissenschafts- und lerntheoretischen Abhandlungen (Artikel 1, 2, 3 u. 4). „Studieren und Publizieren“ beschreibt auf eine pointierte Art und Weise den roten Faden, an welchem sich die im Abschnitt Theorie vorgelegten Artikel orientieren.

Auf dem Feld des Studentischen Publizierens war Andreas C. Hofmann allerdings nicht nur aktiv, sondern auch produktiv. Die Aufsatzsammlung bietet ferner eine Auswahl der seit 2004 erschienen Publikationen aus seiner Zeit als Student und Promovend. Diese entstanden vor allem im Kontext der Tätigkeit als studentische Hilfskraft, Fachschafts- und Studierenden­vertreter sowie Stipendiat. Er deckte hierbei alle drei Unterbereiche Studentischen Publizierens ab, wie sie nach Sandra Hofuehs (Friedrichshafen) differenziert werden. Die im Abschnitt Praxis bereitgestellten Artikel reichen daher von wissenschaftlichem Studentischen Publizieren (Artikel 15 u. 11) über journalistisches Studentisches Publizieren (Artikel 9, 10, 13 u. 14) bis hin zu organisationalem Studentischen Publizieren (Artikel 12 u. 16).

Die Beiträge stehen jeweils im PDF-Format zum Download zur Verfügung, wobei online verfügbare Titel aus Gründen der Persistenz in PDF konvertiert wurden. Für die Genehmigung zum Nachdruck bedanken wir uns bei: Zentrum für Wissenschaftsmanagement e.V., L.I.S.A. - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, Bayerische Volksstiftung, Arbeitskreis Forum bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Redaktion H-Soz-u-Kult, Studierendenvertretung der LMU München.

Ein Verzeichnis der Schriftensammlung mit begleitenden Erläuterungen steht zur Verfügung unter http://www.aventinus-online.de/collectanea.

Vollständige bibliographische Aufnahme:
Andreas C. Hofmann: Studieren und Publizieren. Bei­träge aus Theorie und Praxis zu einer modernen Form von Wissen­schafts­kommunikation, hrsg. v. Leila Barg­mann / Ioannis Charalambakis, München / Wuppertal / Berlin 2015 (=aventinus collectanea. Schriften­sammlung der Studentischen Publikations­platt­form Geschichte), http://www.aventinus-online.de/collectanea


Inhaltsverzeichnis:

 

Theorie

1. Wissenschaftskommunikation 3.0 als Digitales Studentisches Publizieren — eine Synthese von eLearning 3.0 und Web 3.0 zur Einbindung Studierender in den Wissen­schafts­betrieb; 2. [Wissen­schafts­theoretisches] Nachwort, in: Deutsche Universitätspolitik im Vormärz, Phil. Diss. [masch.] München 2014 ; 3. Wissen­schafts­kommunikation 3.0 — ein Plädoyer für eine vertikale Erweiterung des Wissen­schafts­dialogs auf Studierende; 4. Wissen­schafts­theorie, Wissen­schafts­politik und die Gründung eines „Instituts für Studentisches Publizieren“ — einige Überlegungen; 5. Bayerns erster Landes­historiker als Namens­patron für eine neue Form der Wissen­schafts­kommunikation; 6. Studentisches Publizieren als neue Form von Wissen­schafts­kommunikation  (=Vor­tr. b. Verein d. Ehemaligen, Freunde u. Förderer d. Historischen Seminars d. LMU München am 18. Juli 2012); 7. Call for Articles: aventinus. Studentische Publikations­plattform Geschichte / aventinus media. Besprechungen der Studentischen Publikations­plattform Geschichte zu Internet­ressourcen; 8. Von der Historischen Internet­zeitschrift von Studierenden für Studierende zur Studentischen Publikationsplattform Geschichte. Perspektiven und Probleme studentischen Publizierens am Beispiel von aventinus; 

 

Praxis:

9. Direkte oder indirekte Wahlen — was ist der Königsweg demokratischer Kultur? Das Beispiel der Senatorenwahl an der LMU München; 10. Hochschule und Studium im Wandel. Wie Exzellenzinitiative, Bologna-Prozess und Studiengebühren die deutschen Universitäten verändern, überarb. zweitpubl. u.d.T.: Zwischen Öko­no­mi­sierung und Profilbildung; 11. Als Regierungsbeamte noch eimerweise mit Wein besoldet wurden. Anekdoten aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts; 12. (als Chefred., bis Ausg. 3): Parapluie [ab Ausg. 2: Der Hysteriker]. Oder: Hilfe, ich studiere Geschichte in München. Eine Orientierungshilfe der Fachschaft Geschichte; »Habemus Conventum«. 13. Zum neuen Modell der Studierendenvertretung an der LMU München — mit einem Ausblick auf das Erweiterte Modell der Fachschaft Geschichte; 14. Die LMU München erhält ein neues Gewand. Ein Überblick über die hochschulrechtlichen Neuerungen der Jahre 2006/2007; 15. Studium, Universität und Staat in Bayern 1825-1848. Eine Skizze der Universitätspolitik Ludwigs I. [=teilw. Mag.arb. München 2006]; 16. Links für das Studium der Geschichte (Okt. 2004), begr. auf Grundl. v. Kursbuch Geschichte. Tipps und Regeln für wissenschaftliches Arbeiten

Andreas C. Hofmann

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