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Lennart Pieper | 06.08.2018 | 342 Aufrufe | Vorträge

Souveränitätsbegehren. Die Enklave auf dem Skopusberg in Jerusalem 1948–1967

Vortrag von Yfaat Weiss am Historischen Kolleg

In ihrem Vortrag am Historischen Kolleg München zeichnet Professorin Yfaat Weiss die Geschichte der Enklave auf dem Jerusalemer Skopusberg von der Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 bis zum Sechstagekrieg 1967 nach. Dabei schildert sie die Auseinandersetzungen zwischen dem jungen Staat Israel und seinen arabischen Nachbarn und reflektiert die Rolle der Vereinten Nationen und des internationalen Rechts sowie moderne Konzepte staatlicher Territorialität und Souveränität. Indem Israel versuchte, seine territorialen Besitztitel in tatsächliche Souveränität umzuwandeln, und sich strikt gegen internationale Einmischung verwahrte, insistierte es auf seiner nationalstaatlichen Souveränität im Sinne des Westfälischen Systems.

Yfaat Weiss ist Direktorin des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur und Professorin für Neuere Geschichte, insbesondere jüdische Geschichte, an der Universität Leipzig. Von März bis August 2017 war sie Honorary Fellow am Historischen Kolleg München. Die Gerda Henkel Stiftung fördert ihr Projekt „Deutsch-jüdischer Wissens- und Kulturtransfer 1918 bis 1948: Das historische Archiv der Hebräischen Universität Jerusalem“.

Videoreihe "Historisches Kolleg München"
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