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Christiane Lange | 23.05.2014 | 1134 Aufrufe | Vorträge |
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Shipped and lost. Der Barcelona-Pavillon und seine Rekonstruktion

Vortrag von Prof. Dr. Wolf Tegethoff anlässlich des Symposiums "Touching Mies" am 2. Juni 2013 in Krefeld

Für die Weltausstellung 1929 in Barcelona entwarf der Architekt Ludwig Mies van der Rohe (1886–1969) den sogenannten Barcelona-Pavillon, der die Weimarer Republik repräsentieren und für die Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie und des Handwerks stehen sollte. Nach dem Ende der Weltausstellung wurde der Pavillon abgerissen und in Einzelteilen verkauft. In den 1980er Jahren ließ die Stadt Barcelona den Pavillon rekonstruieren und stellte ihn an der ursprünglichen Stelle wieder auf.
In seinem Vortrag zeichnet der Kunsthistoriker und van der Rohe-Kenner Prof. Dr. Wolf Tegethoff diese besondere Geschichte des Barcelona-Pavillons nach.

Prof. Dr. Wolf Tegethoff, Direktor Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München

L.I.S.A. AUDIO

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Symposium „Touching Mies“

Das Symposium „Touching Mies“ fand am 2. Juni 2013 im Rahmen der Ausstellung „MIES 1:1 Das Golfclub Projekt“ in Krefeld statt, in deren Mittelpunkt ein begehbares Architekturmodell stand. Der Wettbewerbsentwurf von Ludwig Mies van der Rohe für ein Golfclubhaus in Krefeld von 1930 war unter der künstlerischen Leitung der Genter Architekten Robbrecht en Daem architecten als Modell im Maßstab 1:1 umgesetzt worden.

Das 1:1-Modell war Thema und zugleich Tagungsort dreier Symposien, von denen sich das erste mit dem Phänomen Ludwig Mies van der Rohe als ikonengleichem Architekten beschäftigte. Die Transformation und Aktualisierung seiner Entwürfe für die Gegenwart durch Sanierung, Rekonstruktion und Umnutzung wurden vorgestellt. Darüber hinaus wurden die theoretischen, politischen und denkmalpflegerischen Paradigmen dieser „Zugriffe“ auf Mies van der Rohes Erbe diskutiert. Sie standen künstlerischen Interventionen gegenüber, die an den von Mies van der Rohe entworfenen Häusern Lange und Esters, Krefeld, sowie an der Neuen Nationalgalerie, Berlin, als Orte für zeitgenössische Kunst vorgenommen wurden.

Das Symposium fand im begehbaren 1:1-Modell statt.

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