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Joachim Turré | 24.06.2013 | 1708 Aufrufe | Diskussionen |
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Satt, aber unglücklich? Faktoren der Lebensqualität im Alter

Video der Veranstaltung "Geisteswissenschaft im Dialog" jetzt online

Der demografische Wandel hat weitreichende Auswirkungen auf die Zufriedenheit, die Lebensqualität und somit auf das subjektive Wohlbefinden eines jeden Einzelnen. Dank des medizinischen und technischen Fortschritts steigt die Lebenserwartung immer weiter. So stellt sich die Frage, wie wir unsere bestehenden Strukturen anpassen können, damit wir auch im hohen Alter aktiv an der Gesellschaft teilhaben können.

Garantiert uns die Wohlstands- und Überflussgesellschaft mit ihren unendlichen Wahlmöglichkeiten ein glückliches Leben – oder bleiben wichtige Faktoren unberücksichtigt? Neben dem Wohlstand werden künftig auch Themen wie Barrierefreiheit, Miteinander der Generationen und medizinische Versorgung im Alter eine immer wichtigere Rolle spielen für die Zukunft jedes Einzelnen spielen. Gleichzeitig ist das Fundament dieses Wohlstandes durch das mögliche Scheitern des Generationenvertrages bedroht. Es müssen Strategien entwickelt werden, die den „jungen Alten“ gerecht werden, ohne die Grundlage zukünftiger Generationen zu gefährden. So müssen in der öffentlichen Diskussion Fragen hinsichtilich der Erwerbstätigkeit, des sich wandelnden Konsumverhaltens, der politischen Partizipation sowie der  Generationengerechtigkeit miteinbezogen werden.

Welche Handlungskonzepte sind dabei notwendig, um sich den neuen Bedürfnissen einer alternden Gesellschaft anzupassen? Und welche Erkenntnisse der Glücksforschung können uns bei der Steigerung der Lebenszufriedenheit und dem subjektiven Glücksempfinden helfen? Wie können wir lernen, das Altern als positiven Veränderungsprozess zu gestalten? Inwieweit verändert der demografischen Wandel Strukturen in der Wirtschaft und der Kultur?

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Diese Fragen diskutierten am 27. Mai der Wissenschaftsautor Dr. Stefan Klein, Prof. Dr. Andreas Kruse vom Institut für Gerontologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Dr. Andreas Mergenthaler vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel von der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, Prof. Dr. Gisela Trommsdorf von der Universität Konstanz und Dr. Tim Tiefenbach vom Deutschen Institut für Japanstudien in Tokyo mit der Journalistin Doris Maull in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.

Geisteswissenschaft im Dialog” ist eine gemeinsame Veranstaltung der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften, der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.

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