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Judith Wonke | 07.05.2019 | 706 Aufrufe | 1 | Interviews

"Eine Vorreiterrolle kann der BRD nicht zugeschrieben werden"

Interview mit Julia Bäumler über die Entwicklung des Züchtigungsrechts

Bis in die 1970er Jahre war es an Schulen der Bundesrepublik Deutschland gängige sowie legale Praxis im Rahmen der Erziehung der Schülerinnen und Schüler zu Schlägen zu greifen. Auch das Recht auf Züchtigung durch die Eltern blieb lange bestehen, denn erst im November 2000 wurde der Grundsatz "Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung“ unter § 1631 (2) im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert. Julia Bäumler, die an der Universität zu Köln Neuere Geschichte studierte und aktuell als Volontärin der Stabsstelle für Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing an der FH Aachen arbeitet, setzte sich im Rahmen ihrer Abschlussarbeit mit dieser Beobachtung auseinander und untersuchte die Entwicklungen der 1960er und 1970er Jahre. Wir haben ihr im Interview unsere Fragen gestellt und wollten wissen, wie sich die Debatte entwickelte, die letztlich zur Abschaffung der "Prügelstrafe" führte. Welche Rolle spielten die Medien und welche Bedeutung kann der 1968er Generation beigemessen werden, die heute unter anderem für eine antiautoritäre Erziehung steht? Wie fügt sich die BRD in die internationalen Entwicklungen ein?

(r.) Theodor Hosemann: Prügelstrafe, 1842; Copyright: Theodor Hosemann - de:Lothar Brieger: Theodor Hosemann : Ein Altmeister Berliner Malerei. Mit einem Katalog der graphischen Werke des Künstlers von Karl Hobrecke. München : Delphin-Verl., 1920, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57588131

"Ein rein mediales Phänomen"

L.I.S.A.: Frau Bäumler, Sie haben sich im Rahmen Ihrer Abschlussarbeit an der Universität zu Köln mit der Entwicklung des Züchtigungsrechts in der Bundesrepublik beschäftigt. Bevor wir mit den inhaltlichen Fragen beginnen: Was interessiert Sie an dieser Thematik besonders? Und wie sind Sie auf dieses Thema gestoßen?

Bäumler: Michel von Löneberga, Max und Moritz oder der Struwwelpeter. Erzieherische Gewalt war mir seit meiner Kindheit ein bekanntes, aber rein mediales Phänomen. Ohne kritisches Hinterfragen nahm ich die gegebene Norm der gewaltlosen Erziehung innerhalb der eigenen Familie für selbstverständlich an. Umso mehr öffnete es mir die Augen, als ich innerhalb einer Vorlesung zur Gewaltgeschichte bei Prof. Dr. Habbo Knoch erfuhr, dass das Recht auf Züchtigung durch die Eltern erst im Jahre 2000 abgeschafft wurde. Erst seit dem 02.11.2000 heißt es unter § 1631 (2) im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung“ und bis in die 1970er Jahre hinein, war es an Schulen noch legale Praxis zu Schlägen als Erziehungsmittel zu greifen (gängige schlicht noch länger). Mich interessierte ab nun vor allem wie sich moralische Werte einer Gesellschaft wandeln und normative Grenzen verschieben können — war es doch bis dato völlig normal, durch einen kräftigen Klaps oder Schlag das Kind zur Ordnung zu besinnen. Warum also der plötzliche Wandel, der sich in unserem normativen Denken heute so etabliert hat? Diese Vorstellung von Gewalt und Erziehung versuchte ich im Diskurs der 60er und 70er abzulesen. Als besonders spannend empfand ich bei dieser plötzlichen Werteverschiebung ab Ende der 1950er Jahre die Unterschiede zwischen der elterlichen Züchtigungspraxis und jener der Lehrkraft, die Verbindung zur nationalsozialistischen Vergangenheit sowie das Zusammenspiel von verschiedenen Diskursbereichen, namentlich die Fachwissenschaft (Rechtswissenschaft, Medizin, Psychologie, Soziologie, Pädagogik), die Medien und die Gesellschaft. Anhand der Diskurse versuchte ich abzulesen, ob jenen eine gesellschafts-moralische und die Gesetzeslage bestimmende transformative Kraft zugeschrieben werden könnte. Leitendes Motiv und Titel der Arbeit wurde Astrid Lindgrens 1979 gehaltene Rede zum Erhalt des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, in der sie sich gegen körperliche Züchtigung ausspricht; tituliert mit „Niemals Gewalt!“.

"Lauter werdende Stimmen wie jener Astrid Lindgrens"

L.I.S.A.: Können Sie den genauen Forschungsgegenstand Ihrer Arbeit näher erläutern? Was genau versteht man unter dem Züchtigungsrecht?

Bäumler: Körperliche Züchtigung war seit dem 18.08.1896 in der ursprünglichen Fassung des § 1631 BGB gesetzlich gefestigt, nachdem sie sich zuvor aus einem Naturrecht der Eltern herleitete.[1] Interessanterweise zeichnete sich ab diesem Zeitpunkt jedoch keine geradlinige Debatte hin zu einer stärker werdenden Diskussion um die Abschaffung des Züchtigungsrecht bis zum schlussendlichen Vollzug dessen bis 2000 ab. Fordert der preußische Kultusminister 1920 die Züchtigung noch als „letztes Mittel“, flacht die Debatte zur Zeit des Nationalsozialismus deutlich ab.[2] Auch, wenn sich hier keine Hinweise auf stärkere Züchtigung finden lassen, ist jedoch die Tatsache, dass nun dem Staat anstelle der Eltern das vorrangige Erziehungsrecht oblag, alles andere als belanglos.[3] Gerade dies führt unter anderem zur abschließenden These der Arbeit: Der Grund dafür, dass sich Eltern mit Beginn der Nachkriegszeit gegen das schulische Züchtigungsrecht wendeten, aber zuhause freudig weiter ohrfeigten, zeichnet sich in einer Distanzierung zur Staatsmacht und deren Eingreifen ins Private — nämlich die Erziehung — ab; erlebte man dies vor einigen Jahren zur Zeit des Nationalsozialismus noch gänzlich anders. Vorangetrieben durch fachwissenschaftliche Erkenntnisse, mediale und dadurch öffentlichkeitswirksame Debatten und schließlich lauter werdenden Stimmen wie jener Lindgrens, die nach einer gewaltfreien Erziehung riefen, entwickelte sich ab den 1970ern auch die Forderung nach einem Züchtigungsverbot daheim. Interessant in der ganzen Debatte sind die Definitionen der körperlichen Züchtigung: fällt sowohl ein Klaps/eine Ohrfeige darunter, so gilt auch die Prügel noch als Züchtigung. Sehr intransparent verschwimmt die Grenze hin zur Misshandlung eines Kindes. Es wird deutlich: Eine klare Definition und Abgrenzung des Züchtigungsrechts gibt es nicht. Die Arbeit betrachtet nur die Entwicklung der BRD, da jene in der DDR eine deutlich andere darstellt und einer eigenen Betrachtung bedürfte. So wurde in der DDR das Züchtigungsrecht bereits am 25.08.1945 als „Relikt inhumaner Disziplinierungs-methoden des NS-Regimes“ abgeschafft.[4]

"Träger und Nährboden der Bewegung"

L.I.S.A.: Die 1960er in der BRD wurden auch von den sogenannten „68ern“ geprägt, die heute unter anderem für eine antiautoritäre Erziehung stehen. Welche Rolle würden Sie dieser „Generation“ innerhalb der Entwicklung des Züchtigungsrechts zuschreiben?

Bäumler: Stellen die 68er stellvertretend das Sinnbild für jegliches Streben nach Antiautorität dar, so würde ich dennoch davon absehen, ihnen eine initialgebende Rolle in der Debatte zu geben. Sicherlich gelten sie aber als Träger und Nährboden der Bewegung - und dies vor allem in der Presse. Beschwerdebriefe seitens besorgter Eltern gegen prügelnde Lehrkräfte finden sich jedoch bereits ab den frühen 50er Jahren in den Nachlässen des Kultusministeriums NRW. Und auch fachwissenschaftliche Kreise ziehen bereits zu dieser Zeit schon Schlüsse gegen eine gewaltsame Erziehung. Besonders deutlich wird dies an einer Reihe von wissenschaftlichen Publikationen im Rahmen von Dissertationen in der Rechtswissenschaft sowie im medizinischen Bereich. Die Verbreitung und Diskussion dieser Thesen nimmt dann ab den 1968ern im öffentlichkeitswirksamen Bereich der Medien Fahrt auf. Zeitungsartikel werden geschrieben, Hörfunkbeiträge gesendet, vor allem aber Diskussionsforen im Talkshowformat sowohl im Hörfunk als auch im Fernsehen übertragen (so beispielsweise im WDR mit „Hallo Ü-Wagen“ oder „Das Podium“). In ihrer Abgrenzung zum Nationalsozialismus, zur Autorität und damit verbunden zu gewaltvollen Erziehungsmethoden fügen sich die 68er ganz dem Ruf nach einem Verbot des Züchtigungsrechts. Schlussendlich würde ich die Rolle der 68er weder als Initialgeber noch als tragend, jedoch als unerlässlich für das Erstarken der Debatte betrachten.

"Die 68er und deren Erziehungsmethoden können für alles verantwortlich gemacht werden"

L.I.S.A.: Vergleichbare Debatten sind heute ohne eine maßgebliche Beteiligung der Medien nicht mehr denkbar. Trifft ähnliches auf die 1960er und -70er Jahre zu? Welche Rolle spielten die Medien – welche anderen Akteure bestimmten die Entwicklungen?

Bäumler: Auch in den 1960er und 1970er Jahren haben die Medien eine tragende Rolle gespielt - jedoch kann ihnen keine alleinige, transformative, gesetzesändernde Wirkungsmacht zugeschrieben werden. Wie oben bereits angekündigt, handelt es sich hier mehr um ein Zusammenwirken unterschiedlicher Kräfte, über einen längeren Zeitraum hinweg. In den 50er Jahren mit Beschwerdebriefen elterlicher Seite begonnen, führt sich die Debatte vor allem durch einen fachwissenschaftlichen Diskurs fort. Auf Basis dessen entstanden Zeitungsartikel, vor allem aber Diskussionsforen im Rahmen von Hörfunkbeiträgen und Fernsehsendungen. Eindeutig kann am Ende der Betrachtung festgehalten werden, dass sich Verdichtungen fachwissenschaftlicher, gesellschaftlicher und medialer Debatten zur Thematik der körperlichen Züchtigung finden lassen, und, dass diese letztendlich in den 1970er Jahren in einer Abschaffung des Züchtigungsrechts der Lehrkraft und 2000 in jener der Eltern resultierten. Die Rolle der Medien kann dabei als Sprachrohr bezeichnet werden. Als Reaktion auf die vorangegangenen Debatten konnten diese mit Rückendeckung ihre Beiträge senden. Dabei kamen ihnen aber nicht zuletzt neben der Verbreitung des Themas, die Vereinigung von unterschiedlichen Akteuren zu: So fanden redaktionelle Meinungen über die Moderatoren Eingang in die Debatte, die gesellschaftliche Komponente wurde über die diskutierenden Studiogäste gedeckt und hinzu kamen geladene Expertinnen und Experten, die in den 50ern maßgeblich an der fachwissenschaftlichen Debatte beteiligt waren.  Übrigens sprechen mediale Entwicklungen auch gegen jegliche Teleologie der Debatte: Interessanterweise lässt sich zu Beginn der 70er Jahre ein Trend zur gegenläufigen Entwicklung innerhalb von medialen Beiträgen ablesen. Konservative (und durch die erzieherischen Reformen zu Konservativen gewordenen)[5]sowie Politiker klagten über zu lasche Erziehungsmethoden — sowohl in der Schule als auch im Elternhaus —, die als Auslöser zu Disziplinierungsproblemen und Jugendkriminalität geführt hätten. Es wird deutlich, dass sich die gesellschaftliche Normänderung der Erziehung in einer Phase der Uneindeutigkeit befindet; es wurde noch kein Ersatz für die erzieherischen Schläge und „Klapse“ gefunden. Dies führte zu einer hilflosen Gegenüberstellung des Erziehenden zu seinem Zögling. Dies führt zu einer Wut auf die antiautoritäre Haltung und somit der Findung eines passenden Sündenbocks für jegliche jugendliche Missetat: So können die 68er und deren Erziehungsmethoden für alles verantwortlich gemacht werden.

"Ein wichtiger Bestandteil der Analyse"

L.I.S.A.: Auf welches Quellenmaterial beziehen Sie sich in Ihren Untersuchungen?

Bäumler: Die begutachteten Quellen können in vier Gattungen eingeteilt werden: Zum einen bezog ich die publizierten Fachdebatten mit ein, die hauptsächlich in den 50er Jahren als Dissertationen veröffentlicht wurden. Die zweite Gruppe entstammt aus dem Bereich Gesellschaft und Politik: Im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen in Duisburg befinden sich die Unterlagen des Kultusministeriums. Hier konnten die Entscheidungen des Kultusministers, vor allem aber auch die an das Kultusministerium eingegangene Beschwerdebriefe im Land NRW begutachtet werden. Als drittes betrachtete ich bundesweit Zeitungsartikel: zum einen durch die Hilfe des Online-Archivs des Spiegels. Zum anderen durch gesammelte Zeitungsausschnitte der Pressestelle des Kultusministeriums NRW zur Thematik körperlicher Züchtigung. Zur medialen Betrachtung war das historische Archiv des Westdeutschen Rundfunks (WDR) eine Quellenbasis — hier waren wichtige Hörfunkbeiträge, aber auch Fernsehsendungen zu der Thematik vorhanden, die vor Ort ausgewertet werden konnten. Zu guter letzt führte das Institut für Demoskopie in Allensbach über die Jahre 1960, 1979 und 1998 Meinungsumfragen zum Thema körperlicher Züchtigung durch. Auch, wenn auf unterschiedliche Art gefragt wurde, so war die Tatsache der Befragung, über die gestellten Fragen hinweg, bis hin zu den Antworten ein wichtiger Bestandteil der Analyse.

"In Frankreich ist Züchtigung noch legale Praxis"

L.I.S.A.: In den 1970er Jahren wurde das Züchtigungsrecht an Schulen im Jahr 2000 schließlich im familiären Umfeld abgeschafft. Fügt sich die Bundesrepublik damit in internationale Entwicklungen ein? Und was zeigt der Vergleich mit anderen Ländern: Ist die BRD Vorreiter oder Nachzügler?

Bäumler: Eine Vorreiterrolle kann der BRD nicht zugeschrieben werden: Mit der Abschaffung der körperlichen Züchtigung - auch im familiären Kontext - in Schweden im Jahr 1979, kommt eben diese Rolle Schweden und nicht der BRD zu. Doch das Problem der Züchtigung ist weltweit noch nicht gelöst — so ist körperliche Züchtigung nur in 54 Staaten gesetzlich verboten. In Frankreich sowie einigen Staaten der Vereinigten Staaten Amerikas ist Züchtigung noch legale Praxis. Die Initiative „Global Initiative to End All Corporal Punishment of Children“ setzt sich weltweit für die Abschaffung des Züchtigungsrechts ein und dokumentiert den weltweiten Stand der Abschaffung auf ihrer Webseite.[6] Kann man von einer internationalen Welle des moralischen Überdenkens der Körperstrafe seit Lindgren sprechen, so unterscheidet sich die deutsche Debatte jedoch von den anderen nationalen Diskursen. Grundlegend hierfür ist die nationalsozialistische Vergangenheit. So schien die Vorstellung der Deutschen einer voranschreitenden Demokratisierung eng mit der Demokratisierung auf kleinster Ebene — der Erziehung — verknüpft zu sein, ohne, dass die Alliierten dies explizit forderten. Die Demokratisierung von Gesellschaft und Erziehung bedingen sich also — so schreibt es auch Sonja Levsen in ihrer Habilitationsschrift.[7] Hinzu kommt die Distanzierung deutscher Eltern zum Eingreifen des Staates in die Erziehung und damit ins Private — so war Erziehung zur Zeit des Nationalsozialismus noch Staatssache. Dem möchte man sich jetzt entziehen und plädiert u.a. auch gegen Schläge der Lehrkräfte im Namen des Staates. Dies erklärt auch, warum die Entwicklung der moralischen Debatte gegen Schläge daheim um einiges schleppender läuft und schließlich erst fast 30 Jahre später Früchte trägt.

Schlussendlich weist die deutsche Entwicklung gegen das Züchtigungsrecht ihre Eigenheit und keine Teleologie auf. Dennoch entstehen international ab den 1970er Jahren ähnliche Debatten. Jüngster Staat der Abschaffung des Züchtigungsrechts daheim und in der Schule ist 2018 Nepal. Insbesondere im Hinblick auf international auseinander klaffende Gewaltkulturen fehlt es an Studien über nationale körperliche Züchtigungspraktiken. Anhand dieses kurzen Einblicks in die gegenwärtige internationale Lage wird deutlich, wie essentiell es ist, Ansätze zu erkennen, mit denen die Züchtigung verdammt werden sollte, wie gesellschaftliche Wertewandel stattfanden und wie groß dabei Interdisziplinarität zu schreiben war. Im Hinblick auf die noch abseits einer prügelfreien Gesellschaft stehende Lage könnte wohl auch noch heute in vielen Köpfen Astrid Lindgrens Appell etwas bewirken und rufen: „Niemals Gewalt!“.

Julia Bäumler M.A. hat die Fragen der L.I.S.A.Redaktion schriftlich beantwortet. 

Nachweise

[1] Göbel, Andreas: Vom elterlichen Züchtigungsrecht zum Gewaltverbot. Verfassungs-, straf- und familienrechtliche Untersuchung zum § 1631 Abs. 2 BGB, Hamburg 2005, S. 25, 33.
[2] Ministererlaß U III C 590 II C 2956/20, zit. nach: Rohrbach, Jürgen: Die körperliche Züchtigung in der Volksschule. Eine pädagogische und rechtliche Betrachtung, Essen 1962, S. 18.
[3] So zum Beispiel durch Einrichtungen wie die Hitler-Jugend. Siehe hierzu auch: Levsen, Sonja: Autorität und Demokratie. Eine Kulturgeschichte des Erziehungswandels in Westdeutschland und Frankreich, 1945-1975, Habilitationsschrift, Freiburg 2016, S. 819.
[4] Schumann, Dirk: Schläge als Strafe? Erziehungsmethoden nach 1945 und ihr Einfluss auf die „Friedenskultur“ in beiden Deutschlands, in: Thomas Kühne (Hrsg.): Von der Kriegskultur zur Friedenskultur? Zum Mentalitätswandel in Deutschland seit 1945 (Jahrbuch für Historische Friedensforschung 9), Münster 2000, S. 34-48, S. 43.
[5] Gass-Bolm, Torsten: Das Ende der Schulzucht, in: Herbert, Ulrich (Hrsg.): Wandlungsprozesse in Westdeutschland. Belastung, Integration, Liberalisierung 1945-1980, Göttingen 2002, S. 459 f.; Müller-Münch, Ingrid: Die geprügelte Generation. Kochlöffel, Rohrstock und die Folgen, Stuttgart 2012, S. 229; Pfeiffer (2016), „Weniger Hiebe, mehr Liebe“, S. 201.
[6] https://endcorporalpunishment.org/countdown/ (02.03.2019).
[7] Levsen, Autorität, S. 324.

Kommentar

von Jan-Holger Kirsch | 08.05.2019 | 12:03 Uhr
Siehe auch das Themenheft "Gewaltabkehr als gesellschaftliches Projekt in der Bundesrepublik Deutschland", hg. von Thomas Schaarschmidt, Winfried Süß und Peter Ulrich Weiß: https://zeithistorische-forschungen.de/2-2018

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