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Kirsten Schröder | 15.02.2014 | 2057 Aufrufe | Veranstaltungen

ÖFFENTLICHER ABENDVORTRAG | 21.02.2014, 18:30 Uhr
Griechen und Römer: Ein Vergleich und das Problem des "antiken Wunders"

21.02.2014 | Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22 / 23, 10117 Berlin

Griechen und Römer, zusammengenommen, unterscheiden sich in sehr wichtigen Hinsichten von allen anderen Kulturen der Weltgeschichte. Aber auch voneinander unterscheiden sie sich; und zwar in bemerkenswertem Ausmaß, wie sich ergibt, wenn man sie systematisch vergleicht. Fragt man nach ihrer Nachwirkung, so scheinen sie sich derart gegenseitig zu ergänzen, dass man geneigt ist, statt vom griechischen Wunder, als das Ernest Renan die bahnbrechenden politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Entwicklungen im klassischen Griechenland bezeichnet hat, vom antiken Wunder zu sprechen.


Begrüßung
Bernd Seidensticker
Sprecher des Zentrums Grundlagenforschung Alte Welt
Akademiemitglied

Griechen und Römer:
Ein Vergleich und das Problem des "antiken Wunders"
Christian Meier
Ludwig-Maximilians-Universität München
Akademiemitglied

Das Zentrum Grundlagenforschung Alte Welt, zu dem sich die altertumswissenschaftlichen Langzeitvorhaben der Akademie zusammengeschlossen haben, lädt zu seinem Jahresvortrag ein.

Christian Meier ist emeritierter Professor für Alte Geschichte und Gründungsmitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Neben seinen bahnbrechenden Forschungen zum klassischen Athen und zur
späten römischen Republik hat er sich in den letzten 25 Jahren zunehmend mit aktuellen politischen und kulturellen Fragen beschäftigt.

Doppelherme Sokrates und Seneca (Antikensammlung Berlin)

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