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Dr. Britta Marzi | 08.12.2018 | 379 Aufrufe | Ankündigungen

Neuerscheinung: Karl Marx in Kunst, Erinnerungskultur und öffentlichem Raum

Tagungsband beleuchtet "kunst_historische Perspektiven" auf den Philosophen und Gesellschaftskritiker

Karl Marx in der Kunst, in der Erinnerungskultur und im öffentlichen Raum – das ist nicht erst seit der Debatte um die Statue in Trier ein brisantes Thema. Der Sammelband dokumentiert das Symposium „Ein Bild von Karl Marx… entwerfen. Kunst_historische Perspektiven“, das im Mai 2016 im Trierer Karl-Marx-Haus stattfand. Anlass für das Symposium war die Enthüllung einer Büste des französischen Bildhauers und Marx-Urenkels Karl-Jean Longuet im Innenhof des Museums. Die Aufsätze thematisieren Geschichte und Politik im Werk Longuets, die Bildnisbüste als Medium des Nachruhms, politische Bildnisse der 1920er- bis 1950er-Jahre, Darstellungen von Karl Marx in der Bildhauerei der DDR, die chinesische Engels-Statue für Wuppertal, Marx als Erinnerungsort in Karlsbad und Prag sowie Marx im öffentlichen (Erinnerungs-)Raum.

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Der Sammelband erscheint zum 200. Geburtstag von Karl Marx.

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Die Publikation

Britta Marzi (Hrsg.): Ein Bild von Karl Marx… entwerfen. Kunst_historische Perspektiven. Dokumentation des Symposiums am 7. Mai 2016 im Karl-Marx-Haus in Trier, Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung, 2018. (104 Seiten, Broschur, ISBN 978-3-96250-204-1)

Mit Beiträgen von Anne Longuet Marx, Frank Matthias Kammel, Ursel Berger, Arie Hartog, Eberhard Illner, Karl Schawelka, Stanislav Holubec und Winfried Speitkamp.

Ab dem 14.12.2018 kostenlos zu beziehen beim Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, E-Mail: Public.History@fes.de.

Die Onlinefassung ist bereits in der Digitalen Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung erschienen und steht unter http://www.fes.de/lnk/marx-sammelband zum kostenlosen Download bereit.

Über die Herausgeberin

Die Historikerin Britta Marzi erforschte in ihrer Dissertation an der Freien Universität Berlin das Theater in der Provinz vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus. Parallel arbeitete sie am Jüdischen Museum Berlin und bei der Architekturausstellung „MIES 1:1 Das Golfclub Projekt“ über Ludwig Mies van der Rohe. Seit 2015 ist sie im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung im Projekt „Marx 2018“ tätig.

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