Registrieren
p1030137.jpg

M.A. M.Mus Matthias Wurz

Universität für Musik und Darstellende Kunst
Ort: 1100 Wien
Universität: Universität für Musik und Darstellende Kunst
Mitglied seit 20.08.2010
E-Mail: matthias.wurz@gmail.com

Kurzvita

Matthias Wurz (geb. 1975 in Wien) ist ausgebildeter Dirigent und Musikwissenschafter und gegenwärtig selbständiger Forscher für exil.arte, dem gemeinnützigen österreichischen Verein, der sich seit seiner Gründung 2007 mit der Dokumentation österreichischer Exilkomponisten befasst. Gegenwärtig arbeitet er an dem Nachlass von Walter Arlen (geb. 1920). Zeitgleich arbeitet Matthias Wurz an seinem Doktorat in Musikwissenschaft an der Musikuniversität Wien. Daneben ist er als Journalist und Bühnen- und Pressephotograph tätig. Derzeit arbeitet er mit dem RSO Wien an einer Publikation zum 40-jährigen Bestehens des einzigen Rundfunkorchesteers Österreichs.

Bisherige musikwissenschaftliche Studien erfolgten am Royal Holloway (Masters of Music, University of London, 2005/06) - unterstützt mit einem Stipendium der Musikabteilung - sowie an der University of York (Bachelor of Arts, 2000 - 2003). Seit der Absolvierung des Archivpraktikums am Arnold Schönberg Center in Wien (Jän. - März 2004), wo er u.a. für die Digitaliserung von Schönbergs "Ode to Napoleon Buonaparte" op. 41 (inkl. aller Primärquellen) verantwortlich war, beschäftigt er sich mit archivarischen Fragen der zeitgemäßen Digitalisierung historischer Dokumente.

U.a. hat er im Rahmen seiner Forschungstätigkeit für exil.arte Teile kompositorischer Nachlässe zu Forschungs- und Dokumentationszwecken digitalisiert und für die Internet-Präsentation aufbereitet. Bisherige Forschungsarbeiten und Publikationen umfassen die Exilkomponisten Karl Rankl (1868 - 1968) und Georg Tintner (1917 - 1999), unterstützt mit Stipendien, etwa Orphues Trust (2002). Präsentationen bei internationalen Konferenzen folgten bereits während der Studienzeit, u.a. bei der International Conference on 20th Century Music in London (Juli 2001), dem Wellesz-Gál Symposium in Wien (März 2004) und der "Austria in Exile" Konferenz in London (September 2005). Des weiteren nahm Matthias Wurz an einem Gesprächskonzert zu beiden Komponisten mit musica reanimata in Berlin (April 2007) teil.

Matthias Wurz hat auch biographische Forschung der tschechischen Komponistin Vítezslava Kaprálová (1915 - 1940) betrieben und u.a. ihre Werkstitel ins Deutsche übersetzt.


Wissenschaftliches Profil

Forschungsthemen

Als Musikwissenschafter:
Österreichische KomponistInnen, die 1938 ins Exil gingen.
Geschichte des RSO Wien

International Relations:
Fragen der EU-Erweiterung mit speziellem Interesse für Ukraine.
Politische Entwicklung in Russland heute und die Auswikungen auf die Beziehungen zu Europa. Energiefragen.

Aktuelles Projekt

Geschichte des RSO Wien - Publikation zum 40-jährigen Bestehen des Ensembles

Fachbereich

Musikwissenschaft / International Relations

Publikationen

Wissenschaftliche Beiträge:
Wurz, Matthias (2007): Karl Rankl (1898 - 1968): Komponiseren als "schlechte Gewohnheit". mr-Mitteilungen Nr. 62 - Juli 2007

Wurz, Matthias (2005): Georg Tintner (1999) zum Gedenken. mr-Mitteilungen Nr. 54 - Januar 2005

Wurz, Matthias (2002): Skladatelé v exilu: Georg Titnter & Vitezslava Kapralová. Opus Musicum Nr. 1/2002 (Brno)


Journalistische Beiträge:
Beiträge in diversen Zeitungen, vor allem The Vienna Review (www.viennareview.net)

Sonstiges:
Koautor der Dokumentation "Remembrance of Things Past" (Deutsch/Englisch. Ebenso führen der Interviews und Übersetzung. Siehe http://www.exilarte.at/bilder/news/exilarte_videospot.html