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Georgios Chatzoudis | 27.02.2014 | 2448 Aufrufe | Interviews

"Liederhefte aus dem Karneval an die Front geschickt"

Interview mit Marcus Leifeld über den Karneval im Ersten Weltkrieg

Denkt man an die Schützengräben und Schlachfelder im Ersten Weltkrieg, fällt einem der Karneval sicherlich als letztes ein. Wo Mühsal, Leid, Tod und Trauer herrschen, kommen einem nicht gerade Pappnase, Schunkeln, Kamelle oder Stippeföttche in den Sinn. Und dennoch war der Karneval für viele Soldaten an der Front sehr lebendig. Kölner Historiker haben zuletzt mehr als 1.000 Feldpostenkarten in Archiven der Karnevalsgesellschaft Rote Funken entdeckt, die ein neues Licht auf das Thema Erster Weltkrieg und Karneval werfen. Wir haben darüber mit dem Historiker Dr. Marcus Leifeld gesprochen, der schon seit Jahren die Geschichte der Fünften Jahreszeit erforscht.

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Feldpostkarte aus dem Ersten Weltkrieg: Rote Funken an der Front

"Aus den Gedichten von Willi Ostermann spricht die Kriegsbegeisterung"

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"Während des Krieges gab es keinen öffentlichen Karneval"

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Aufstellung der Liebesgaben aus der Heimat für die Frontsoldaten

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"Der Karneval war schon seit Mitte des 19. Jahrhundert nicht nur subversiv"

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"1347 Feldpostkarten im Archiv der Roten Funken"

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"Erst 1927 gab es wieder den ersten Kölner Rosenmontagszug"

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"Ich feiere seit einigen Jahren sehr intensiv Karneval"

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Das Interview mit Dr. Marcus Leifeld in einer Audiodatei

Dr. Marcus Leifeld, Historiker

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