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Tobias Thelen | 25.05.2020 | 1432 Aufrufe | 1 | Artikel |
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Besiegt und befreit: Die Deutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs

Lesung und Vortrag von Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld zum 8. Mai 2020

Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen Deutschlands. Dies ist ein Anlaß, sich mit den unterschiedlichen Reaktionen der Menschen in den letzten Kriegsmonaten zu befassen. Wie erlebte die deutsche Bevölkerung das Ende des Krieges in den zerstörten Städten, auf der Flucht, in Gefängnissen und an den zusammenbrechenden Fronten? Warum unterstützten und ertrugen manche Deutsche ihren “Führer” und sein verbrecherisches Regime bis zum bitteren Ende? Fühlten sich die Deutschen befreit oder besiegt? Festgehalten in Tagebüchern und Briefen, auf Postkarten und Notizzetteln sind ihre Gedanken geprägt von Angst und Trauer, von Verzweiflung und Rachegedanken, aber auch von Reue und Hoffnung.

Die Ego-Dokumente stammen aus der Lebensdokumentensammlung der Bibliothek für Zeitgeschichte/Württembergische Landesbibliothek in Stuttgart.

L.I.S.A. AUDIO

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Zur Person

Professor Dr. Gerhard Hirschfeld war von 1989 bis 2011 Direktor der Stuttgarter Bibliothek für Zeitgeschichte. Er lehrt seit 1997 am Historischen Institut der Universität Stuttgart sowie seit 2016 als Gastprofessor an der Universität Wuhan/China. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Aufsätze zur Geschichte der beiden Weltkriege, darunter die international renommierte „Enzyklopädie Erster Weltkrieg“ (erweiterte Neuauflage 2014). 2005 erschien im Verlag Klett-Cotta (Stuttgart) die Anthologie „Vormittags die ersten Amerikaner“. Stimmen und Bilder vom Kriegsende 1945, hg. von Gerhard Hirschfeld und Irina Renz.

Kommentar

von Hubert-Paul Martin | 03.06.2020 | 17:39 Uhr
Ich bin am 7. Mai 1945 in Hamburg geboren. Ein sehr denkwürdiges Datum. Der Vortrag ist für mich sehr interessant. Als Zeitzeuge der unmittelbaren Nachkriegszeit kann ich mich gut hineinversetzen. Habe die Geschichte meiner Familie und meine in einer Autobiografie selber mit Hilfe von Tagebuchaufzeichnungen festgehalten. Vielen Dank für Ihren Beitrag.

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