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Georgios Chatzoudis | 16.10.2014 | 1756 Aufrufe | Interviews

Kurt Landauer - der jüdische Präsident des FC Bayern

Nachbesprechung des Films "Landauer - Der Präsident" mit Dietrich Schulze-Marmeling

Die ARD strahlte gestern den Film "Landauer - Der Präsident" aus. In gut 90 Minuten thematisiert der Film von Regisseur Hans Steinbichler die Rückkehr Kurt Landauers aus seinem Schweizer Exil. Zurück in seiner Heimat München versucht der frühere Spieler und Präsident des FC Bayern seinen geliebten Verein wieder aufzubauen und trifft dabei auf Widerstand. Dennoch gelingt es ihm, den Grundstein für die erfolgreiche Zukunft des FC Bayern München zu legen.

Der Film basiert auf dem Buch Kurt Landauer. Der Mann, der den FC Bayern erfand. Eine Biografie von Dirk Kämper. Davor hat sich bereits Dietrich Schulze-Marmeling intensiv mit der jüdischen Vergangenheit des Vereins und insbesondere mit Kurt Landauer beschäftigt und seine Ergebnisse in seinem Buch Der FC Bayern und seine Juden. Aufstieg und Zerschlagung einer liberalen Fußballkultur veröffentlicht. Wir haben ihn am Telefon um eine Einschätzung des gestrigen Films gebeten.

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Der Schauspieler Josef Bierbichler in der Rolle des Kurt Landauer auf Trümmern im Grünwalder Stadion

AUDIO

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Inhaltsübersicht
00:01 Wie hat Ihnen der Film gefallen?
01:00 Ein differenziertes Bild von Kurt Landauer
01:53 Antisemitismus in der Nachkriegszeit
02:40 Warum blieb Kurt Landauer in München?
04:35 Wie geht der FC Bayern heute mit seiner jüdischen Vergangenheit um?
06:42 Welche Rolle spielt Antisemitismus heute im Fußball?

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Bilder aus dem Film "Landauer - Der Präsident"

Wir danken dem Bildarchiv des Bayerischen Rundfunks für die Bereitsstellung der Bilder.

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