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Georgios Chatzoudis | 08.10.2019 | 916 Aufrufe | 3 | Interviews

"Die DDR war mehr als nur Diktatur"

Interview mit Gerd Dietrich zur Kulturgeschichte der DDR

Der 7. Oktober war der Nationalfeiertag der Deutschen Demokratischen Republik, an die man sich heute vornehmlich als DDR erinnert. Ihr 40. Geburtstag vor 30 Jahren war der letzte, den die Partei- und Staatsführung begehen konnte - allerdings nur unter Prostesten von Oppositionellen vor allem in Berlin und Leipzig, bei denen es auch zu gewalttätigen Ausschreitungen mit der Polizei kam. In der heutigen Erinnerungskultur gelten der 7. und 8. Oktober 1989 als der Anfang vom Ende der DDR. Ein Staat, der kurz darauf unterging und schließlich als Unrechtstaat und kommunistische Diktatur in die Geschichte einging. Dem Historiker Prof. Dr. Gerd Dietrich ist diese Perspektive auf die DDR zu eng, das Bild unscharf. Viele Facetten und unterschiedliche Schattierungen des sozialistischen Staates werden im Rahmen der dominierenden politikgeschichtlichen Betrachtungen ausgeblendet, so der Historiker. Um zu einem schärferen Bild von der DDR zu kommen bzw. zu einem differenzierten Urteil, plädiert Gerd Dietrich für einen umfassenden kulturhistorischen Ansatz. Umgesetzt hat er diesen Anspruch in einem voluminösen Werk: drei Bände Kulturgeschichte der DDR. Wir haben ihm dazu unsere Fragen gestellt.

Bildnachweise Collage[1]

"Über die bisher dominierende politische Geschichtsschreibung hinausgehen"

L.I.S.A.: Herr Professor Dietrich, Sie haben eine vielbeachtete Kulturgeschichte der DDR in drei Bänden und auf gut 2.400 Seiten vorgelegt. Bevor wir zu einigen Einzelheiten kommen, was hat Sie zu diesem breit angelegten wissenschaftlichen Projekt bewogen? Welche Vorüberlegungen gingen der Arbeit voraus? 

Prof. Dietrich: Ich fühlte gewissermaßen eine innere Verpflichtung nach drei Seiten hin. Erstens weiß ich als Historiker um das Desiderat: Es gibt drei Kulturgeschichten der Bundesrepublik Deutschland, eine dreibändige von Hermann Glaser (1990)[2] eine zweibändige von Jost Hermand (1986/88)[3][4]und einen großen Band von Detlef Siegfried/Axel Schildt (2009)[5] - die DDR kommt darin kaum vor. Es war an der Zeit diesen sechs Bänden eine ausführliche Kulturgeschichte der DDR an die Seite zu stellen. Zweitens fühle ich als ostdeutscher Historiker die Verpflichtung, die eigene Geschichte für die Erfahrungen der Ostdeutschen aufzuschließen und über die bisher dominierende politische Geschichtsschreibung hinauszugehen. Drittens sind meine Zielgruppe vor allem jene jungen Leute, die nach der Spezifik der ostdeutschen Gesellschaft und ihrer Kultur fragen. Denn die DDR war mehr als nur Diktatur und sie hat einen historischen und kulturellen Wandlungsprozess erfahren.

"Ambivalenz und Widersprüchlichkeit der DDR-Gesellschaft"

L.I.S.A.: Wer eine Kulturgeschichte einer ganzen Gesellschaft schreibt, muss sich und der Leserschaft Rechenschaft über den Kulturbegriff geben. Welcher Kulturbegriff liegt Ihrer Arbeit zugrunde? Und: Gab es so etwas wie eine DDR-Kultur?  

Prof. Dietrich: Ich gehe von einem weiten Kulturbegriff aus und das kann nach dem cultural turn auch nicht mehr anders sein. Ausgangspunkt ist der Prozesscharakter von Kultur, hineingestellt in die Ambivalenz und Widersprüchlichkeit der DDR-Gesellschaft. Der Begriff von Kultur, der hier im Mittelpunkt steht, ist akteursbetont und prozesshaft. Er konzentriert sich zum einen auf die Art und Weise, wie Menschen ihrer Welt Sinn verleihen. Er zielt zum anderen auf die Konstituierung von Identitäten auf verschiedenen Ebenen. Kultur kann dabei sowohl ein neutraler wie ein wertender Begriff sein, kann also sowohl deskriptiv als auch normativ verwendet werden. Ich habe das Problem für mich folgendermaßen gelöst: Deskriptiv gehe ich in der Darstellung von einer idealtypischen Unterteilung in Alltags- und Populärkultur (z. B. Volkskunst, Feier- und Festkultur oder Rock und Pop), politische Kultur (z. B. Geschichtskultur, Herrschaftsideologie oder politische Generationen) und Hochkultur (die Künste, aber auch Architektur und Denkmalpflege) aus. Die kulturellen Prozesse werden in ihrer Vielfalt konkret und im Einzelnen beschrieben. Normativ konnte die Kultur, die im Osten entstand, sowohl traditionell als auch modern sein, zeigte sich zuweilen in Enge und Einfalt und strebte zugleich nach Weite und Vielfalt.

Pauschal von einer sozialistischen Kultur oder von DDR-Kultur zu reden, würde an der Sache vorbeigehen. Es ist vielmehr zu fragen, was sich hinter den Etiketten verbirgt, weil man Ideologie nicht mit Kultur verwechseln darf. Im Ergebnis offenbart sich ein Fortbestand bzw. eine Herausbildung spezifisch traditioneller und konservativer, intellektueller und populärer, reformerischer und revolutionärer, offizieller und affirmativer, alternativer und oppositioneller Kulturen.

"Eine breite Pflege von Kultur gewann besondere legitimatorische Bedeutung"

L.I.S.A.: Sie stellen in Ihrer Arbeit fest, dass Kultur eine zentrale Legitimationsressource nicht nur der DDR, sondern der Sozialistischen Volksrepubliken überhaupt war. Sie weisen dabei auf die lange Tradition der Arbeiterbewegung seit dem 19. Jahrhundert hin, die der Kultur eine emanzipatorische Bedeutung beimaß. Blickt man nun auf den besonderen Aufwand, den die DDR für Kultur betrieb, könnte man dann zu dem Schluss kommen, dass eine zentrale Forderung der Arbeiterbewegung innerhalb der DDR eingelöst worden ist? Oder diente Kultur lediglich als Substitut für die ausbleibenden ökonomischen Erfolge der DDR?

Prof. Dietrich: Sowohl als auch. Aus drei Gründen hatte Kultur in der DDR einen hohen Stellenwert: Zum einen war die DDR tief in einer protestantischen deutschen Kulturlandschaft und der deutschen Kulturnation verwurzelt. Zu diesem Erbe gehörte auch das besondere Pathos des Wortes Kultur: Kultur als Religions- und Politikersatz wie als Kompensation für politische Freiheiten. Zum zweiten stand die DDR in der Tradition der sozialistischen deutschen Arbeiterbewegung und deren Idee einer Kulturgesellschaft von gleichen und arbeitenden Menschen. So wurde zunächst versucht, eine Gesellschaft zu schaffen, die die negativen Trends der Modernisierung vom Anfang des 20. Jahrhunderts vermeiden sollte. Und zum dritten hatte die DDR ein Legitimationsproblem. In der Konfrontation mit der wirtschaftlich stärkeren Bundesrepublik wurden die kulturellen Werte zumeist höher veranschlagt als die Ökonomie. Während andere sozialistische Länder auf dem Selbstverständnis ihrer nationalen kulturellen Identität aufbauen konnten, hatte die DDR als kleinerer deutscher Teilstaat ein Identitätsproblem. Die Herrschenden versuchten, sich zunächst zu den „wahren“ Verfechtern der Interessen der deutschen Nation zu stilisieren. Und nach 1971 vertraten sie dann die illusorische These von der „sozialistischen“ Nation DDR. In beiden Fällen gewann eine breite Pflege von Kultur besondere legitimatorische Bedeutung.

"Kulturelle Prozesse, die gesellschaftskritisch und oppositionell konnotiert waren"

L.I.S.A.: Folgt man Ihrer These, dass Kultur eine wichtige Legitimationsressource der DDR war, setzt man voraus, dass sie den Herrschenden von Nutzen ist und affirmativ wirkt. Kann Kultur aber nicht auch einen subversiven Charakter annehmen und Macht kosten? Anders gefragt: Kann Kultur für die Mächtigen auch zum Bumerang werden, und gibt es für diese These Anhaltspunkte in der Geschichte der DDR?  

Prof. Dietrich: Bisherige Darstellungen gingen in der Regel davon aus, dass die SED-Politik die kulturellen Entwicklungen dominierte und ihre Richtung dominierte. Das führte zu einem relativ einspurigen und simplen Schema. Dagegen nehme ich eine Veränderung der Perspektive vor und favorisiere einen kulturgeschichtlicher Ansatz. Das heißt, Kulturpolitik wird als Teil des kulturellen Feldes behandelt. Der Politik wird keine Schlüsselstellung eingeräumt, sondern Kultur und Politik werden in ihrer wechselnden Hegemonie und gegenseitigen Einflussnahme betrachtet. So entstand in der DDR eine eigentümliche Verflechtung ideologischer Machtausübung mit beachtlichen Leistungen, die etwa für kulturelle Schöpfungen wie für wissenschaftliche Forschung erbracht wurden, und in denen sowohl Utopisches als auch Widerständisches umging.

Gleichwohl gelang es der SED nicht, trotz wiederholter Versuche, den kulturellen Bereich vollständig oder auch nur überwiegend zu instrumentalisieren. Im Gegenteil. Es gab in allen Zeiten der DDR kulturelle Prozesse und Werke, die gesellschaftskritisch und oppositionell konnotiert waren und die offizielle Ideologie destabilisierten. Mit den Angriffen dagegen, gewann der Dialog mit dem Publikum eine neue Qualität. Insbesondere Literatur und Kunst begannen, zu einem Organ gesellschaftlicher Selbstverständigung zu werden. Sie gaben vielen Menschen Anregung, sich gegen Pädagogisierung und vorgegebene Teleologie zu sperren. Darüber hinaus ist immer wieder festzustellen, wie gering die Durchschlagskraft der ideologischen Vorgaben war. „Von den offiziellen Doktrinen des Marxismus-Leninismus blieb die Masse des Volkes ganz unberührt, da sie keine handgreifliche Bedeutung für sie hatten“, schrieb Eric Hobsbawm im Zeitalter der Extreme,  „außer dann, wenn sie an einer Karriere interessiert war, bei der solch esoterisches Wissen vorausgesetzt wurde."[6]

Die neue Rolle von Literatur und Kunst wird zumeist mit dem Begriff der „Ersatzöffentlichkeit“ beschrieben. Nur ein Beispiel hierzu: 1995 erinnerte Volker Braun an die legendäre Lyriklesung in der Akademie der Künste 1962: „Die bloße Lesung angehäuften unveröffentlichten Zeugs, darunter einige gute Gedichte, wurde zur Sensation, zur skandalösen Störung der Kulturpolitik. Es herrschte hier im Raum eine Valmy-Stimmung – und etliche von Ihnen können sagen, sie sind dabei gewesen; man vernahm den Geist der Respektlosigkeit des Ästhetischen, dessen Sinn der universale Anspruch ist [...] Das Vorzeigen einiger Dutzend Gedichte trieb einen Konflikt heraus zwischen den produktiven und den ängstlichen Gemütern, und es begann eine Zeit infamer Debatten und zugleich famoser Lesungen: von Nachrichten, die sonst nirgendwo zu haben waren. Das war der Anfang der Gegenöffentlichkeit, die im Jahre 89 aus den Theatern, Kirchen und Versammlungen auf die Straße trat“.[7]

"Das Kürzel DDR verwende als Komplementärbegriff für die ostdeutsche Gesellschaft"

L.I.S.A.: Ein wichtiger Begriff, der Ihr Werk leitmotivisch durchzieht, ist der Begriff der Ambivalenz. Was genau ist das Ambivalente an der Kultur und dem Staat der DDR?  

Prof. Dietrich: Dazu habe ich nun schon einiges gesagt und ich vermeide es, pauschal und allgemein von der DDR zu sprechen. Denn diese DDR war zu verschiedenen Zeiten verschieden und sie wurde auch von den verschiedenen Leuten verschieden erlebt. Der erstaunlich umfangreichen materiellen und politischen Förderung von Kultur in der DDR, die eine Hochachtung und Wertschätzung der Kultur zum Ausdruck brachte, stand eine politisch-ideologische Bevormundung und strukturelle Begrenzung gegenüber, die einer Überschätzung ebenso wie einer Missachtung von Kultur gleichkam. Lange Zeit war der gesellschaftliche Ausbau von kulturellen Ideen geleitet. Und die Kulturpolitik, so die allgemeine Meinung auch in der DDR, konnte vielleicht besser oder schlechter, liberaler oder restriktiver, aber nicht wirklich von Übel sein, weil Kultur noch immer das „Wertvolle“ und „Erhabene“ präsentierte. Die Kultur, die im Osten entstand, konnte sowohl traditionell als auch modern sein. Sie offenbarte zuweilen Enge und Einfalt und strebte zugleich nach Weite und Vielfalt. Konflikte zwischen Politik und Kultur gibt es freilich in jeder Gesellschaft, denn Politik geht vom Großen und Ganzen aus, während Kultur den einzelnen Menschen im Blick hat. Diesen ambivalenten Entwicklungen gehe ich in der Übergangs- (1945-1957), der Bildungs- (1958-1976) und der Konsumgesellschaft DDR (1977-1990) nach und ordne ihnen Diktaturbegriffe wie Mobilisierungs-, Erziehungs- und Fürsorgediktatur zu. Diese Gesellschafts- und Diktaturbegriffe sind natürlich als idealtypische und dialektische Kennzeichnungen zu verstehen. Sie schließen sich nicht gegenseitig aus, sondern heben das Besondere und Dominante des jeweiligen historischen Zeitraums hervor. Und das Kürzel DDR verwende ich in der Regel nicht als politisch-staatliche Formel, sondern als Komplementärbegriff für die ostdeutsche Gesellschaft. Aus diesem Grund verbietet sich auch eine einfache Gleichsetzung von DDR und Diktatur.

"Eine Neugrundierung des Forschungsfeldes DDR ist notwendig"

L.I.S.A.: Mit Blick auf die Geschichtsschreibung zur DDR stellen Sie fest, dass sich die Instanz, über die die Geschichte der DDR erinnert wird, in den vergangenen fast dreißig Jahren verändert hat - vom Diktaturgedächtnis, zum Arrangementgedächtnis bis hin zum Fortschrittsgedächtnis. Auch im medialen Diskurs mehren sich Betrachtungen und Einschätzungen, die die DDR bzw. Aspekte der DDR in neues Licht rücken. Erwarten Sie daher einen grundlegenden Wandel in der DDR-Historiographie? Wird das, was Sie als Fortschrittsgedächtnis bezeichnen, zu einer Entdämonisierung der DDR-Geschichte führen?

Prof. Dietrich: Den seriösen Historiker unterscheidet vom Geschichtenerzähler, dass er die Ereignisse zuerst in ihrer Zeit sieht, dass er den Widerspruch zwischen Erzählzeit und erzählter Zeit aushält und dass er deshalb die Geschichte nicht allein von ihrem Ende her beurteilt. Eine methodisch kontrollierte und theoretisch reflektierte Zeitgeschichte kommt mit einfachen moralischen Rastern nicht aus. Drei Jahrzehnte nach dem Ende der DDR wird ein differenzierter Blick in die Geschichte verlangt. Keine Perspektive, die einseitig Opfer- oder Tätererfahrungen artikuliert, sondern ein Interpretationsansatz, der entwicklungsoffen und historisch-kritisch die relative Normalität des Lebens in der DDR beschreibt, einer Gesellschaft, die nicht in der diktatorischen Herrschaft aufging und ihren Eigensinn und -wert besaß. Keine Großideologisierung der Geschichte also, wie sie auch die SED-Führung betrieben hatte, sondern Anschlussfähigkeit an die Lebenserfahrung der Ostdeutschen. Vorurteilsfreie Forscher sind schon lange auf diesem Kurs. Nun plädierte auch Roland Jahn für einen solchen Paradigmenwechsel in der „Aufarbeitung“ und mehrfach wurde in jüngster Zeit betont, dass die bisherige  „Aufarbeitung der SED-Diktatur“ gescheitert sei, weil sie allein auf Delegitimierung und Dämonisierung der DDR hinauslief.

Unabhängig von allen politischen Auseinandersetzungen um „Aufarbeitung“ muss eine um Erklären, Verstehen und kritische Distanz bemühte Historisierung der DDR-Geschichte möglich sein. Und der kritische Blick hat immer auch ein skeptisches Verhältnis zu allen ausschließenden und extremen Diskursen. In diesem Sinne ist eine Diskussion und Neubewertung wie Neugrundierung des Forschungsfeldes DDR notwendig. Das kann natürlich auf verschiedenen Wegen geschehen. Mir selbst geht es methodisch darum, sich von der dominierenden politischen Geschichtsschreibung zu lösen und die DDR stärker mit kulturwissenschaftlichen und praxeologischen Ansätzen zu untersuchen, um ihre Ambivalenzen herauszuarbeiten. Ein kulturgeschichtlicher Ansatz hat sich weder „der politischen Bewertung der nationalen Ereignisgeschichte verschrieben“, noch glaubt er, „auf der Sturmwoge des universalen Fortschritts zu segeln“ wie Klaus-Dieter Kittsteiner zu Recht betonte. Er „betrachtet zunächst nur die Befindlichkeit der Menschen in den von ihnen selbst geschaffenen Strukturen, über deren Gesamtbewegung sie gleichwohl nicht verfügen. Dieser Versuch, erst einmal Distanz zu gewinnen, macht Kulturgeschichte interessant für unsere Gegenwart“.[8] Insofern handelt es sich bei meinen drei Bänden um eine veritable Gesellschaftsgeschichte der DDR, um eine Kulturgeschichte der ostdeutschen Gesellschaft. Weil hier Kulturgeschichte weniger Gegenstand, sondern mehr Forschungsperspektive ist, gibt es im Prinzip keinen Aspekt der DDR-Geschichte, der nicht in die Darstellung einbezogen und „kulturalistisch“ betrachtet werden kann: von Alkohol und Sex bis zu den Künsten. Oder wie der DDR-Schriftsteller Hans Marchwitza in den Sechzigern betonte: „Kultur ist jeder zweite Herzschlag unseres Lebens“.

Prof. Dr. Gerd Dietrich hat die Fragen der L.I.S.A.Redaktion schriftlich beantwortet.

Nachweise

[1] Bildnachweise Collage

Akademie der Künste
Von Bundesarchiv, Bild 183-P0411-0022 / Kutscher (verehe. Kubiziel), Sig / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5435849

Auto
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Briefmarke
Von Hochgeladen und Bearbeitet von --Nightflyer (talk) 20:57, 29 December 2013 (UTC) - Eigener Scan, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30392913

DSV (Deutscher Schriftsteller-Kongress)
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Fernseher
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Friedrich Schorlemmer
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Junge Welt
Von Stefan Kühn - Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=80023583

Klubhaus der Gewerkschaft
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Knete
Von Stefan Kühn - Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=80023953

Kulturbund
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Kulturbund Ausweis
Von BrThomas, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19481228

Kulturfesttage Landwirtschaft
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Mutter Courage
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Pionier
Von Stefan Kühn - Eigenes Werk, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=80023634

Puhdys
Von Ralf Roletschek - ausgeschnitten, auf sw geändert. Bearbeite Version von http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Puhdys-2992-eberswalde.jpg (Datei:Puhdys-2992-eberswalde.jpg), CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=23786813

Stefan Heym
Von Marcel Antonisse / Anefo - http://proxy.handle.net/10648/ad1856d6-d0b4-102d-bcf8-003048976d84, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=66314569

Volker Braun
Von Bundesarchiv, Bild 183-1982-0104-301 / Junge, Peter Heinz / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5422494
[2] Glaser, Hermann, Die Kulturgeschichte der Bundesrepublik Deutschland (3 Bände). Frankfurt am Main 1990.
[3] Hermand, Jost, Kultur im Wiederaufbau. Die Bundesrepublik Deutschland 1945-1965, München 1986.
[4] Hermand, Jost, Die Kultur der Bundesrepublik Deutschland 1965-1985. München 1988.
[5] Schild, Axel; Siegfried, Detlef, Deutsche Kulturgeschichte. Die Bundesrepublik – 1945 bis zur Gegenwart, München 2009.
[6] Hobsbawm, Eric, Das Zeitalter der Extreme. Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts, München 1995, S. 491.
[7] Volker Braun, Wir befinden uns soweit wohl. Wir sind erst einmal am Ende, Frankfurt a. M. 1998, S. 123.
[8] Klaus-Dieter Kittsteiner, Was heißt und zu welchem Ende studiert man Kulturgeschichte? In: Geschichte und Gesellschaft 1/1997, S. 16.

Kommentar

von Ben | 08.10.2019 | 17:13 Uhr
Bei allen Fehlern hat sich die DDR immerhin um ihre Menschen gekümmert. Die BRD kennt ja nur noch die Belange anderer und die eigenen Menschen dürfen diese moralische Überlegenheit bezahlen.

Wie immer schon: am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

Kommentar

von Hans @Ben | 10.11.2019 | 08:21 Uhr
Lieber Ben,
es tut mir leid, dass du das so empfindest und es ist eine Schande für ein so unverschämt reiches Land wie unseres, dass es so viele Menschen ins Elend stößt -mit Hartz IV, einer Ausgeburt des Neoliberalismus der Rotgrünen unter Schröder/Fischer, aber lobbyistisch-korruptiv angeleitet durch die Bertelsmann-Stiftung und den Beratungs-Moloch McKinsey, damals Bertelsmanns Hausberaterfirma, medial durchgedrückt vom Bertelsmann-Medienimperium (RTL, Stern, Spiegel, Randomhouse...), das den "Medienkanzler" Schröder PR-technisch aufgebaut hatte (die Grünen hatte die Bertelsmann-Stiftung listig unterwandert und neoliberal umgedreht).
Dein "Die BRD kennt ja nur noch die Belange anderer..." klingt aber so als würde "die BRD" (=die Bundesregierung?) mehr in Entwicklungshilfe investieren als in den Sozialhaushalt. Das ist Unsinn, wie man ihn leider in der medial gehypten AfD-Propaganda findet (falls du mit "Belange anderer" Hilfe für Notleidende, Flüchtlinge, Migranten meinst.
Ich persönlich finde sogar, Entwicklungshilfe sollte verdoppelt werden, aber nicht auf Kosten des Sozialetats (in den man hierzulande übrigens den Bereich "Arbeit" unfairerweise hineinrechnet, damit der Posten größer und die BRD sozialer wirkt). Der Rüstungsetat sollte reduziert werden, weil wir a) dies nicht brauchen und b) mit mehr ziviler Hilfe weltweit Kriegsgründe reduziert werden können. Die derzeitige unerträgliche Propaganda (ARD&Co!) für die Forderung aus USA/NATO nach noch mehr Überrüstung des Westblocks ist pure Barbarei. Die weltweit geführten Kriege der NATO sind oft völkerrechtswidrig, inhuman und tragen nur zu mehr Krieg, Terrorismus und Leid bei (egal ob offen geführt wie in Irak, Syrien, Jemen usw. oder verdeckt wie gegen Venezuela, Brasilien oder Bolivien). Diese Kriege sind Raubkriege um Rohstoffe und Macht -die Menschenrechte (meinst du das mit "Belange anderer"?) werden nur vorgeschoben. Verfolgt werden damit nur die Belange der Großkonzerne, Superreichen und Machteliten des Westens.

Kommentar

von Ben | 18.11.2019 | 07:15 Uhr
Lieber Hans, sorry, ich kann mit diesem Rundumschlag nicht viel anfangen. Die Welt ist komplex. Und ja - die Flüchtlinge kosten 30 Milliarden im Jahr. Ich bin für Asyl, aber wer abgelehnt wird muss gehen. Da reden wir mittlerweile über 280 000.


Ich bin für konkrete Aktion - Scholz hat jetzt eine Steuerjägerabteilung gegründet. Das ist konkret!


Am Ende zeigt der Blick auf den Lohnzettel das der "normale" Arbeiter in der BRD ausgesaugt wird.

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