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Die Namen der Künstler

EPISODE 2 | Im Kupferstichkabinett

Auch auf Zeichnungen und Stichen gibt es Signaturen von Künstlern: Im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin finden sich zahlreiche dieser hochkarätigen Werke, die Alessandro della Latta untersucht. Wie haben die Meister die Künstlerschriften eingesetzt? Warum hat Rembrandt, von dem nur wenige signierte Zeichnungen überliefert sind, ausgerechnet seine Zeichnung des letzten Abendmahls signiert? Inwieweit ist die Signatur Albrecht Dürers Gestaltungsmittel und somit Teil des Bildes? Neben diesen Fragen gibt della Latta in dem Video außerdem Antworten darauf, welche Rolle die Schriftart inne hatte und wie die Schrift selbst zur Kunst wurde.

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Das Projekt
Forschungsgegenstand dieses Projektes sind die Künstlersignaturen, die interdisziplinär und komparatistisch untersucht werden. Beachtet werden dabei Werke aus der Berliner Gemäldegalerie und dem Bode-Museum. Außerdem sollen ausgewählte Werke aus dem Kunstgewerbemuseum, dem Kupferstichkabinett und dem Münzkabinett betrachtet werden. - Es ergibt sich somit ein repräsentativer Querschnitt durch die Kunstproduktion Europas vom 9. bis ins 18. Jahrhundert. Die untersuchten Signaturen werden einer detaillierten technischen, formalen und philologischen Analyse unterzogen und in einer Datenbank erfasst, um Aussagen über die Bedeutung der Signatur, den Status und das Selbstverständnis der Künstler in verschiedenen Epochen und kulturellen Räumen treffen zu können. Die Ergebnisse sollen in einer internationalen Tagung in einem weiteren Kontext diskutiert sowie in Buchpublikationen veröffentlicht werden.

Projektleitung:

Dr. Alessandro Della Latta

Ort:

Berlin

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