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Georgios Chatzoudis | 30.09.2013 | 2440 Aufrufe | 1 1 Kommentar | Interviews

"Ich habe die Indiana Jones-Filme noch nie gesehen"

Videogespräch mit Birte Ruhardt über ihr Dissertationsprojekt

Wer in Deutschland Archäologie studiert, erntet in der Öffentlichkeit oft Kopfschütteln. "Und was wollen Sie dann später machen?", ist eine ganz typische Frage, die Studierende der Archäologie immer wieder zu hören bekommen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Tätigkeitsfeld eines Archäologen bzw. einer Archäologin mit den Abenteuern eines Indiana Jones verwechselt wird. Tatsächlich sind es nach dem Studium die wenigsten, die später graben und spektakuläre Funde machen. Das Berufsfeld Archäologie ist wesentlich breiter: Archäologinnen und Archäologen arbeiten in der Lehre und Forschung in den Bereichen Archäologie und Kulturgeschichte, aber auch in Landesämtern für Archäologie, in der Bodendenkmalpflege, in Denkmalschutzeinrichtungen und Museen. Auch in Verlagen und bei Reiseveranstaltern für Kulturreisen sind sie tätig.

Wir haben nun in unserer neuen Reihe L.I.S.A.Campus - Nachwuchswissenschaft im Gespräch mit einer Nachwuchswissenschaftlerin gesprochen, die Archäologie studiert hat und zurzeit über die hellenistischen Kammergräber von Tarent promoviert, und sie zu ihren Berufsperspektiven befragt.

Georgios Chatzoudis im Gespräch mit Birte Ruhardt

Videoreihe "L.I.S.A.Campus"

Das Videointerview im Audiostream

Kommentar

von Silvester Tamás, M.A. | 02.10.2013 | 19:14 Uhr
Sehr interessante Reflektion der jungen Kollegin, allerdings habe ich die Darstellung des eigenen wissenschaftlichen Arbeitens in Bezug auf die Relevanz des bearbeiteten Wissenschaftsthemas vermisst.

Grundsätzlich sollten Mentoren oder Betreuer solche Gespräche mit ihren Nachwuchswissenschaftlern führen ... das wäre für die eigene wissenschaftliche Rezeption sicher von schätzbarer Bedeutung

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