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Georgios Chatzoudis | 15.04.2014 | 1425 Aufrufe | Ankündigungen

History@Debate: Krieg der Emotionen

Webtalk mit Ute Frevert und Dorothee Wierling
Mittwoch, 23. April, 15.00 Uhr - live!

Von der patriotischen Kriegsbegeisterung über Appelle an die soldatische Ehre bis zur Trauer um die Toten – die Geschichte des Ersten Weltkriegs ist auch eine Geschichte aufgeladener Emotionen. Wie leicht sich Emotionen rund um den Krieg mobilisieren lassen, zeigen die jüngst in mehreren europäischen Ländern wieder erhitzt geführten Debatten um Kriegsschuld und nationale Erinnerung.

Diesem Thema widmet sich die Veranstaltung »Krieg der Emotionen« am Mittwoch, den 23. April 2014, um 15 Uhr im Berliner Büro der Körber-Stiftung. Die Historikerinnen Ute Frevert und Dorothee Wierling diskutieren, welche Bedeutung »Ehre«, »Schande« und »Scham« im Ersten Weltkrieg hatten und beleuchten das Wechselspiel der Inszenierung öffentlicher und privater Emotionen. Das Gespräch moderiert Sven Felix Kellerhoff, leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte der Welt.

Unsere Gäste

Ute Frevert ist Direktorin am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Honorarprofessorin an der Freien Universität Berlin. Zuvor lehrte sie an den Universitäten Yale, Bielefeld und Konstanz. Sie forscht zur Sozial-, Kultur- und Politikgeschichte der Moderne sowie zur Geschlechter- und Emotionsgeschichte. Zuletzt erschien »Vertrauensfragen: Eine Obsession der Moderne«.

Dorothee Wierling ist Stellvertretende Direktorin der Forschungsstelle für Zeitgeschichte und Honorarprofessorin an der Universität Hamburg. Derzeit ist sie Gerda Henkel Gastprofessorin am Deutschen Historischen Institut und der London School of Economics. Zuvor lehrte sie u.a. an der University of Washington in Seattle und der University of Michigan in Ann Arbor. Sie forscht zur Sozial- und Mentalitätsgeschichte des späten 19. und 20. Jahrhunderts sowie dem Verhältnis von Biografie und Geschichte. Zuletzt erschien »Eine Familie im Krieg. Leben, Sterben und Schreiben 1914-1918«.

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