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Judith Wonke | 05.11.2019 | 175 Aufrufe | Ankündigungen

Heute, 20 Uhr, live via Twitter unter #gts7000:
„Verschwörungstheorien“ - jetzt und einst

#gts7000. Der Geschichtstalk - Heute, 20 Uhr, Universität Tübingen

„Remember, remember – the fifth of November!“ Denn vor mehr als 400 Jahren, am 5. November 1605, misslang eine der bekanntesten Verschwörungen der Geschichte: die Pulververschwörung, die in Großbritannien als Gunpowder Plot erinnert wird und deren Scheitern die Briten seither Jahr für Jahr am sogenannten Guy Fawkes Day feiern. Damals wollte eine Clique britischer Katholiken das Parlament im Palast von Westminster samt Parlamentarier und König in die Luft sprengen. Die Verschwörung wurde aufgedeckt, die Sprengung verhindert, die Verschwörer grausam hingerichtet. Derer Verschwörungen gab es in der Geschichte viele – misslungene und erfolgreiche, aufgedeckte und erforschte, aber gibt es auch noch unerkannte, unaufgeklärte oder gar laufende? Wer zum Beispiel tötete John F. Kennedy wirklich? Was passierte tatsächlich am 11. September 2001? War alles anders, als es scheint? Wer an solchen Fragen hängt und ihnen was abgewinnen kann, gilt im politischen, medialen und wissenschaftlichen Diskurs als Verschwörungstheoretiker. Zurecht? Ab wann ist eine Verschwörungstheorie eine Verschwörungstheorie? Woran lässt sich eine Verschwörungstheorie erkennen? Wem sind Verschwörungstheorien von Nutzen? Wem der Diskurs darüber? Und: Kann es Verschwörungstheorien ohne Verschwörungen geben? Das ist die Leitfrage am 5. November 2019, um 20 Uhr, von gts7000. Der Geschichtstalk.

Der Geschichtstalk findet dieses Mal im Rahmen der Französischen Filmtage Tübingen | Stuttgart im großen Hörsaal der Universität Tübingen statt, wo vor der Veranstaltung der Film Dark Side of the Moon (2018) vorgeführt wird.

Das Panel

Diskutieren werden darüber von der Universität Tübingen die Globalhistorikerin Prof. Dr. Christina Brauner und der Historiker Prof. Dr. Dieter Langewiesche sowie der Philosoph PD Dr. Karl Hepfer von der Universität Erfurt und der Neuzeit-Historiker und Geschichtsdidaktiker Prof. Dr. Marko Demantowsky von der Pädagogischen Hochschule FHNW und der Universität Basel. Georgios Chatzoudis von der Gerda Henkel Stiftung hat die Gesprächsleitung.

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