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| 01/01/1970 | |
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Culture of birth

The Project
Prof. Dr. Marita Metz-Becker’s research project looks into country midwives in the 1960s and the present day who are involved in both out-of-hospital and hospital midwifery. She examines the change in the significance of birth and the transformations undergone by the occupational field that is midwifery. Is it the case that – as presumed by anatomical historian Barbara Duden – “with the complete medicalization, hospitalization and technologization of birth in the second half of the 20th century, everything that birth once represented was eliminated – so thoroughly, in fact, that the historical essence of ‘birth’ has disappeared from our collective memories” (Duden, 1998, 149)? 

Projektleitung
Prof. Dr. Marita Metz-Becker

Redaktion
Marina Anselm

Kamera 
Lilli Pongratz

Schnitt
Lilli Pongratz

Gesamtkonzeption
Gisela Graichen und Peter Prestel

All episodes
Midwife with body and soul
Episode 1
03/27/2019
Images of midwives then and now
Episode 2
04/03/2019
Struggle for power over the delivering woman
Episode 3
05/08/2019
How much High-Tech does a birth need?
Episode 4
05/15/2019
What is a good birth?
Episode 5
05/22/2019
The changing nature of giving birth
Episode 6
05/29/2019
Save midwives!
Episode 7
06/05/2019
General interview with Prof. Dr. Marita Metz-Becker
Episode 8
06/12/2019

Comment

by Nicole Kaiser | 28.03.2019 | 09:07
Hallo,
Ich bin Mutter von 7 Kindern, ich wohnte bis vor 6 Monaten in Cölbe, ich habe 2 Kinder in Wehrda in der Klinik bekommen, 2 auf den Lahnbergen Uni Klinikum und 3 im Geburtshaus in Marburg!
Ich würde immer wieder ins Geburtshaus gehen! Ich wurde dort sehr gut betreut und unter der Geburt ist man nicht alleine! Ich konnte mich ganz auf mich und mein Kind konzentrieren und mich ganz auf die Geburt einlassen!
Ich möchte kein Kind mehr in einer Klinik zur Welt bringen, wenn es Gesundheitlich nicht sein muss!
Ich wohne jetzt in NRW wo es leider kein Gebutshaus mehr gibt!
Wenn Sie Fragen haben bin ich gerne bereit sie zu beantworten!
Lg Nicole Kaiser

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by Jutta Rimpler | 28.03.2019 | 21:58
Es rührt mich sehr die Arbeit der Hebammen des Marburger Geburtshauses zu sehen und ich bin froh und dankbar ,dass das geburtshaus, welches ich damals in 1994 zusammen mit 7 anderen Hebammen gegründet habe, noch existiert.
Mittlerweile lebe ich in Norwegen, arbeite als Hausgeburten Hebamme, und sehe mit erschrecken zu, wie das hebammenhandwerk mehr und mehr verschwindet.
Ich habe hier das Glück noch wirklich als Hebamme zu arbeiten - so wie Hebammen in allen generationen gearbeitet haben. Manchmal 2-3 Stunden bis zum nächsten Krankenhaus und Gebärende, die noch in der Natur verwurzelt sind. Aber auch hier in Norwegen hält die Medikalisierung, die Angst und die Technisierung mehr und mehr Einzug.
Wie können wir das Hebammenhandwerk retten?
Ich bin sicher, dass eine Zeit kommen wird, in der wir das Handwerk wieder mehr schätzen werden - ja vielleicht brauchen, wenn wir die negativen Auswirkungen der heutigen Entwicklung überschauen.
Schicke herzliche Grüsse an alle deutschen Hebammen und ganz besonders an alle hebammen des Marburger Geburtshauses, die es am Leben erhalten. Es macht einen wichtigen Abschnitt in meinem Berufsleben aus und ich denke dankbar an den Entstehungsprosess mit allen Freuden und auch Auseinandersetzungen zurück.

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by Lydia Alberg | 08.04.2019 | 22:44
Ich habe zwei Töchter, die erste kam in Wehrda zur Welt. Bei der 2. Tochter habe ich mich bewusst dazu entschieden, ins Geburtshaus zu gehen! Ich bin so froh und dankbar für unser Geburtshaus in Marburg! Meine Vorstellungen wie ich gebären möchte, haben sich erfüllt. Selbstbestimmt und doch eine erfahrene Hebamme, die dich im Geburtsprozess begleitet.

Leider merkt man den Hebammen an, das sie unter dieser jetzigen Situationen leiden!!
Ich wünsche, dass dieser Beruf wieder gesehen und geachtet wird!

Immer in Bereitschaft, immer ein offenes Ohr! Das sind Hebammen.

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by Karen Schwabe | 15.05.2019 | 15:52
Ich habe 3 Kinder und habe mich bei jeder Geburt bewusst fürs Geburtshaus in Marburg entschieden. Es war jeweils eine schöne selbstbestimmte Geburt in Ruhe und Geborgenheit. Ich würde diese Entscheidung immer wieder so treffen und bin froh dass ich die Wahlmöglichkeit in Marburg hatte. Die Hebammen machen eine tolle Arbeit.

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by Sabine Rutar | 22.05.2019 | 13:35
Das ist ein super-super-wichtiges Projekt, danke dafür! Ich lerne, dass ich zu den (nur!) 2% gehöre, die sich für eine Hausgeburt entschieden haben (2003). Ich bin bis heute so froh über diese Entscheidung, weiß aber (von der Hebamme, die mich damals begleitet hat), dass das heute "so" gar nicht mehr möglich wäre, wegen der verschärften (unsinnigen) Rechtslage. Die Entwicklung der letzten zehn Jahre ist erschreckend, und ich hätte mir die gegenteilige Richtung gewünscht (personalisiert *und* kundig statt technisiert und systemisch) - wie auch die Kommentare hier zu bestätigen scheinen. Selbstbestimmtheit ist das Wichtigste, ganz sicher - aber die Informationspolitik müsste dafür viel weniger angstgeleitet sein, und das ganze System verändert werden (weg von den Rhythmen der Krankenhäuser). Das, was richtige Hebammen vermitteln und leisten können, hat meinen totalen Respekt - es ist ein Skandal, dass das so verloren geht und mit Füßen getreten wird.
@Nicole Kaier: Ich hab jetzt nicht in ganz NRW geschaut, aber zumindest in Unna gibt es ein tolles Geburtshaus: https://geburtshausunna.de. Dort arbeitet(e) u. a. "meine" Hebamme.

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