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Dr. Christoph Hilgert | 06.03.2018 | 333 Aufrufe | Veranstaltungen

"Globalisierung und politische Ordnung im östlichen Europa"

08.03.2018 – 09.03.2018 | München: Siemens-Stiftung (8.3.), LMU München (9.3.)

"Globalisierung und politische Ordnung im östlichen Europa" – die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO) findet vom 8. bis 9. März 2018 in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien in München statt.

Globalisierung polarisiert. Die Ausdehnung des Waren- und Kapitalverkehrs, der Informationsströme und kulturellen Praktiken über die Grenzen des Nationalstaats hinweg begrüßen Liberale als wohlstandssteigernd. Kritiker beklagen die Zerstörung von nicht wettbewerbsfähigen nationalen Branchen, die Unterhöhlung von Traditionen sowie die sozialen und ökologischen Folgen. Konsens herrscht darüber, dass die Globalisierung in Wirtschaft, Umwelt, Sicherheit oder Migration die Handlungsfähigkeit der Staaten vor Herausforderungen stellt. Die einen sehen in der „offenen Gesellschaft“, in Integration und Regieren jenseits der Staatlichkeit die Chance, Globalisierung zu gestalten. Andere plädieren für Protektionismus und Stärkung des Nationalstaats. Auch Ostmitteleuropa und Osteuropa sind in die Globalisierung eingebunden. Grund genug zu untersuchen, in welchen Feldern die Globalisierung greift und welche Impulse von der Region ausgehen. Inwieweit stellt die politische und gesellschaftliche Entwicklung etwa in Russland, Polen oder Ungarn eine Reaktion auf die Globalisierung dar? Und was bedeutet dies für die politische Ordnung in und für Europa?

Programm: Konferenzprogramm (PDF, 278 kB)

Zeit: Donnerstag, 8. März 2018, 17:30-20:00 Uhr & Freitag, 9. März 2018, 9:00-17:00 Uhr

Ort: Donnerstag: Carl Friedrich von Siemens Stiftung, Südliches Schlossrondell 23, 80638 München; Freitag: Ludwig-Maximilians-Universität München, Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, Raum A 120 / Kleine Aula sowie weitere Räume nach Beschilderung

Sprache(n): Deutsch und Englisch

Teilnahme: Die Teilnahme ist kostenfrei; um Anmeldung wird gebeten an: office@dgo-online.org.

Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. (DGO) ist der größte Verbund der Osteuropaforschung im deutschsprachigen Raum. Sie ist ein Forum zur Diskussion von Politik, Wirtschaft und Kultur in Ostmittel- und Osteuropa. Sie vermittelt Wissen über und Kontakte nach Osteuropa und fördert den europäischen Dialog. Die Mitglieder der DGO kommen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur. Die DGO ist ein überparteilicher gemeinnütziger Verein, Hauptsitz ist Berlin. In mehr als 20 deutschen Städten ist sie mit Zweigstellen vertreten. Die DGO erhält eine institutionelle Förderung vom Auswärtigen Amt.

Die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (GS OSES) ist eine gemeinsame Einrichtung der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Regensburg im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Sie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern, die zum östlichen und südöstlichen Europa, aber auch zu anderen Weltregionen forschen. Ihre Doktorandenausbildung wurde 2013 im Paper „Good Practice Elements in Doctoral Training“ der League of European Research Universities (LERU) als Best-Practice-Beispiel angeführt.

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