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| 01/01/1970 | |
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A creative approach to colonial history

The Project
The Museum für Völkerkunde in Hamburg holds some 70,000 photographs with a colonial connection – and roughly half of them are devoted to the African continent. As part of the research project led by Prof. Jürgen Zimmerer, these photographs are now to be made available to a broader public. The focus is on photographs from the former German South West Africa, now known as Namibia; indeed, not only German academics are involved in the project but also Namibian artists, who approach the images from a new perspective. The photos are being edited, published and analysed in close cooperation by the museum and the research centre “Hamburg’s (post-)colonial legacy/Hamburg and (early) globalisation” at Universität Hamburg to create a visual history of colonialism and enable a fresh “look” at German colonial rule in southern Africa. The project is being supported by the Gerda Henkel Foundation and ZEIT-Stiftung.

Project leadership

Prof Dr Jürgen Zimmerer

Location

Hamburg

Producer
Peter Prestel

Camera
Resa Asarschahab

Editing
Resa Asarschahab

Series created by
Gisela Graichen and Peter Prestel 

Project leadership
Prof Dr Jürgen Zimmerer

All episodes
A Shared Heritage
Episode 1
09/05/2018
Dialogue(s)
Episode 2
09/12/2018
The general Interview with Prof. Dr. Jürgen Zimmerer
Episode 3
09/19/2018
Exhibition Opening
Episode 4
06/19/2019

Comment

by Harry Thomaß, harrytho@gmx.de | 26.03.2019 | 23:13
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin gespannt auf die Art und Weise, wie sie die Fotos aufbereiten und der Öffentlichkeit zugänglich machen. In Berlin am EM gab es im Rahmen des Humboldt Lab von Herbst 2013 bis Frühling 2014 das Projekt "Fotografien berühren" von Michael Kraus, in dem die fotografischen Bestände aus Lateinamerika für das Publikum aufbereitet wurden. Als Museumsguide habe ich in dieser Ausstellung mit Besucher*innen besonders über die lebensgroßen animierten Projektionen der historischen Bilder diskutiert. Was in der Ausstellung nicht explizit thematisiert wurde, von den Guides aber immerwieder angesprochen wurde, war der koloniale Kontext, indem die Fotos gemacht wurden, bis soweit, dass die abgelichteten Personen die Hosen runter lassen mussten und deren Genitalien vermessen wurden. Solche Bilder dann in einer Ausstellung zu animieren und den Personen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, bildete eine besondere Diskussionsvorlage zu kolonialen Verhältnissen im musealen Kontext. Ich muss gestehen, das ein solcher Faux pas für mich eine willkommene Frage an die Besucher war: Was geht? Und was geht gar nicht. Es war vielleicht auch dem Charakter des Ausprobierens geschuldet: Einfach mal machen... und dann darüber nachdenken, ob es nicht geht. In den Diskussionen im Herbst 2013 - Frühling 2014 wurde von den Besucher*innen meiner Erinnerung nach meistens die Meinung vertreten: "Geht gar nicht!"
Ich wünsche Ihnen, genügend Zeit und ein umsichtiges Handeln.
Liebe Grüße aus Berlin
Harry Thomaß

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