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Georgios Chatzoudis | 23.02.2015 | 2113 Aufrufe | Dokumentarfilme

Fünf Jahre L.I.S.A.

Rückblicke - Einblicke - Ausblicke

Heute vor fünf Jahren ist unser Wissenschaftsportal online gegangen - am 23. Februar 2010. Anlässlich des Starts diskutierten im Haus der Gerda Henkel Stiftung Hans-Ulrich Wehler und Susanne Froehlich, damals Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung, über Sinn und Nutzen eines Onlineportals, das sich inhaltlich überwiegend auf die Geisteswissenschaften konzentriert. Es gab viele gute Argumente für und gegen den Erfolg eines solchen Unternehmens, das in der Geburtsstunde tatsächlich einem Aufbruch ins Ungewisse glich, wussten wir doch in der Redaktion selbst nicht so recht, wohin die Reise gehen wird. Heute nach fünf Jahren ist klar, dass sich vieles anders entwickelt hat als gedacht - wir können aber mit der bisherigen Odyssee sehr gut leben, wohlwissend und versprechend, dass sie noch lange nicht an ihr Ende gekommen ist.

Stimmen aus der L.I.S.A.Community zum Fünften - eine Auswahl...

Wir haben in den letzten Tagen die L.I.S.A.Community gebeten, uns ein paar Worte zu L.I.S.A.s fünftem Geburtstag zu schreiben. Wir freuen uns sehr über die Zuschriften, von denen wir hier eine Auswahl veröffentlichen. Herzlichen Dank fürs Mitmachen und vor allem fürs Lesen, Hören und Sehen!

  • L.I.S.A.? Viele bunte Mosaiksteinchen zu Geschichte & Kultur, prägnante Interviews, Anregungen aller Art, aktuelle Kontroversen & Projekte. Bleibt nur zu wünschen, dass sich in Zukunft noch mehr Nutzer aktiv einbringen (nicht, dass ich das zuletzt getan hätte ...) Dr. Susanne Froehlich, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Die Lektüre von L.I.S.A. gehört zu meiner wöchentlichen Routine und ich kann es kaum fassen, dass bereits fünf Jahre vergangen sind! Noch gut erinnere ich mich an die Launch-Veranstaltung in Düsseldorf. L.I.S.A wirkt auf der einen Seite routinierter und gereift, aber doch auch frisch und tagesaktuell wie am ersten Tag. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich auch noch einmal für die tolle Möglichkeit bedanken, durch das Interview mit Ihnen eine Öffentlichkeit für mein Promotionsthema geschaffen zu haben. Ich werde immer noch darauf angesprochen. Anna Degler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kunsthistorisches Institut der Freien Universität Berlin
  • L.I.S.A. hat sich ausgezeichnet entwickelt. Die Beiträge, inklusive Videos und Interviews, sind von hervorragender Qualität. Besonders gut gefällt mir der wöchentliche Newsletter. In Zukunft könnte L.I.S.A. noch mehr Beiträge in anderen Sprachen als Deutsch beinhalten und sich noch besser mit anderen Webseiten, wie New Books Network vernetzen. Mit herzlichen Grüßen aus Doha! Dr. Jörg Matthias Determann, Liberal Arts & Sciences of the Virginia Commonwealth University in Qatar
  • Herzlichen Glückwunsch für das erste Lebenszeichen der Wissenschaftsplattform L.I.S.A. am 23. Februar 2010, ihrem Geburtstag. Der erste Aufschrei lautete "9. November". Mit den nächsten Atemzügen wurden gleich 20 Fragen ausgerufen. Das gelang, weil die Geburtswehen bereits Tage vorher einsetzten. Wie den digitalen Annalen zu entnehmen ist, schrieb der „Geburtshelfer“ Chatzoudis bereits vier Tage zuvor an ersten Berichten aus dem Düsseldorfer Geburtshaus. Viele Wege führen zu L.I.S.A. und damit zu Beiträgen, Veranstaltungen, Filmen, Diskussionen, Buchveröffentlichungen und Ausstellungen die auch Laien- oder Hobbyforschern einen hochinteressanten Zugang und lehrreichen Einblick in aktuelle wissenschaftliche Arbeiten ermöglichen. Für einen StadtteilHistoriker, wie ich einer war, ist L.I.S.A. eine inzwischen unverzichtbare Plattform geworden, Arbeitsergebnisse zu präsentieren und sich an Diskussionen zu beteiligen. In unzähligen Gesprächen mit Zeitzeugen, Ausstellungsbesuchern oder Lesern gelang es mir immer wieder auf L.I.S.A. aufmerksam zu machen. Erstaunen und durchweg positive Rückmeldungen waren die Folge. L.I.S.A. ist jeden Tag einen Besuch wert. Dank der Kooperation zwischen der Frankfurter Stiftung Polytechnische Gesellschaft und der Gerda Henkel Stiftung, im Rahmen des Leitprojekts StadtteilHistoriker, hat sich der Kontakt zu Frau Wüstemann und Herrn Chatzoudis ergeben, für den ich außerordentlich dankbar bin. Deshalb möchte ich aus Anlass des fünften Geburtstags ein großes Dankeschön in die Düsseldorfer Malkastenstraße schicken. Wie viele Menschenleben einem digitalen Leben entsprechen, kann ich nicht beantworten. Gemessen an der Lernfähigkeit handelt es sich aber gewiss um ein hochbegabtes Geschöpf. Die Aussichten sind übrigens glänzend. Mit dem Eintritt in das Rentenalter und vor allen Dingen bis dahin liegt noch viel Geschichte und Geschichten darüber vor uns. Vorwärts in die Zukunft! Jens-Holger Jensen, StadtteilHistoriker Frankfurt am Main
  • Mit nachdrücklichem Dank – für die durchweg informativen Berichte zu aktuellen Themen. Prof. Dr. Bernd Sösemann, Friedrich-Meinecke-Institut für Geschichtswissenschaften der Freien Universität Berlin
  • L.I.S.A., das ist diejenige, die mir den Blick schärft für eine Forschung, die über ihre eigenen Grenzen hinausreicht, wie eine Atmosphäre, in der Geist blüht, Wissen geschaffen, geschrieben und diskutiert wird, wo Hierarchien fallen und eine internationale Forschungsgemeinschaft lebendig wird. Denn "Wer das Tiefste gedacht, liebt das Lebendigste / Hohe Jugend versteht, wer in die Welt geblickt" (Hölderlin). So sehr ich auch suche, da gibt es nichts, das ich kritisieren könnte, nur wünschen kann ich: Das Allerbeste und davon nie genug!" Tina Öcal, Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg
  • L.I.S.A wird fünf Jahre alt: Unser Projekt zur Erforschung und Konservierung einer altägyptischen Grabkammer durfte seit der Geburtsstunde sowohl in der Rubrik L.I.S.A Video als auch L.I.S.A Teamwork mit dabei sein. Die Möglichkeit, ein Forschungsvorhaben in Kurzfilmen zu präsentieren war besonders spannend - insbesondere, weil wir selber filmen durften. Bei Teamwork finden Wissenschaftler unseres Themenschwerpunktes eine Plattform, um Informationen auszutauschen und neueste Forschungsergebnisse zu publizieren - ein Projekt mir großer Zukunft. L.I.S.A., weiter so! Christina Verbeek, Atelier für Restaurierung und Konservierung Köln
  • Sind das schon fünf Jahre!? Herzlichen Glückwunsch, L.I.S.A.! L.I.S.A. ist mir hierbei in vielerlei Hinsicht eine unschätzbare Wegbegleiterin geworden. Sie bleibt mir ein wichtiges Bindeglied in das Schaffensgebiet meiner geisteswissenschaftlichen Berufung. Ich empfehle stets bei Kollegen und Freunden eine Stippvisite - unter anderen Anlässen dann, wenn das leidige Thema vom Nutzen der Geisteswissenschaften hin und wieder anklingt. Einmalig wiederkehrend die auf den Besuch hin verblüfften Reaktionen. Idee, Beiträge, Autoren und Organisation könnten interessanter, informativer und perfekter kaum sein. Bezüglich der Qualität der noch jungen Dame können sich auch größere Unternehmen oder Stiftungen mit ähnlichen Plattformen gerne eine Scheibe abschneiden. Weiter so, L.I.S.A.! Lass dich schön feiern! Matthias Goll
  • Als L.I.S.A. ins Leben gerufen wurde, schien mir die Absicht der Gerda Henkel Stiftung zu sein, die von ihr durch Stipendien und andere Zuwendungen finanzierten Projekte auf lebendige Weise der Öffentlichkeit näher zu bringen. Ich stellte mir eine Art interaktiven Stiftungsbericht vor und war von der Idee begeistert. Ähnliches Engagement hätte ich mir bereits zuvor von Verteilern öffentlicher Forschungsgelder gewünscht. Z.B. würde es mich freuen, hätte die DFG eine Plattform, von der man die Berichte geförderter Projekte herunterladen könnte. Bei einer Vorstellung während eines Stipendiatentreffens in der Malkastenstraße bat man uns zudem, L.I.S.A. Spontaneität und Lebendigkeit einzuhauchen. Das fordere, mit Wortmeldungen nicht lange hinter dem Berg zu halten und ruhig einmal etwas zur Diskussion zu stellen. In diesem Punkt waren wir vielleicht etwas träge darin, die Plattform zu unserer Sache zu machen. Auf jeden Fall entwickelte sich L.I.S.A. ganz anders, als ich es erwartet hatte. Sie ist sehr viel professioneller und erwachsener als gedacht. Mich persönlich freut besonders der Schwerpunkt auf digitalen Forschungsdaten. Einen herzlichen Glückwunsch an Georgios Chatzoudis, der das Projekt all die Jahre zusammen und interessant gehalten hat. Dennoch hänge ich noch immer ein wenig dem interaktiven Stiftungskatalog nach. Kürzlich hatte ich Einblick in die Arbeitsweise einer Hilfsorganisation, die ihren Mitarbeitenden auferlegt, einmal monatlich öffentlich über ihren Arbeitsfortschritt zu berichten, um die Verwendung der Gelder transparenter zu machen. Ich meine, davon könnten wir uns in der Wissenschaft eine Scheibe abschneiden. Vielleicht könnte man Stipendiatinnen und Stipendiaten auf L.I.S.A. einen ähnlichen Projektblog einrichten? Lic. Phil. Felix Engel, Universitätsklinikum Freiburg
  • Als Stipendiatin der Gerda Henkel Stiftung durfte ich den Startschuss von L.I.S.A. miterleben und war damals schon neugierig darauf wie sich ein  solches Wissenschaftsportal entwickeln würde. Von Anfang an fand ich die Themen und Beiträge des Portals sehr spannend und etwa mit L.I.S.A.video, L.I.S.A.live und den Interviews verbindet sich fundierte Information mit Kurzweil. Schön ist, dass junge und angehende Wissenschaftler zu Wort kommen, was ich gerne noch verstärkter lesen würde, und auch Themen rund um den Wissenschaftsbetrieb angesprochen werden, wo ich mir sogar noch mehr kritisches Hinterfragen wünschen würde. L.I.S.A. ist ein spannendes, inhaltsvolles und sehr gut gelungenes Portal und ich möchte mich bei allen bedanken, die im Hintergrund daran arbeiten. Herzlichen Glückwunsch zum 5. Geburtstag! Dr. Natascha Bagherpour Kashani
  • Auf L.I.S.A. finde ich Wissenschaftsinformationen zu verschiedenen aktuellen und zukunftsweisenden Themen aus dem Bereich globaler geisteswissenschaftlicher und interdisziplinärer Diskussionen. Aktuelle Themen mit historischem Bezug werden mit großer Toleranz und Offenheit mit entsprechenden Spezialisten und auf sehr hohem Niveau vorgestellt. Seit fünf Jahren verfolge ich das Geschehen auf der Seite. Zum fünften Geburtstag der Internetpräsenz bedanke ich mich für die hervorragende Arbeit und wünsche ein weitere erfolgreiche Entwicklung von L.I.S.A. David Bartosch, Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Fünf Jahre Design- und Softwareentwicklung für L.I.S.A. - ein gerafftes Making-of...

Seit 2009 begleitet, berät und unterstützt die Berliner Agentur PLEX  die L.I.S.A.Redaktion bei der technischen und gestalterischen Entstehung und Weiterentwicklung des Portals. In diesem Video veranschaulichen der IT-Direktor von Plex, Thomas Brauner, und sein Team ausgewählte Programmierprozesse und stellen die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Dabei spiegeln sich in fraktalen Baumstrukturen die handelnden Personen und einzelne Entwicklungsphasen wieder - darunter die Entstehung der Mobilversion, des Teamwork-Bereichs, der Videokanäle, der Landingpage sowie des Responsive Designs. Unser ganz herzlicher Dank an das Team von Plex!

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