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Jens Holger Jensen | 15.12.2012 | 9724 Aufrufe | 5 | Artikel

Frankfurt-Sachsenhausen näher betrachtet. Die Textorstraße

Geschichte & Geschichten

Als Stipendiaten der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main haben sich drei gebürtige Sachsenhäuser im Rahmen des Leitprojekts „StadtteilHistoriker“ mit der Erforschung der Entwicklung und Geschichte der Textorstraße im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen beschäftigt. Die Projektarbeit wurde auch von der Gerda Henkel Stiftung durch eine begleitende wissenschaftliche Betreuung unterstützt.

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Buchcover

Die Textorstraße war zunächst eine Eisenbahntrasse

Seit 1836 wünschten sich die Offenbacher eine Eisenbahnverbindung nach Frankfurt. 1847 wurde die „Frankfurt–Offenbacher – Eisenbahn“ eröffnet. Sie war eine der ersten Eisenbahnen Deutschlands. Ihre Gleise führten von Offenbach über Oberrad zum Haltepunkt Alt Sachsenhausen (später: Lokalbahnhof) und weiter über die heutige Textor- und Thorwaldsenstraße zur Endhaltestelle der Main-Neckar-Bahn an der heutigen Friedensbrücke. Nach der Fertigstellung der Eisenbahnbrücke 1848 endete sie im Main-Neckar-Bahnhof, einem der drei damaligen Frankfurter Bahnhöfe.

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Ausschnitt aus dem Malerischen Plan von Frankfurt am Main und Umgebung von Friedrich Wilhelm Delkeskamp (1864)
Die heutige Textorstraße verläuft von links unten nach oben bis zu der breiten senkrechten Straße (Darmstädter Landstraße).
Die beiden Schornsteine gehören zur Zimmer'schen Chininfabik.

"Die Elektrische kommt"

1887 wurde die Konzession zum Bau und Betrieb einer Kleinbahn vom Lokalbahnhof in Sachsenhausen nach Neu Isenburg und einer weiteren Linie von der Untermainbrücke nach Schwanheim mit einer Abzweigung nach Niederrad erteilt  Am 5. Februar 1889 konnten die ersten beiden Strecken der „Waldbahn“ in Betrieb genommen werden, die Schwanheimer Strecke folgte am 18. April 1889.  Noch war die große Zeit der „Elektrischen Straßenbahn“ nicht gekommen. Die Pferdebahn, deren Betrieb 1872 eine Genehmigung erhalten hatte, wurde weiter ausgebaut. Neue Trambahnstrecken wurden eingerichtet, 1896 die Strecke Untermainbrücke - Schweizer Straße - Mörfelder Landstraße, 1897 die Strecke Lokalbahnhof - Wendelsplatz - Mörfelder Landstraße und die Strecke Hauptbahnhof - Wilhelmsbrücke (heute Friedensbrücke) - Gartenstraße.

1899 war es dann endlich soweit. “Die Elektrische kommt”. Am 22. März fand die Probefahrt des ersten elektrischen Straßenbahnwagens statt. Die Fahrt ging vom Depot Sachsenhausen über Hedderichstraße –Darmstädter Landstraße - Dreieichstraße - Obermainbrücke - Lange Straße - Sandweg nach Bornheim, von dort auf demselben Weg zurück und über Mörfelder Landstraße - Schweizer Straße - Obermainbrücke zum Palmengarten-Ost und von da wieder zurück ins Depot.

Im  Probewagen saßen die Honoratioren der Stadt und die Presse. Die Frankfurter Nachrichten berichteten, dass die Passanten entlang der Gleise stehen blieben und das Ereignis mit Freude betrachteten. Die Straßenjugend habe die Fahrt der Tram gar mit Jubel aufgenommen. Nur die Gäule, die den Weg der Elektrischen querten, waren ganz aus dem Häuschen: “ Als der ungewohnte Wagen nahte, geriethen die Trambahngäule in höchste Aufregung, so dass das Personal Mühe hatte, sie zu halten.”

Mit dem Betriebsbahnhof Sachsenhausen an der Hedderichstraße stand bei der Eröffnung der elektrischen Straßenbahn das erste Depot zur Verfügung. Es ersetzte das kleine, nicht erweiterungsfähige Pferdebahndepot in der Mühlbruchstraße. Am 10. April 1899 war die Betriebseröffnung der „Städtischen Straßenbahn Frankfurt“. Die erste Linie verkehrte auf der Strecke von Bornheim zum Palmengarten über Sachsenhausen wie bei der Probefahrt.

Am 17. Juni 1904 wurde die letzte Pferdebahnstrecke in Frankfurt eingestellt und durch die elektrische Straßenbahn ersetzt. Von großem Vorteil war, dass die „Elektrische“, wie sie in Frankfurt genannt wurde, das Schienennetz der Pferdetrambahn benutzen konnte.

Im Jahr 1899 wurde diese Eisenbahntrasse, seit 1886 nach dem nach Arzt und Kommunalpolitiker Johann Georg Varrentrapp benannte Straße, umbenannt. Seitdem trägt sie den Namen der Juristenfamilie Textor, der Goethes Mutter entstammt.Die Industriealisierung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die in Europa vor allem in und um die Städte stattfand. Der Zuzug der dafür benötigten Arbeitskräfte vom Land in die Städte verlangte Reaktionen, dass heißt großflächige Stadterweiterungen - auch in Frankfurt. Im Zusammenhang mit der Errichtung des Frankfurter Hauptbahnhofs kam es in Sachsenhausen zum Bau einer neuen Eisenbahntrasse.

Sachsenhausen hatte zu Beginn des 19. Jahrhunderts circa 5.000 Einwohner, deren Zahl bis 1866 auf etwa 8.000 angewachsen war. Bereits 1880 zählte man schon 18.000, um 1885 sollen es bereits circa 23.000 Einwohner gewesen sein. Die Einwohnerzahl Sachsenhausens war damit in kurzer Zeit schneller gewachsen als die Gesamtbevölkerung Frankfurts. Dieses Wachstum der Bevölkerung verursachte den Bauboom, der in Sachsenhausen zu den heute weitgehend erhaltenen gründerzeitlichen Vierteln führte. Der kurze Zeitraum in dem die Mehrzahl der Häuser an der Textorstraße gebaut wurden – von 1899 bis 1907 – verdeutlicht den Wachstumsdruck der Bevölkerung auf die Bautätigkeit. Die damals errichteten Bauten des Historismus wurden im vorigen, dem 20. Jahrhundert, als minderwertig abgelehnt, weil man unterstellte, dass sie frühere Baustile allein als dekorative Elemente der Fassadengestaltung benutzt haben, was tatsächlich auch häufig der Fall war. Wir sind heute jedoch in der Lage, den Eklektizsmus, das heißt die Nachahmung früherer historischer Baustile, unbefangener zu beurteilen.

Das erste Wohnhaus in der Textorstraße

Das erste Wohnhaus wurde auf dem Grundstück Textorstraße 30 (Ecke Bruchstraße) errichtet. Im Jahr 1899 folgten dann weitere Gebäude zwischen der Schweizer Straße und der Oppenheimer Landstraße und zwischen der heutigen Martin-May- und der Bruchstraße. Bis 1907 ist – mit Ausnahme des Gebiets eines ehemaligen Fabrikgeländes (Zimmer'sche Chininfabrik) – die Textorstraße bereits komplett bebaut. Zwischen den Wohngebäuden befanden sich ein Straßenbahn-Depot, ein Waldbahn-Depot und zwei Schulgebäude (Textor- und Holbeinschule). Mehrgeschossige Mietshäuser, die in großer Zahl und in kurzer Zeit gebaut wurden, konnten nicht mehr durch öffentliche Brunnen, sondern mussten direkt durch ein Leitungsnetz mit einwandfreiem Trinkwasser versorgt werden.

Für die Entwässerung mussten unterirdische Kanäle zu neuen Klärwerken gebaut werden. Beides legte man in dauerhaft nutzbarer Form unter die Straßenoberflächen. Diese mussten außerdem noch Einrichtungen des notwendig gewordenen öffentlichen Personen-Nahverkehrs und eine öffentliche Beleuchtung mit ihren Versorgungsleitungen aufnehmen. Hier liegen die großen städtebaulichen Verdienste der Gründerzeit.

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Hier befand sich das erste Wohngebäude in der Textorstraße, Es wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und in den 1950er Jahren auf dem alten Keller neu errichtet. Ab 2007 erfolgte eine komplette Sanierung und Modernisierung.

Der sogenannte Textorblock

Die Baugesellschaft Textorstraße AG begann unzuläßigerweise bereits im Jahr 1928 mit dem Bau des ersten Blocks zwischen der Darmstädter Landstraße , Hedderich-, Martin-May- und Textorstraße. Die Baugesellschaft hatte sich vertraglich verpflichtet, die auf dem Gesamtgelände, gemäß einer Fluchtlinienplanung, freizulegenden Straßen unentgeltlich kosten-, lasten- und hypothekenfrei der Stadt zu übereignen. Ferner musste die Baugesellschaft  sämtliche Kosten für die vorläufige und endgültige Herstellung und die fünfjährige Unterhaltung der Straßen übernehmen.  Vor der Fertigstellung der Gebäude ist die Baugesellschaft in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Im Rahmen einer Zwangsversteigerung sind die Grundstücke und die darauf errichteten Wohngebäude je zur Hälfte von der Eidgenössischen Bank A.G., Zürich, und der Schweizerischen Unfallversicherungsgesellschaft, Winterthur am 26.03.1930 erworben worden. Nachdem im April 1931 die baupolizeilichen Gebühren von den neuen Eigentümern entrichtet wurden kam es noch zu einem Einspruch der neuen Eigentümer gegen diese Gebühren.

Offenbar war das ein juristischer Versuch eine scheinbare Lücke in den Verwaltungsvorschriften auszunutzen. Die Stadtverwaltung war aber gut präpariert und schmetterte den Einspruch erfolgreich ab.  Die Gebührenpflichtigen schrieben seinerzeit: „dass bei dieser Zahlungsaufforderung ein Irrtum vorliegen müsse, da die neue Eigentümer kein Baugesuch eingereicht hätten und auch nicht die Absicht hätten, irgendwelche Bauten vorzunehmen.“

Die Stadt erwiderte wie folgt: „Die Baupolizeigebühren werden von der Stadt Frankfurt nach einer auf Grund des § 6 des Kommunalabgabengesetzes erlassenen Gebührenordnung erhoben. Wer gebührenpflichtig ist, wird durch das Gesetz nicht ausdrücklich geregelt. Aus der Fassung ergibt sich aber schon, dass die Gebühren für die Genehmigung von Neubauten usw. zu entrichten sind. Schon daraus ist zu entnehmen, dass derjenige gebührenpflichtig ist, der an der Genehmigung des Neubaus ein Interesse hat.“  

Über die Ausnahmegenehmigung war bereits mit der Besitzvorgängerin, der Baugesellschaft Textor A.G., ein Vertrag vereinbart worden. Die Gestattung konnte jedoch bisher nicht ausgesprochen werden, weil diese Gesellschaft einen Teil ihrer vertraglichen Verpflichtungen noch nicht erfüllt hatte. Es wurden Gebäude mit unterschiedlich großen Wohnungen, jeweils zwei pro Etage gebaut.  So entstanden 2-, 3-, 4-und 5-Zimmer Wohnungen. Die Innenhöfe wurden mit einer großen Rasenfläche begrünt und an der Hedderichstraße entstanden Garagen. In den Garagenhäusern wurden 2- und 3-Zimmerwohnungen errichtet. Alle Wohnungen hatten von Anfang an eine Warmwasserzentralheizung und verfügten über einen Balkon. Die Kinder aus den Wohnblocks und der Nachbarschaft haben die Rasenfläche als ideale Spielfläche gerne angenommen und genutzt. Dadurch, dass in der Hedderichstraße kein über die gesamte Fläche geschlossener Bauriegel entstand war eine gute Durchlüftung der Innenhöfe gewährleistet. Insgesamt sind in den drei Blocks 256 Wohnungen nach Entwürfen von Architekt Jewolf entstanden. In den 1980er Jahren wurde an der Ecke Textor- und Bruchstraße eine Lücke geschlossen. In diesem Gebäude befindet sich heute ein stadtbekanntes Elektrofachgeschäft.

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Die Postkarte aus dem Jahr 1930 zeigt die neu errichteten und für die damalige Zeit sehr moderne Wohnblocks,
auf dem ehemaligen Gelände der Zimmer'schen Chininfabik.

Das Buch gliedert sich in drei Teile

Die StadtteilHistoriker Günter Appel, Georg Becker und Jens-Holger Jensen haben in zahlreichen Gesprächen mit Zeitzeugen und durch das Akten- und Dokumentenstudium im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte (ISG) und im Hessischen Hauptstaatsarchiv in Wiesbaden (HHStaW) sehr viel über das Geschäfts- und Privatleben in der Textorstraße erfahren. Sie berichten in ihrem neu erschienenen Buch von außergewöhnlichen Ereignissen und Schicksalen aus dem Leben in der Textorstraße, von der Entwicklung der Verkehrsachse, von einer Vielzahl kleiner Geschäfte und Lokale, von unglaublichen Baumaßnahmen, einem fußballgegeisterten Opernsänger, einem Massenmörder und von jüdischen Schicksalen. Die Planung der Straße nach der Verlegung der Eisenbahntrasse und ihre Benennung nach dem Frankfurter Arzt und Kommunalpolitiker Joh. Georg Varrentrapp findet ebenso Raum wie die spätere Umbenennung nach der Familie Textor, der Goethes Mutter entstammt. Die Geschichte der Waldbahn wird erzählt und als weitere Besonderheit, die nahezu komplett erhaltene Gründerzeitarchitektur vorgestellt. Die StadtteilHistoriker berichten von bedeutenden Fabriken, die Anfang und Mitte des 19. Jahrhunderts im Bereich der Textorstraße gegründet wurden und später der Wohnbebauung weichen mussten. Chronik und Alltag der Textorschule- und der Holbein Schule werden beschrieben. Geschichten von und aus einzelnen Häusern runden das Bild ab. Dazu zählt auch die Geschichte von einem Briefwechsel mit einem städtischen Amt für Miet- und Preisermittlung, den eine Hauseigentümerin und ein Bäckermeister über die angemessene Festsetzung der Miete für eine Wohnung mit Backstube und Ladenlokal in den Jahren von 1943 bis 1946 führten.

Das Buch gliedert sich in drei Teile. Abschnitt Eins hat die geschichtliche Entwicklung der Straße von der Eisenbahntrasse über die Industriealisierung und die Kriegs- und Nachkriegsereignisse bis zu den aktuellen Veränderungen zum Inhalt. Im zweiten Teil steht das Leben in der Textorstraße im Zentrum, weshalb  hier die zusammengetragenen großen und kleinen Geschichten aus dem privaten und geschäftlichen Leben erzählt werden. Eine Auflistung der in der Textorstraße tätigen Architekten und Baumeister, einige historische Zeitungsartikel sowie wichtige historische Dokumente bestimmen den Anhang und damit den dritten Teil des Buches.

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Die Waldbahn fährt 1906 durch die Textorstraße. Blick in östliche Richtung.
Das Eckgebäude senkrecht oberhalb der Lokomotive hat die Adresse Textorstraße 30 und war dort das erste Wohngebäude.

Das Buch kann ab sofort im Buchhandel oder bei den Autoren bezogen werden

Das Buch ist ab jetzt im Buchhandel oder bei den Autoren zu beziehen:

Günter Appel                     069/ 52 38 61     gug-appel@gmx.de
Georg Becker                     069/ 62 46 86
Jens-Holger Jensen            069/ 61 16 35     jensholger.jensen@freenet.de

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v.l.n.r. Günter Appel, Jens-Holger Jensen, Georg Becker

Buchvorstellung

Das Buch wird in einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstag den 18. Dezember 2012

im

Bibliothekszentrum Sachsenhausen,
Hedderichstraße 33,
60594 Frankfurt am Main

in der Zeit von 19:30 bis ca. 21:00 Uhr

vorgestellt.

Impressionen 1

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Die Frankfurter Rundschau ist 2009 in ein neu errichtetes Gebäude, dass in eine der historischen Hallen eines ehemaligen Straßenbahndepots integriert wurde, eingezogen.
Dieses Gelände befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Textorstraße.

Impressionen 2

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Im Sommer 2009 wurden einige Szenen für einen Fernsehfilm im Gebäude der Frankfurter Rundschau (FR) gedreht.
Kurzzeitig war vor der FR nichts mehr zu sehen, diie Leuchtreklame verschwunden.

Impressionen 3

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An der Stelle des heutigen Adlhochplatzes, direkt an der Textorstraße gelegen, befand sich lange Zeit eine Tankstelle,
die Anfang der 1980er Jahre abgerissen wurde.

Impressionen 4

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Der Adlhochplatz im Jahr 2009. Das Gelände des ehemaligen Straßenbahndepots, in dem seit 2009 die FR ihre Redaktionsräume und einen Newsrrom hat befindet sich direkt gegenüber. Der Standpunkt des Fotografen liegt zwischen dem Adlhochplatz und dem früheren Straßenbahndepot.

Impressionen 5

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Die Frankfurter Wohnungsbaugenossenschaft errichtete im Jahr 1907 eine sehr schöne Wohnanlage,
Diese ist ein sehr reizvolles und attraktives Ensemble mit Erkern, Holzveranden und einer sehr gepflegten Grünanlage.

Impressionen 6

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Von Selbstbedienungsmärkten war im Jahr 1934, als dieses Bild im Geschäft von August Schäfer entstand, noch nichts zu ahnen. Der in der Nachbarschaft nur "Milch-Schäfer" genannte Laden befand sich im Haus Textorstraße 80.

Impressionen 7

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Das Haus Textorstraße 80 mit dem Laden von August Schäfer im Jahr 1945

Impressionen 8

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Im Jahr 1955 gab es in der Textorstraße noch eine ausreichende Anzahl Parkplätze.
Blick in westliche Richtung zur Oppenheimer Landstraße.

Kommentar

von Hans Dieter Schneider | 15.12.2012 | 10:13 Uhr
Lieber Herr Jensen,
als Nicht-Sachsenhäuser haben Sie nicht nur mir, sondern auch vielen anderen Menschen "Ihre" Textorstraße viel näher gebracht. Ihnen und Ihren Mitautoren daher herzlichen Dank. Und natürlich auch von mir eine herzliche Gratulation zur Buchveröffentlichung.

Kommentar

von Ilse Ullrich Harcrow | 06.01.2013 | 00:35 Uhr
Danke fur die Bilder von Milch-Schäfer. Ich hatte als Kind oft frische Milch mit einem Milchkännchen geholt. Gute Erinnerungen!

Kommentar

von Dr. Michael Foerster-Espirel | 13.01.2013 | 18:12 Uhr
Guten Tag!
eine sehr interessante Publikation zu einem Stadtteil in Frankfurt am Main, der bisher nicht ausführlich untersucht wurde. Meine Anerkennung! Mein Interesse hat sich erst seit jüngster Zeit wieder dem Städtedreieck Wiesbaden - Mainz - Frankfurt zugewandt, einer Region, mit der ich, 1948 in Wiesbaden geboren, in meiner Kindheit und durch die Geschichte meiner Familie eng verbunden war. Wir spielten als Kinder in der Emser Straße 12 in Wiesbaden, dem Besitz der Fürsten von Hohenlohe, zuletzt wohl der Prinzessin Anna Luise Helene Eleanore zu Hohenlohe-Ingelfingen (1876-1969 Wiesbaden), mit der mein Großvater, Prof.Dr. Hermann Foerster, in Schlesien in Kontakt stand. Sie sehen schon, da kommen für meine Person noch viele Bezüge zur deutschen und europäischen Geschichte zum Tragen. Ja, über die Rheinbrücken fuhren wir nach Mainz, und in Frankfurt am Main gingen wir zur Alten Mainzer Landstraße, wo Verwandte lebten. Alle lokalgeschichtlichen Arbeiten wie z.B. diese Arbeit, die der Textorstraße in Sachsenhausen gewidmet ist, sind sehr zu begrüßen. Oft gelingt es nur so, die vielfältige Personengeschichte des 20. Jahrhunderts nachzuzeichnen und genauer als früher aufzuschlüsseln. Als Eigentümer einer sehr umfangreichen geistes- und kulturwissenschaftlichen Bibliothek freue ich mich, wenn Sie mir ein Exemplar überlassen wollen.
Mit freundlichen Grüßen nach Frankfurt am Main
Dr. Michael Foerster-Espirel
Wissenschaftsbureau
c/o G. Schultheis
Beethovenstraße 18
14480 Potsdam

Kommentar

von gerlinde melk spielmann | 04.01.2015 | 13:05 Uhr
mein Sohn hat mir das auf Facebook gepostet
Einfach herrlich
Ich kann mich noch an die Tankstelle erinnern es war eine Aral und das war das erste Wort das ich schreiben konnte
Ich war damals 5
Das Buch werde ich kaufen

Liebe Grüße und wenn sie mal noch ein Buch machen
Ich hab selbst ganz viele alte Bilder und Aufzeichnungen hier

Kommentar

von Jens Holger Jensen | 04.01.2015 | 15:53 Uhr
Sehr geehrte Frau Melk-Spielmann,

wenn Sie sich ein bisschen bei L.I.S.A. umschauen werden zu weitere Beiträge zu Frankfurt-Sachsenhausen entdecken.

Geben Sie als Suchbefehl einfach "StadtteilHistoriker" oder "Dr. Bockenheimer" oder "Sachsenhäuser Westend" ein und die entsprechenden Beiträge werden Ihnen angezeigt.

Im Sommer 2014 habe ich mich, als Fortsetzung der Arbeit zur Textorstraße, um das Gebiet westlich der Textorstraße gekümmert und eine große Ausstellung präsentiert. Mit etwas Glück wird diese Ausstellung "Das Sachsenhäuser Westend" mit dem Schwerpunkt "Holbeinstraße" im Frühjahr 2015 in der Kirche St. Bonifatius noch einmal zu sehen sein.

Zu dieser Ausstellung finden Sie bei L.I.S.A. zwei Beiträge.

jensholger.jensen@freenet.de

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