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Georgios Chatzoudis | 18.03.2014 | 1612 Aufrufe | Interviews

"Die Bedeutung Versailles' sollte man nicht überschätzen"

Interview mit Benjamin Ziemann über die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg

Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg war gleich nach Kriegsende heftig umstritten und prägte die deutsche Gesellschaft der Weimarer Republik. Der Historiker Prof. Dr. Benjamin Ziemann von der University of Sheffield hat sich vor allem mit dem Gedenken sozialdemokratischer Kriegsveteranen in der Zeit von 1918 bis 1933 beschäftigt. Wir haben ihn zu seinen Ergebnissen befragt.

Prof. Dr. Benjamin Ziemann lehrt am Department of History der University of Sheffield

"Nie wieder Krieg-Bewegung aus dem Boden gestampft"

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"Französische Veteranenverbände in deutschen Städten"

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"Die Medien haben die Form der Kriegserinnerung stark strukturiert"

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"Die vergebliche Suche in Deutschland nach einem Nationalsymbol"

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"Der Kampf um das Geschichtsbild war prägend für die Ordnung des Gemeinwesens"

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"Eine gemeineuropäische Erinnerungskultur wäre sinnvoll"

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Das Interview mit Prof. Dr. Benjamin Ziemann in einer Audiodatei

Inhaltsübersicht

00:00 Erinnerung der Sozialdemokraten
01:42 Welche Gruppierungen dominierten die Erinnerung?
03:32 Erinnerung jenseits nationaler Grenzen
05:14 War eine gemeinsame Erinnerung möglich?
06:33 Erinnerung und die Konzepte Klasse und Nation
07:10 Träger der Erinnerungskultur
09:52 Bezugspunkte der Erinnerungspraxis
11:37 Die Rolle Versailles
13:54 Erinnerung heute
15:22 Die Bedeutung der Kriegsschuldfrage
16:01 Eine europäische Erinnerungskultur?

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