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Björn Schmidt | 21.07.2016 | 984 Aufrufe | Artikel

Der weiße Blick auf das vorkoloniale Afrika

40 Jahre - 40 Projekte | Video-Interview mit Christoph Marx

Die Gerda Henkel Stiftung blickt diese Woche bei 40 Jahre - 40 Projekte auf ein Dissertationsprojekt zur deutschen Afrikaforschung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zurück. Damalige Kenntnisse über das vorkoloniale Afrika südlich der Sahara, beispielsweise auf Basis von Expeditions- oder Missionarsberichten, dienten in erster Linie dem deutschen Kolonialismus. Doch wie entstand dieses Wissen und wer waren die Verfasser der Texte? Prof. Dr. Christoph Marx, heute Professor für Außereuropäische Geschichte an der Universität Essen, untersuchte als Promotionsstipendiat von 1984 an Aufzeichnungen von Afrikareisenden des 19. Jahrhunderts, unter anderem von Heinrich Barth und Gustav Nachtigal, sowie Berichte von Kolonialbeamten und Missionaren in Togo und Deutsch-Südwestafrika. In dem Video-Interview mit Georgios Chatzoudis berichtet er von seinen Recherchen innerhalb des damals noch vergleichsweise neuen Forschungsfelds. Der Beitrag ist hier abrufbar.

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