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Georgios Chatzoudis | 16.09.2014 | 1645 Aufrufe | Interviews

"Der Erste Weltkrieg ist nicht Ausgangspunkt des Zweiten"

Interview mit Jörn Leonhard über sein aktuelles Buch zum Ersten Weltkrieg

Hans-Ulrich Wehler hat sein Buch als "das wichtigste Buch zum Ersten Weltkrieg" bezeichnet. Auf mehr als 1.000 Seiten betrachtet der Freiburger Historiker Prof. Dr. Jörn Leonhard von der Albert-Ludwigs-Universität die Geschichte des Kriegs aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei konnte er auch auf seine Forschungen über die multiethnischen Großreiche Großbritannien, Habsburg, Russland und das Osmanische Reich zurückgreifen, einem Projekt, das von der Gerda Henkel Stiftung gefördert wurde. Wir haben ihn nun nach seinem neuen Buch Die Büchse der Pandora. Die Geschichte des Ersten Weltkriegs befragt.

Inhaltsangabe
00:00 Warum haben Sie das Buch nach der Büchse der Pandora benannt?
01:41 Welches Konzept liegt Ihrem Buch zugrunde?
04:25 Woher kommt das große öffentliche Interesse am Ersten Weltkrieg?
08:13 Wie konnte es 1914 zu so vielen eklatanten Fehleinschätzungen kommen?
11:16 Paranoia, Hysterie, Nervenzusammenbrüche - ein Fall für den Psychologen?
13:45 Was verstehen Sie unter der "Eigengeschichte des Ersten Weltkriegs"?
16:09 Inwiefern taugt der Erste Weltkrieg als Lehrstück für heutige Konflikte?

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