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Georgios Chatzoudis | 07.12.2018 | 247 Aufrufe | Artikel

Der Dreißigjährige Krieg und die Gewalt-Eskalation im Nahen und Mittleren Osten heute: Was können Versuche der Konfliktlösung aus der Geschichte lernen?

Podiumsdiskussion am Historischen Kolleg München mit Norbert Röttgen, Christoph Kampmann und Martin Schulze Wessel

Als Religionskrieg und als Konflikt um die Hegemonie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation entfaltete der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648 ein ungeheures Eskalationspotential. Am Ende des Kriegs waren viele deutsche Territorien verheert. Mit dem Frieden von Münster und Osnabrück gelang es schließlich, eine für lange Zeit tragfähige Regelung des politischen und konfessionellen Konflikts zu finden.

Ausgehend von der aktuellen Konflikteskalation im Nahen und Mittleren Osten, speziell in Syrien, soll die Frage diskutiert werden, welche Ähnlichkeiten und Unterschiede es zwischen der Konflikteskalation im 17. Jahrhundert und heute gibt. Sind aus der Beschäftigung mit dem Westfälischen Frieden innovative Anstöße für die Konfliktlösung heute zu gewinnen?

Es diskutieren

Dr. Norbert Röttgen (CDU), MdB, ist als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages einer der profiliertesten Außenpolitiker Deutschlands, der die Debatten über die internationalen Beziehungen im Bundestag, aber auch durch Interventionen in den Medien maßgeblich beeinflusst hat. Zwischen 2009 und 2012 prägte er als Bundesminister auch das Politikfeld von Umwelt- und Naturschutz.

Prof. Dr. Christoph Kampmann lehrt Geschichte der Frühen Neuzeit an der Philipps-Universität Marburg. Er ist einer der besten Experten für die Geschichte des Dreißigjährigen Kriegs und hat sich z.B. in dem Buch "Europa und das Reich im Dreißigjährigen Krieg. Geschichte eines europäischen Konflikts" (Stuttgart 2013) intensiv mit Fragen der Entstehung, Eskalation und Lösung von Konflikten beschäftigt.

Moderation: Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Vorsitzender des Kuratoriums des Historikschen Kollegs.

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