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Björn Schmidt | 22.09.2016 | 736 Aufrufe | Ankündigungen

Das Erbe des Wettergottes. Grabungen in der Zitadelle von Aleppo

40 Jahre - 40 Projekte | Video-Interview mit Kay Kohlmeyer und Julia Gonnella

Der Zitadellenhügel von Aleppo überragt das historische Zentrum der zweitgrößten syrischen Stadt und zeugt von ihrer jahrtausendealten Geschichte. Dort vermutete Prof. Dr. Kay Kohlmeyer den altorientalischen Tempel des Wettergottes, dessen genaue Lage lange Zeit eine offene Forschungsfrage war. In einem von 1995 bis 2005 andauernden Projekt gelang es ihm, diesen Tempel aus dem dritten Jahrtausend v. Chr. aufzufinden und freizulegen. Zu den Funden der von der Gerda Henkel Stiftung gefördertern Grabung gehörten Basaltblöcke mit einmaligen und gut erhaltenen Reliefs. 40 Jahre – 40 Projekte blickt diese Woche zurück auf die Grabungen in der Zitadelle. Im Aleppo-Zimmer des Museum für Islamische Kunst in Berlin berichten Professor Kohlmeyer und Dr. Julia Gonella von ihren Erfahrungen vor Ort und den damaligen Plänen zur Konservierung der Funde, die in Folge des Bürgerkriegs stark gefährdet sind. Der Beitrag ist hier abrufbar.

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