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Stefanie Kießling | 22.05.2014 | 426 Aufrufe | Veranstaltungen

Da liegt der Hund begraben. Spurensuche in der Welt der Wörter

23.05.2014 – 27.06.2014 | Leipzig, Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Karl-Tauchnitz-Str. 1, 04107 Leipzig

Wieso hat jemand einen Hund begraben? Und warum ist es so wichtig, wo genau? Antworten auf diese und weitere Fragen liefern etymologische Wörterbücher. Denn sie verraten uns, dass man im Mittelalter nicht den »hunt«, sondern die »hunda« (Beute) vergrub. Das Wort »hunda« verschwand, die Redewendung aber blieb. Und so liegt jetzt der Hund begraben da. Wörterbücher erzählen uns aber noch mehr: Was sahen unsere Vorfahren im Hund? Ein Nutztier, einen treuen Weggefährten, eine Plage? Und wieso taucht der Hund so oft in Schimpfwörtern auf?

Die Ausstellung lädt Sie ein, auf Spurensuche in der Welt der Wörter zu gehen. Sie stellt allgemein die Geschichte der Wörterbücher zur deutschen Sprache vom 8. Jahrhundert bis heute vor und zeigt anhand konkreter Beispiele, welche Geschichten sie uns über uns selbst erzählen.

Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr zugänglich.
Öffentliche Führungen finden zur Langen Nacht der Wissenschaften am 27. Juni statt.

Rinderherde mit Hund aus den Fresken der Kirche St. Prokulus in Naturns, 8. Jh.

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