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Georgios Chatzoudis | 02.10.2014 | 830 Aufrufe | Vorträge

Close Reading and Distant Reading. Methoden der Altertumswissenschaften in der Gegenwart

Sektion auf dem Historikertag 2014 in Göttingen

Ausgangspunkt dieser Sektion sind die von Franco Moretti so eindrücklich als ‚distant reading’ beschriebenen Auswirkungen von quantitativen Analysemodellen in Verbindung mit graphischen Visualisierungen. Unter dem Schlagwort ‚distant reading’ sind neue Möglichkeiten diskutiert worden, aus der Menge von Daten durch die Anwendung algorithmenbasierter Auswertung mit den Methoden des Textmining, des Clusterings oder des Topic Modeling neue Zusammenhänge aus sehr großen Text- und Datenmengen zu erkennen. Die Fragen, die im Vordergrund stehen, sind, welche Art von Information wird verwendet, wie wird sie verarbeitet, welche Formalisierungen werden eingesetzt und vor allem, welche impliziten Bedeutungen werden mitgetragen.

Es diskutieren Wolfgang Spikermann (Graz), Christoph Schäfer (Trier), Martin Langner (Göttingen), Dieta-Frauke Svoboda (Tübingen), Werner Rieß (Hamburg), Andreas Hartmann (Augsburg), Sabine Thänert (Berlin) und Alexander Weiß (Leipzig). Geleitet und moderiert wird die Sektion von Charlotte Schubert (Leipzig) und Tanja Scheer (Göttingen).

Videoreihe "Historikertag 2014"
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