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Kirsten Schröder | 02.02.2018 | 293 Aufrufe | Veranstaltungen

China und Asiens Meere im Mittelalter: Konzepte, Wahrnehmungen, offene Fragen

13.02.2018 | Berlin, Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Leibniz-Saal, 18:00 Uhr

Schriftquellen und archäologische Zeugnisse geben wertvolle Einblicke in den mittelalterlichen asiatischen Seehandel. Darf man aber die maritime Bühne Asiens auf Handelsbeziehungen reduzieren? Wie treffend ist das in diesem Zusammenhang gern gebrauchte Bild von der „Maritimen Seidenstraße“?

Die Wissenschaft diskutiert darüber kontrovers, doch es geht nicht nur um Wahrnehmungen und angemessene Beschreibungen eines historischen Raumes, sondern mehr noch um Konzepte und Theorien, die diesen zugrunde liegen. Können wir etwa das Braudelʼsche Modell des Mittelmeers hierfür nutzbar machen? Welche Widersprüche ergeben sich, wie sind die Rolle der chinesischen Seefahrt und chinesische Sichtweisen zur Geltung zu bringen? Welche Bedeutung kommt den berühmten Expeditionen des kaiserlichen Admirals Zheng He bis zur Arabischen Halbinsel und nach Ostafrika zu? Wie verhält es sich mit Brückenschlägen in unserer Zeit?

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird bis zu 7. Februar 2018 gebeten: https://www2.bbaw.de/Anmeldung-Seehandel

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