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Prof. Dr. Helmut Brall-Tuchel | 24.01.2013 | 2976 Aufrufe | 9 | Artikel

Buchvorstellung:
Wallfahrt und Kulturbegegnung. Das Rheinland als Ausgangspunkt und Ziel spätmittelalterlicher Pilgerreisen

Ob Jerusalem, Rom, Santiago oder "nur" Trier, Aachen oder Köln - das Rheinland hatte im späten Mittelalter für jeden Pilger Erbauliches zu bieten. Forscher verschiedener Fachrichtungen untersuchen Spuren und Zeugnisse aus der Zeit des 13. bis 15. Jahrhunderts.

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Inhalt

 Vorwort
 
Einleitung
 
Wolfgang Schmid
Pilgerzentren und Pilgerliteratur in den südlichen Rheinlanden

Peter Rückert
Die Wallfahrt zum Odilienberg und ihre Ausstrahlung im späten Mittelalter

Thomas Wetzstein
Werner von Oberwesel. Zur Bedeutung des Bacharacher Wernergrabes als spätmittelalterliches Pilgerziel

Hartmut Kühne
Pilgerzeichen auf Glocken des 15. und frühen 16. Jahrhunderts. Das Rheinland als Pilgerlandschaft und Transitraum

Margit Stolberg
Städtische Jerusalempilger aus dem Rheinland

Helmut Brall-Tuchel
Unterwegs im Heiligen Land. Rheinische Pilgerberichte des 14. Jahrhunderts zwischen Tradition und Augenschein

Folker Reichert
Wallfahrt zu Gott: Der Sinai als Pilgerziel

Abbildungsverzeichnis
 
Kurzviten der Mitarbeiter

Kommentar

von Wolfgang Z. Keller | 31.01.2013 | 11:29 Uhr
Die Inhaltsangabe liest sich gut und sehr interessant. Nur der Preis fürs Buch steht nirgends ...

Kommentar

von Prof. Dr. Helmut Brall-Tuchel | 31.01.2013 | 15:28 Uhr
Der Preis für das Buch beträgt 12,50 €.
H. Brall-Tuchel

Kommentar

von Dr. Jürgen Rauter | 01.02.2013 | 08:20 Uhr
Der Band, der sich mit dem Rheinland als Ausgangspunkt und Ziel spätmittelalterlicher und frühneuzeitlicher Pilgerreisen beschäftigt, informiert Interessierte über Pilgerzentren, entsprechende Pilgerberichte am Umbruch zur Neuzeit, über Pilgerzeichen, Wallfahrten im Rheinland bzw. vom Rehinland ins Heilige Land und letztlich – getreu der Metapher vom Leben als irdischer Pilgerreise – sogar über die „Wallfahrt zu Gott“, d.h. auf den Berg Sinai. Dank der zahlreichen Schwarzweiß-Abbildungen kann der informative Band nicht nur Studierenden, sondern allen, die sich mit Pilgertraditionen beschäftigen oder die selbst schon einmal in die Fußstapfen unserer Vorväter getreten sind, empfohlen werden.

Kommentar

von Prof. Dr. Aleksandre Tvaradze | 04.02.2013 | 19:41 Uhr
Das Inhaltsverzeichnis des Sammelbandes ist sehr ansprechend. Ich finde vom grossen Interesse die Beiträge über Pilgerberichte zu Jerusalem und zum Heiligen Lande insgesamt, wo die abendländischen Reisenden mit den orientalischen Christen in Kontakt kommen.

Kommentar

von Prof. Dr. Leander Petzoldt | 05.02.2013 | 10:42 Uhr
Eine sehr instruktive Darstellung verschiedener Aspekte des rheinischen Wahlfahrtswesens, die bisher im Einzelnen kaum so intensiv untersucht wurden. Die Beiträge erlauben einen neuen Blick und neue Erkenntnisse auf das mittelalterliche Pilgerwesen und seine Kommunikationswege und sind damit eine wertvolle Weiterführung der Forschungen, die mit der Ausstellung über Arnold von Harff begannen.

Kommentar

von Prof. Dr. Helmut Brall-Tuchel | 01.09.2014 | 11:33 Uhr
Bislang sind folgende Rezensionen erschienen:

Analecta Coloniensia 12 (2012) S. 359-363 (Harald Horst)
Mediaevistik 26 (2013) S. 475-478 (Albrecht Classen)

Kommentar

von Prof. Dr. Helmut Brall-Tuchel | 01.09.2014 | 15:36 Uhr
Nachtrag:

Rheinisch-westfälische Zeitschrift für Volkskunde 58 (2013) S. 319 (Alois Döring)

rheinische ART 12/2012 (Simon Hopf: http://www.rheinische-art.de/cms/topics/zielort-frommer-sehnsuechte.-das-rheinland-und-die-pilgerreisen.php)

Kommentar

von Prof. Dr. Helmut Brall-Tuchel | 17.11.2014 | 12:29 Uhr
Weiterer Nachtrag:

Rheinische Vierteljahresblätter 78 (2014), S. 312 f. (Günter Bers)

Kommentar

von Anke Peters M.A. | 10.12.2014 | 17:13 Uhr
Letha Böhringer schreibt im Deutschen Archiv für Erforschung des Mittelalters (70, Heft 1, 2014): "Die sieben Beiträge sind aus einem Symposium von 2011 hervorgegangen, das der Heimatverein mit der Univ. Düsseldorf durchführte. Von ausgewiesenen Kennern verfasst und gut bebildert, weist der unprätentiöse Band ein hohes Niveau auf und ist von überregionaler Relevanz" (S.381).

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