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Ferdinand Knauß | 05.05.2010 | 5231 Aufrufe | 2 | Artikel

Das Zeitalter des allmächtigen Ford

Ferdinand Bonse | 07.05.2010 | 10:25 Uhr
Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage fragt man sich, ob eine Rückkehr zum Fordismus nicht zu überlegen wäre. Ich meine eine Zeit, in der die meisten Menschen noch einer geregelten Arbeit nachgingen, einen Lohn hatten, vom dem sie noch leben konnten, noch materielle Werte real geschaffen wurden (in dem Fall Automobile) und dem die Arbeitgeber sich noch einer Sozialpartnerschaft verpflichtet fühlten.
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L.I.S.A. Redaktion | 23.02.2010 | 57495 Aufrufe | 6 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau -
Das versunkene Burgenland (Deutschland)

Martin Strotz | 04.05.2010 | 22:30 Uhr
Sehr geehrter Herr Nübling,

als Projektbeteiligter darf ich etwas Werbung in eigener Sache machen und auf den Artikel rekurrieren, der im Wikipediabeitrag als Quelle angegeben wird: Brigitta Gass, Denzlingen (EM), in: Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau. I. Nördlicher Teil. Halbband A-K, hg. von Alfons Zettler/Thomas Zotz (Archäologie und Geschichte. Freiburger Forschungen in Südwestdeutschland Band 14). Darin werden die Indizien aufgelistet, die auf eine potentielle Burganlage hindeuten. Unter anderem zwei verschliffene Gräben, von denen mir zumindest einer noch im Gedächtnis präsent ist, als ich die Anlage vor rund 20 Jahren selbst besuchte. Nun sind diese deutlichen Anzeichen einer Wehranlage keineswegs datiert und die Autorin des Beitrages kommt zu einem Ergebnis, das im Konjunktiv formuliert wurde: „Sollte in Maurach eine Burg gestanden haben, so sind deren Erbauer wohl zuvorderst unter den Leuten des Bischofs zu suchen.“ (S. 91). Es ist also keineswegs zwingend, daß auf dem Mauracher Berg eine mittelalterliche Burg gestanden hat, es kann sich durchaus auch um eine urgeschichtliche Anlage gehandelt haben.
Aufnahme fand der Mauracher Berg in besagtem Burgenbuch, da in dem Projekt sämtlichen Hinweisen auf mögliche Burganlagen im Gebiet des Breisgaus in seiner mittelalterlichen Ausdehnung nachgegangen wird. Wie dann die Artikel rezipiert und die Ergebnisse in Wikipedia wiedergegeben werden, ist freilich eine andere Sache. Sich darüber aufzuregen lohnt jedenfalls nicht, da es dort keine fachliche Redaktion gibt, sondern jede/r sei er/sie nun qualifiziert oder nicht, vermeintliches Wissen einstellen kann. Ich selbst bin dort auch schon auf Phantomburgen gestoßen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Strotz

PS: Die neue Ortschronik von Denzlingen liegt mir nicht vor, und konnte hierzu nicht zu Rate gezogen werden.



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L.I.S.A. Redaktion | 23.02.2010 | 57495 Aufrufe | 6 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau -
Das versunkene Burgenland (Deutschland)

Hartmut Nübling | 03.05.2010 | 23:12 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
weil ich mich über eine Eintrag in Wikipedia zur Burg Denzlingen geärgert habe, bin ich auf ihre Seite gestoßen. Meine Bitte: Könnten Sie über die Forschung zur "Burg Denzlingen" Kontakt mit Prof. Dr. Dieter Geuenich und Dieter Ohmberger aufnehmen. Wenn Sie etwas Neues gefunden haben, sind wir in Denzlingen höchst interssiert. Wenn aber Unwissende den Eintrag weiterverwende ohne die Rubriküberschrift zur beachten (Zweifelhafte Anlagen, nicht belegt) ist das mehr als ärgerlich. Ich sage mal: Es gab keine Herren von Denzlingen und keine Burg.
Mit freundlichen Grüßen
Hartmut Nübling
Wikipedia: Burg Denzlingen
Die Burg Denzlingen, auch Burg Maurach genannt, ist eine abgegangene Burg auf dem Mauracher Berg. Die Spornburg liegt an der Stelle der St. Severins-Kapelle auf dem östlichen Sporn des Mauracher Berges. Die Burg wurde vermutlich von den Herren von Denzlingen im 12. Jahrhundert erbaut und erwähnt. Von der ehemaligen Burganlage sind noch zwei Halsgräben erhalten.
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Thomas Podranski | 04.03.2010 | 2167 Aufrufe | 1 | Artikel

Stellenauschreibung Ruhr-Universität Bochum - Zentrum für Mittelmeerstudien

M.A. Natascha Bagherpour | 26.04.2010 | 09:51 Uhr
Ich habe gehört, daß diese Stellen schon vergeben sind. Aber bitte selbst noch einmal nachprüfen
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Dr. Daniel Stahl | 19.02.2010 | 3097 Aufrufe | 3 | Artikel

Die Suche nach NS-Tätern in Südamerika

Georgios Chatzoudis | 07.04.2010 | 14:23 Uhr
Sehr geehrter Herr Dr. Moser,
vielen Dank für Ihren Hinweis. Hätten Sie Zeit und Interesse einen Text-Beitrag zum Fall Eichmann oder ähnlichen Fällen für das Portal zu schreiben? Auch ein Beitrag über die Akteure, die nach 1945 die Fahndung nach NS-Verbrechern erschwerten bzw. verhinderten, wäre von großem Interesse für das Portal.
Viele Grüße, Georgios Chatzoudis (Redaktion L.I.S.A.)
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Georgios Chatzoudis | 19.02.2010 | 2302 Aufrufe | 2 | Artikel

Kurze praktische Information: Freiwillige Arbeitslosenversicherung

F. Bonse | 04.04.2010 | 22:01 Uhr
Vielen Dank für den wichtigen Hinweis, der auch mich als Stipendiatin und viele andere sicherlich auch betrifft. Mich würde noch interessieren, wo sich diese Änderung bezüglich der freiwilligen Arbeitslosenversicherung nachlesen lässt? Viele Grüße, F. Bonse
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Jörg Matthias Determann | 09.03.2010 | 3140 Aufrufe | 2 | Artikel

Die Entwicklung von Geschichtsschreibung
in Saudi-Arabien -
Erschließung der modernen Geistesgeschichte eines wichtigen, aber kaum erforschten Landes

Jörg Matthias Determann | 29.03.2010 | 13:24 Uhr
Liebe Natascha,

herzlichen Dank für deinen Kommentar, über den ich mich sehr gefreut habe.
Ja, nach Saudi-Arabien zu reisen und dort Feldforschung zu betreiben ist nicht immer leicht, da die Einreisebestimmungen und Gesetze dort streng sind. Dass es in Saudi-Arabien auch kein Goethe-Institut gibt, zeugt von dieser Schwierigkeit. Aber ich finde, dass Erforschung dieses Landes und der Austausch mit Kollegen dort sehr wichtig ist, und zwar beides gemeinsam. Wie will ein ausländischer Forscher von Saudis Verständnis und Hilfe etwa beim Nutzen von Archiven dort gewinnen, wenn Saudis aufgrund mangelndes Austausches nicht einmal die geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fragestellungen verstehen, mit denen der Forscher an sie herantritt? So kann mangelnder Austausch zu Misstrauen und Verdächtigungen bei den Saudis führen, deren Hilfe wir ausländische Forscher ja brauchen. Vielleicht nach dem Motto: Warum genau will dieser westliche Besucher diese Akte über Bevölkerungsstatistiken bei uns sehen? Was hat er vor? (Besser gebe ich sie ihm einmal nicht.)

Aus diesem Grund diskutiere ich die Hypothesen und Erkenntnisse meiner Arbeit auch sehr gerne mit saudischen Historikern und Intellektuellen und wünsche mir, dadurch mehr Vertrauen für die Zukunft zu schaffen, auch für andere Forscher, die ins Königreich oder die weitere Region reisen. Dieses Vertrauen hoffe ich, erreicht auch weitere Personen außerhalb der Forschung, und, wie du richtig schreibst, kann auch ein diplomatischer Dienst sein, gerade in Ländern, wo der kulturelle Austausch mit Deutschland und Europa eher gering ist.

Liebe Grüße aus Wien, wo ich gerade bei meinen Eltern und Brüdern über Ostern bin,

Matthias
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Jörg Matthias Determann | 09.03.2010 | 3140 Aufrufe | 2 | Artikel

Die Entwicklung von Geschichtsschreibung
in Saudi-Arabien -
Erschließung der modernen Geistesgeschichte eines wichtigen, aber kaum erforschten Landes

M.A. Natascha Bagherpour | 29.03.2010 | 11:02 Uhr
Ich finde das Projekt wahnsinnig interessant. Wissenschaftler können diplomatische Verbindungen initiieren, vertiefen und mehr Vertrauen schaffen. Ich bin der Meinung, daß das Projekt von M. Determann eine Pionierarbeit ist - nicht nur für die Geschichtswissenschaft!
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2010 | 5498 Aufrufe | 8 | Umfragen

2000 Jahre Varusschlacht - aber wo?

Georgios Chatzoudis | 15.03.2010 | 14:44 Uhr
Sehr geehrter Herr Bömer,
vielen Dank für Ihren berechtigten Hinweis. Gerne möchte ich Ihnen und auch anderen Diskutanten kurz erläutern, warum wir als Redaktion bewusst auf eine differenzierte Darstellung der einzelnen Theorien verzichtet haben. Das hat im wesentlichen zwei Gründe: Die Darstellung der oft sehr komplexen Theorien würde das Format der Umfragen sprengen. Die Umfragen sind im Wesentlichen dazu gedacht, zu aktuell interessanten Fragen mit historischem Bezug kleinere Meinungsbilder einzuholen. Sie sollen letztlich vor allem dazu dienen, - das ist der zweite Grund - eine Diskussion anzuregen. Dabei ist jeder aufgerufen, offene Fragen zu beantworten. Wir freuen uns beispielsweise über jeden Beitrag, der das Für und Wider einzelner Theorien bespricht, so wie es beispielsweise Dipl.Ing. Peter Oppitz getan hat. Insofern sind wir Ihnen für Ihren Link zu "Clades Variana" sehr dankbar. Mit freundlichen Grüße, Ihre L.I.S.A.-Redaktion
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2010 | 5498 Aufrufe | 8 | Umfragen

2000 Jahre Varusschlacht - aber wo?

Albert Bömer | 15.03.2010 | 12:22 Uhr
Was soll eine derartige Abstimmung ohne genauere Informationen was für und gegen die einzelne Theorie spricht. Eine differenziertere Aufstellung der einzelnen Theorien wäre hilfreicher gewesen, wobei auch Hinweise für Lokalisationsversuche abseits dieser vier aufgeführten Gegenden sinnvoll gewesen wäre. Auch ich habe mich über viele Jahre hinweg mit diesem Thema beschäftigt, wobei für mich (und mittlerweile auch für viele andere) ein vollkommen anderes Gebiet für den Ort der Clades Variana wahrscheinlich wird. Nachzulesen unter:

http://www.clades-variana.com
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2010 | 5498 Aufrufe | 8 | Umfragen

2000 Jahre Varusschlacht - aber wo?

Dipl.Ing. Peter Oppitz | 04.03.2010 | 18:05 Uhr
Auch ich habe große Probleme, eine unter den verschiedenen Ortsbestimmungen zu wählen. Immerhin gibt es mehr als 700 verschiedene Orte, an denen die Varusschlacht stattgefunden haben kann. Über mehrere Jahre habe ich mich mit dem Komplex befasst und schließlich ein kleines Buch geschrieben: "Das Geheimnis der Varusschlacht." im Zagara-Verlag, € 9,80, erschienen. Unter den Althistorikern werden meine Überlegungen diskutiert, aber hinter vorgehaltener Hand, weil der Bericht über die V. von Cassius Dio noch immer als maßgebend gilt. Schon Paul Höfer (1888, "Die Varusschlacht") hat diesen Text angezweifelt und als tendenziöse Darstellung erkannt. Jedoch kam er nicht gegen die Autorität von Prof. Dr. Theodor Mommsen an (1885, "Die römische Geschichte"). Weil es sehr schwer ist, einmal Gelerntes zu hinterfragen, wird noch lange über die Bewertung der verschiedenen, römischen Texte diskutiert werden.
Die neueste Veröffentlichung stammt von dem Althistoriker Dr. Peter Kehne in " Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde, 78/2009, S.135-180. Dort hat er seine Argumente zusammengestellt, warum am Kalkrieser Berg ein Kampf unter Caecina, einem Legaten von Germanicus, im Jahr 15 oder 16 n.Chr. stattgefunden hat.
Frau Tatjana Moor-Freber wird sicherlich bei Tacitus (Ann. I, 61) die pietätvolle Bestattung der zusammengelesenen Knochenreste der gefallenen Legionäre in einem Tumulus noch einmal nachlesen. Dort ist von nur einem Tumulus ( ein weiteres Mal in Ann. II, 7) die Rede. Also einem Bauwerk über der Erde und nicht von 8 (acht!!!) Knochengruben in der Erde. Außerdem war es zu der Zeit bei den Römern üblich, die Leichen(reste) zu verbrennen bevor die Asche weihevoll bestattet wurde. Brandspuren gibt es aber nicht in Kalkriese!
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Dr. Susanne Froehlich (geb. Pilhofer) | 04.03.2010 | 1671 Aufrufe | 1 | Artikel

Überdruß und andere gute Gründe,
in den Krieg zu ziehen. -
Handlungsmotive bei Herodot

M.A. Jens Christian Schneider | 04.03.2010 | 11:50 Uhr
Was Herodot schon konnte, vermögen 25 Jahrhunderte später nur wenige Medien: Nicht nur deskriptiv sondern analysierend berichten. Wie lernunwillig die Menschheit doch sein kann. Und, wenn ich Frau Fröhlich bzgl. Herodots Kriegsbegründungen zitieren darf: "Selbstüberschätzung und Wahn, Stolz, Ehre, Zorn, Rachegelüste, Neid, Reue, Scham, Angst, Mißtrauen, Zweifel, Zwang, Armut, Neugier, strategisches Kalkül und Machtstreben, Gier, aber auch göttliches Geheiß, Träume und Orakelsprüche" - Jeder dieser Gründe führt auch heute noch zu Kriegen - nur dass andere vermeintliche Gründe als Camouflage darüber ausgebreitet werden. Wenn ich an Wahn und (angebliches) göttliches Geheiß denke, befinden wir uns im Grunde mitten im modernen "Terrorismus-Krieg" - leider nicht nur auf Seiten des Terrorismus, sondern auch auf Seiten westlicher Regierungschefs, ohne jetzt jemand Speziellen benennen zu wollen. Bald oder in 25 Jahrhunderten werden Historiker auf Frau Fröhlichs Arbeit zurückgreifen können und sie als Ausgangspunkt für eine auf einen längeren Zeitraum angelegten Analyse nehmen, nämlich warum sich die Kriegsgründe kaum ändern, deren offizielle Umschreibung aber so selten mit der Realität übereinstimmt.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2010 | 5498 Aufrufe | 8 | Umfragen

2000 Jahre Varusschlacht - aber wo?

Tatjana Moor-Freber | 03.03.2010 | 20:07 Uhr
Was für Kalkriese spricht, ist die Tatsache, DASS dort eine wirklich große Schlacht stattgefunden hat. Das können die anderen Orte angesichts der Fundlage einfach nicht von sich behaupten. Ob es aber tatsächlich die Varusschlacht war??? Dazu gab es einfach zu viele Zusammenstöße mit den Germanen innerhalb des in Frage kommenden Zeitfensters.

Ein wichtiges Indiz sind auch die Funde menschlicher Knochen, die offensichtlich mehrere Jahre unbestattet im Wald auf dem Schlachtfeld gelegen haben. Das entspricht vollkommen dem Bericht des Tacitus, dass sich erst Jahre nach der Schlacht eine römische Expedition unter dem Feldherrn Germanicus in die Nähe des Schlachtfelds gewagt und die herumliegenden Gebeine förmlich bestattet habe. Das würde für Kalkriese als Ort der Varusschlacht sprechen.
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Dr. Daniel Stahl | 19.02.2010 | 3097 Aufrufe | 3 | Artikel

Die Suche nach NS-Tätern in Südamerika

M.A. Jens Christian Schneider | 03.03.2010 | 16:42 Uhr
Hier möchte ich auf meinen Kommentar zum Fall "Klaus Barbie" verweisen. Er passt auch auf dieses Thema. Schön, dass es auch schon so verwandte Themen gemeinsam ins Portal geschafft haben.
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Georgios Chatzoudis | 24.02.2010 | 2407 Aufrufe | 2 | Artikel

„Archaeoworks“ – Bericht über die Messe zu „Archäologischen Berufswelten“ in Berlin

M.A. Jens Christian Schneider | 03.03.2010 | 16:39 Uhr
"Und was machst Du damit, wenn Du fertig bist?" - Das kennen wohl (beinahe) alle Archäologen und Historiker... Schade, dass diese Messe anscheinend wenige Angebote bereit hielt und damit ja am Hauptinteresse der Besucher vorbeischoss. Geredet, gezeigt und erklärt wird immer viel... an den Hochschulen tauchen mitunter Menschen auf, die es "geschafft" haben, aus einem historischen Studium eine erfolgreiche Karriere zu basteln, aber konkrete Tipps gibt es da meiner Erfahrung nach auch nicht. "Sie sind nicht spezialisiert, Sie können alles!" - Davon kann man sich nichts kaufen - der Arbeitsmarkt sucht keine Alleskönner, höchstens welche mit zwanzig Jahren Berufserfahrung. Wenn schon eine Messe wie die archaeoworks keine Antworten liefert,wer dann? Und kann sie denn Antworten liefern, da u.a. von der HU und der FU organisiert? - Sind Hochschulen denn besonders interessiert daran, dass Absolventen in Lohn und Brot kommen? Da höre ich wenig von guten Erfahrungen und habe selber auch keine gemacht. "Hier ist Ihr Zeugnis. Tschüss!"
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Dr. Daniel Stahl | 27.02.2010 | 12043 Aufrufe | 2 | Artikel

Der Fall "Klaus Barbie"
Teil 1 - Die Enttarnung des "Schlächters von Lyon"

M.A. Jens Christian Schneider | 03.03.2010 | 12:41 Uhr
Dass die Amerikaner über die so genannte "Rattenlinie" unzählige Ustascha- und NS-"Schergen" nach (Süd)amerika verschifft haben ist ja allgemein bekannt. Mich wundert nur, dass es dagegen keinen größeren weltweiten Aufschrei gab/gibt. Nicht wenige kamen nicht nur in Südamerika sondern auch bei den US-amerikanischen Geheimdiensten selbst unter - wo ist denn da der Geist eines internationalen Kriegsverbrechertribunals? Wenn die USA als moralisches Vorbild fungieren wollen - und das wollen sie, wie wir wissen - sollten sie vielleicht auch endlich einmal internationale Vereinbarungen anerkennen, anstatt nur den eigenen Bedürfnissen zuzuarbeiten. Der Fall "Klaus Barbie" steht in der gleichen Reihe wie die vorgeschobene "Weapons of Mass Destruction"-Iraklüge in der an Peinlichkeit nicht zu überbietenden Show von Colin Powell. Gut, dass wenigstens Historiker schonungslos die Fakten benennen, wenn die Politik schon zu feige dazu ist.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2010 | 5498 Aufrufe | 8 | Umfragen

2000 Jahre Varusschlacht - aber wo?

M.A. Annegret Hols | 27.02.2010 | 15:07 Uhr
Da ich nur zwei Theorien kenne, nämlich die nördliche, sprich Kalkriese, und die östliche, sprich in der Nähe von Detmold, kann ich nicht mit abstimmen. Es wäre daher hilfreich gewesen, alle vier Möglichkeiten kurz vorzustellen.
Was wird eigentlich aus dem Ergebnis der Abstimmung?
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2010 | 1717 Aufrufe | 1 | Artikel

Warum promovieren oder vom Nutzen safawidischer Hofchroniken

M.A. Jens Christian Schneider | 26.02.2010 | 10:27 Uhr
Also ich finde das Thema von Herrn Trausch in jedem Fall lesenswert, möchte aber etwas anderes beitragen: Die Frage "Wer liest das überhaupt?" kann man sich stellen, wenn es um das Einnorden (ja, das soll Einnorden und nicht Einordnen heißen - erwähne das nur, weil mir bei diesem Wort häufig Tippfehler unterstellt werden) eines Umfangs oder eines Stils geht, aber ansonsten stelle zumindest ich mir diese Frage bzgl. meiner Dissertation überhaupt nicht. Ich setze mir nicht das Ziel, möglichst viele Menschen zu erreichen bzw. möglichst viele Exemplare zu verkaufen (Das ist natürlich überspitzt formuliert. Mir ist klar, dass Herr Trausch das nicht so meint.) - würde ich nur einen Gedanken daran verschwenden, litte augenblicklich die wissenschaftliche Qualität. Wissenschaftliche Exzellenz an erster Stelle - möglichst sollten danach auch keine weiteren Stellen folgen, außer vielleicht ein gewisser sprachlicher Schliff.

Chroniken wurden, wie wir wissen, häufig aus einem bestimmten missionarischen Denken heraus verfasst, als Rechtfertigung, Lobpreisung, politische Anspruchsbegründung etc. - ich sehe da keine Parallelen zu einer Dissertation. Die erstellt zwar Thesen, die sie zu untermauern versucht, aber hat sie den Anspruch "die Welt zu verändern"? Ich sehe sie als wertvollen Beitrag für die wissenschaftliche Gesamtdisziplin und als Vorarbeit für darauf aufbauende Forschung. Ob sie soundso oft bei Amazon angeklickt oder verkauft wird überlege ich mir während des Schreibens sicher nicht.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2010 | 5498 Aufrufe | 8 | Umfragen

2000 Jahre Varusschlacht - aber wo?

M.A. Jens Christian Schneider | 26.02.2010 | 10:08 Uhr
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2010 | 5498 Aufrufe | 8 | Umfragen

2000 Jahre Varusschlacht - aber wo?

M.A. Jens Christian Schneider | 26.02.2010 | 10:07 Uhr
Eigentlich hätte ich gar nichts ankreuzen wollen, denn in der Geschichtswissenschaft sollte es nicht darum gehen, was man GLAUBT. Ich habe mich vor einigen Monaten erstmals etwas intensiver mit dem Thema befasst und kann nur allgemein empfehlen dass man, bevor zu Monographien und Bildbänden gegriffen wird, doch erst einmal an die Quellen geht. Eine kleine, feine und außerordentlich gut lesbare Quellensammlung findet sich im Reclam-Büchlein "Varus, Varus!", zu finden z.B. unter diesem Link Varus bei Reclam