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Dr. Daniel Stahl | 19.02.2010 | 2985 Aufrufe | 3 | Artikel

Die Suche nach NS-Tätern in Südamerika

M.A. Jens Christian Schneider | 03.03.2010 | 16:42 Uhr
Hier möchte ich auf meinen Kommentar zum Fall "Klaus Barbie" verweisen. Er passt auch auf dieses Thema. Schön, dass es auch schon so verwandte Themen gemeinsam ins Portal geschafft haben.
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Georgios Chatzoudis | 24.02.2010 | 2335 Aufrufe | 2 | Artikel

„Archaeoworks“ – Bericht über die Messe zu „Archäologischen Berufswelten“ in Berlin

M.A. Jens Christian Schneider | 03.03.2010 | 16:39 Uhr
"Und was machst Du damit, wenn Du fertig bist?" - Das kennen wohl (beinahe) alle Archäologen und Historiker... Schade, dass diese Messe anscheinend wenige Angebote bereit hielt und damit ja am Hauptinteresse der Besucher vorbeischoss. Geredet, gezeigt und erklärt wird immer viel... an den Hochschulen tauchen mitunter Menschen auf, die es "geschafft" haben, aus einem historischen Studium eine erfolgreiche Karriere zu basteln, aber konkrete Tipps gibt es da meiner Erfahrung nach auch nicht. "Sie sind nicht spezialisiert, Sie können alles!" - Davon kann man sich nichts kaufen - der Arbeitsmarkt sucht keine Alleskönner, höchstens welche mit zwanzig Jahren Berufserfahrung. Wenn schon eine Messe wie die archaeoworks keine Antworten liefert,wer dann? Und kann sie denn Antworten liefern, da u.a. von der HU und der FU organisiert? - Sind Hochschulen denn besonders interessiert daran, dass Absolventen in Lohn und Brot kommen? Da höre ich wenig von guten Erfahrungen und habe selber auch keine gemacht. "Hier ist Ihr Zeugnis. Tschüss!"
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Dr. Daniel Stahl | 27.02.2010 | 11270 Aufrufe | 2 | Artikel

Der Fall "Klaus Barbie"
Teil 1 - Die Enttarnung des "Schlächters von Lyon"

M.A. Jens Christian Schneider | 03.03.2010 | 12:41 Uhr
Dass die Amerikaner über die so genannte "Rattenlinie" unzählige Ustascha- und NS-"Schergen" nach (Süd)amerika verschifft haben ist ja allgemein bekannt. Mich wundert nur, dass es dagegen keinen größeren weltweiten Aufschrei gab/gibt. Nicht wenige kamen nicht nur in Südamerika sondern auch bei den US-amerikanischen Geheimdiensten selbst unter - wo ist denn da der Geist eines internationalen Kriegsverbrechertribunals? Wenn die USA als moralisches Vorbild fungieren wollen - und das wollen sie, wie wir wissen - sollten sie vielleicht auch endlich einmal internationale Vereinbarungen anerkennen, anstatt nur den eigenen Bedürfnissen zuzuarbeiten. Der Fall "Klaus Barbie" steht in der gleichen Reihe wie die vorgeschobene "Weapons of Mass Destruction"-Iraklüge in der an Peinlichkeit nicht zu überbietenden Show von Colin Powell. Gut, dass wenigstens Historiker schonungslos die Fakten benennen, wenn die Politik schon zu feige dazu ist.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2010 | 5097 Aufrufe | 8 | Umfragen

2000 Jahre Varusschlacht - aber wo?

M.A. Annegret Hols | 27.02.2010 | 15:07 Uhr
Da ich nur zwei Theorien kenne, nämlich die nördliche, sprich Kalkriese, und die östliche, sprich in der Nähe von Detmold, kann ich nicht mit abstimmen. Es wäre daher hilfreich gewesen, alle vier Möglichkeiten kurz vorzustellen.
Was wird eigentlich aus dem Ergebnis der Abstimmung?
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2010 | 1704 Aufrufe | 1 | Artikel

Warum promovieren oder vom Nutzen safawidischer Hofchroniken

M.A. Jens Christian Schneider | 26.02.2010 | 10:27 Uhr
Also ich finde das Thema von Herrn Trausch in jedem Fall lesenswert, möchte aber etwas anderes beitragen: Die Frage "Wer liest das überhaupt?" kann man sich stellen, wenn es um das Einnorden (ja, das soll Einnorden und nicht Einordnen heißen - erwähne das nur, weil mir bei diesem Wort häufig Tippfehler unterstellt werden) eines Umfangs oder eines Stils geht, aber ansonsten stelle zumindest ich mir diese Frage bzgl. meiner Dissertation überhaupt nicht. Ich setze mir nicht das Ziel, möglichst viele Menschen zu erreichen bzw. möglichst viele Exemplare zu verkaufen (Das ist natürlich überspitzt formuliert. Mir ist klar, dass Herr Trausch das nicht so meint.) - würde ich nur einen Gedanken daran verschwenden, litte augenblicklich die wissenschaftliche Qualität. Wissenschaftliche Exzellenz an erster Stelle - möglichst sollten danach auch keine weiteren Stellen folgen, außer vielleicht ein gewisser sprachlicher Schliff.

Chroniken wurden, wie wir wissen, häufig aus einem bestimmten missionarischen Denken heraus verfasst, als Rechtfertigung, Lobpreisung, politische Anspruchsbegründung etc. - ich sehe da keine Parallelen zu einer Dissertation. Die erstellt zwar Thesen, die sie zu untermauern versucht, aber hat sie den Anspruch "die Welt zu verändern"? Ich sehe sie als wertvollen Beitrag für die wissenschaftliche Gesamtdisziplin und als Vorarbeit für darauf aufbauende Forschung. Ob sie soundso oft bei Amazon angeklickt oder verkauft wird überlege ich mir während des Schreibens sicher nicht.
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2010 | 5097 Aufrufe | 8 | Umfragen

2000 Jahre Varusschlacht - aber wo?

M.A. Jens Christian Schneider | 26.02.2010 | 10:08 Uhr
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Georgios Chatzoudis | 26.02.2010 | 5097 Aufrufe | 8 | Umfragen

2000 Jahre Varusschlacht - aber wo?

M.A. Jens Christian Schneider | 26.02.2010 | 10:07 Uhr
Eigentlich hätte ich gar nichts ankreuzen wollen, denn in der Geschichtswissenschaft sollte es nicht darum gehen, was man GLAUBT. Ich habe mich vor einigen Monaten erstmals etwas intensiver mit dem Thema befasst und kann nur allgemein empfehlen dass man, bevor zu Monographien und Bildbänden gegriffen wird, doch erst einmal an die Quellen geht. Eine kleine, feine und außerordentlich gut lesbare Quellensammlung findet sich im Reclam-Büchlein "Varus, Varus!", zu finden z.B. unter diesem Link Varus bei Reclam
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Georgios Chatzoudis | 19.02.2010 | 3422 Aufrufe | 4 | Umfragen

Welches Datum eignet sich für den deutschen Nationalfeiertag am Besten?

M.A. Jens Christian Schneider | 25.02.2010 | 17:24 Uhr
Ich habe über dieses Thema schon mit vielen Menschen diskutiert und absolut niemand konnte sich mit dem 3.10. anfreunden. Der Sedantag scheidet logischerweise aus, ebenso der 11. August (Unterzeichnung der Weimarer Verfassung durch Ebert), da die Weimarer Republik nicht als Vorbild gelten kann. Wer also hat festgelegt, dass es der 9.11. nicht sein kann? Und wer sagt, dass sich dies nicht ändern lässt? Ich kann meinen Vorrednern nur Recht geben: Der 9.11. verkörpert Licht und Schatten, dient als Mahnung statt als Selbstbeweihräucherung. Wir feiern also, angesichts einer so langen deutschen Geschichte, "nur" das Ende eines gerade einmal vierzig Jahre existenten Konstrukts? Sehr kurz gegriffen, wie ich finde.
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Georgios Chatzoudis | 19.02.2010 | 3422 Aufrufe | 4 | Umfragen

Welches Datum eignet sich für den deutschen Nationalfeiertag am Besten?

Ulrich Ch. blortz | 24.02.2010 | 14:09 Uhr
Ich kann Frau Froehlich nur zustimmen. Der 9.11. ist durch Scheidemann Geburtsstunde der Republik - immer noch unsere Staatsform - geworden, ein freudiger Moment der deutschen Geschichte wie der Mauerfall. Daneben steht er für finstere und finsterste Begebenheiten. Zusammen machen sie "die" deutsche Geschichte der Neuzeit aus - viel mehr als das künstliche Datum des 3.10.
(Außerdem hätten wir so im tristen November wieder einen Feiertag anstelle des Buß- und Bettages ;-)).
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Georgios Chatzoudis | 19.02.2010 | 3422 Aufrufe | 4 | Umfragen

Welches Datum eignet sich für den deutschen Nationalfeiertag am Besten?

Rainer Escher | 24.02.2010 | 09:30 Uhr
Ich wüsste zwar im Moment keine Alternative.
Aber einen deutscher Nationalfeiertag nur an der Trennung bzw. Aufhebung der Trennung der ehemaligen beiden deutschen Staaten aufzuhängen halte ich auf lange Sicht nicht besonders gut.
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Dr. Daniel Stahl | 19.02.2010 | 2985 Aufrufe | 3 | Artikel

Die Suche nach NS-Tätern in Südamerika

Dr. Hans Moser | 23.02.2010 | 20:56 Uhr
Dazu ein Link zum Buch Nazis auf der Flucht, das wissenschaftlich fundiert herausarbeitet welche Organisationen Herrn Eichmann auf der Flucht geholfen haben. http://www.youtube.com/watch?v=lrVDHHcNh9A . Man sollte sich auch Fragen, wer denn die Akteure waren, die ein solch langes Versteckspiel erst möglich machten.
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Georgios Chatzoudis | 23.02.2010 | 83873 Aufrufe | 2 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Bildersturm der Nazis -
"Entartete Kunst" (Deutschland)

Mag. Heimo Hübler | 23.02.2010 | 20:21 Uhr
ich finde es sehr gut, dass so ein forum existiert. bin schon gespannt wie die reihe weiter geht. nur weiter so und viel durchhaltevermögen.
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Georgios Chatzoudis | 19.02.2010 | 3422 Aufrufe | 4 | Umfragen

Welches Datum eignet sich für den deutschen Nationalfeiertag am Besten?

Dr. Susanne Froehlich (geb. Pilhofer) | 19.02.2010 | 10:17 Uhr
Der neunte November ist ja nicht nur der Tag des Mauerfalls: 1918 rief Philipp Scheidemann die deutsche Republik aus (und Karl Liebknecht die Räterepublik), am neunten November 1923 wurde der Hitler-Ludendorff-Putsch niedergeschlagen, 1938 wurde an diesem Datum die Reichspogromnacht inszeniert ... Als Nationalfeiertag wäre der neunte November geeignet, an verschiedene Aspekte der deutschen Geschichte zu erinnern.