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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1372 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 08.11.2018 | 11:04 Uhr
Ach Herr Kilian, was heutzutage schon alles rechts ist. Lesen Sie eigentlich die Kommentare, die Sie mit Worten wie "dumpf" brandmarken?

- Rechts ist also die Fakten zu Italien zu nennen? Zumal die Aussage richtig ist: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/studie-der-ezb-die-meisten-deutschen-besitzen-weniger-als-andere-europaeer-1.3308252

- Rechts ist also darauf hinzuweisen, dass die ach so große Entlastung bei dem Zusatzbeitrag der KV direkt wieder von der PV-Erhöhung aufgezehrt ist?

Mal abgesehen davon, dass es sich um faktische Feststellungen handelt - wo ist eine Feststellung rechts oder links? Ist ein Steuersatz von 19% rechts und 21% links oder umgekehrt? Ein Steuersatz ist ein Steuersatz ist ein Steuersatz...

Bedenklicher finde ich jedoch Ihre Argumentationslinie - warum gehen Sie nicht auf die Punkte ein und nennen meine Meinung (warum ist ihre Meinung eigentlich besser?) "dumpf"?

Meinen Sie, dass mit Sie -( wenn ich doch an Herzen und Kopf so geschädigt bin) - mit Herablassungen eine Heilung hervorrufen? ICH bin lernfähig, aber Sie müssen auch schon noch Überzeugungsarbeit leisten - einfach alles "rechts" zu nennen, was Ihnen nicht passt, ist wohl ein Auslaufmodell.


Nur ein Ratschlag: vielleicht sollten Sie auch mal Ihre Haltung überprüfen?


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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1372 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Kilian Wobel | 07.11.2018 | 19:04 Uhr
Diese Kommentare hier, aber auch in anderen Artikeln in diesem Portal zeigen zwei Dinge. Erstens: Wissenschaft ist das eine, stumpfes Volksempfinden das andere. Der Unterschied kann kaum größer sein. Zweitens: Der Diskurs ist in Deutschland wieder nach rechts unkontrolliert offen. Letztlich bestätigt sich Butterwegges Diagnose, dass der Neoliberalismus in Köpfen und Herzen sehr großen Schaden angerichtet hat.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1372 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke | 06.11.2018 | 07:38 Uhr
Kleiner Nachtrag Herr Butterwege: Mieten

Vielleicht wäre es ganz gut mal die horrenden Steuern und abgaben zu senken.

- Nahles: Zusatzbeitrag ist hälftig ab 1.3.2019 (AN/AN)...SUPER...leider steigt der Pfelegeversicherungsbeitrag um 0,5% !!!! Netto heißt das: MINUS

- Solidaritätszuschlag: trotz Versprechen wird die abschaffung an der SPD scheitern.

Vielleicht können die Leute die Mieten ja auch nicht bezahlen, weil der Staat sie schamlos ausnimmt? Aber Herr Butterwege - es kann ja nicht sein, was in der linken welt nicht sein darf
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1372 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Anke F. | 06.11.2018 | 07:32 Uhr
Man kann den Linken nicht mal mehr Fake-News vorwerfen, sondern nur noch absolute Inkompetenz und Ahnungslosigkeit, die einen erschrecken läßt. Es ist unerträglich welche Mythen immer wieder zu lesen sind:

- Italien wird im Stich gelassen... Fakt: Italien hat rund 300 000 Flüchtlinge "aufgenommen", Deutschland fast 2 Millionen / Haushaltsvermögen Italien: 226 000 / DE: 214 000 / aber anstatt die italienischen Eliten zu kritisieren, wird das Deutschland bashing mitgemacht
- Deutschland zahlt mit 2% der Bevölkerung 8% (!!!) aller weltweiten Sozialleistungen - Ungleichheit in Deutschland - einfach nur absurd!


Nur 2 besonders groteske Beispiele. Warum ist das linke "Lager" unter 40%? Die Antwort liegt in der absoluten Kompetenzlosigkeit der Linken, die Wunschvorstellungen als Fakten präsentieren (nein, keine Fakes - die glauben ihre eigenen Märchen wirklich...). Na ja, immerhin sind sie in der Gendertoilettenfrage ja noch vorne...
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Lennart Pieper | 18.10.2018 | 679 Aufrufe | 1 | Interviews

„Der Adel galt als eine Art vormoderne Sparkasse“

Interview mit Sven Solterbeck über Konkurse im frühneuzeitlichen Adel

Harald Töpfer | 25.10.2018 | 15:01 Uhr
Aus den Antworten sprudelt nicht nur immenses Wissen, sondern auch die Begeisterung des Forschers für sein Thema in beeindruckender Form. Ein positives Gegenbeispiel, dass ein schriftlich geführtes Interview nicht zu Satzungetümen und demonstrativ vor sich her getragenem übertriebenem Akademiker-Sprachduktus führen muss. Im Gegenteil! Man erfährt hier unheimlich viel, wird von dem Enthusiasmus von Herrn Solterbeck angesteckt und das selbst wenn man weder ausgeprägtes Interesse an westfälischer Landesgeschichte noch Kompetenz als Frühneuzeit-Historiker hat. Also, chapeau, das zeigt, wie es mit der anregenden Wissens(chafts)vermittlung auch gehen kann!
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 956 Aufrufe | 8 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Georgios Chatzoudis | 25.10.2018 | 14:58 Uhr
Sehr geehrter Herr Töpfer,
wir lassen uns gerne so entlarven. Das steht in keinerlei Widerspruch zu den vielfältigen Beiträgen in unserem Portal. Vielleicht ist es am Ende auch immer eine Frage des Geschmacks, vielleicht besteht hier auch ein Zusammenhang zu sonstigen Lesegewohnheiten.
Mit besten Grüßen
Georgios Chatzoudis
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 956 Aufrufe | 8 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Harald Töpfer | 25.10.2018 | 14:54 Uhr
Sehr geehrter Herr Chatzoudis,
mag sein, ich zähle mich selbst auch zu denen, die in solchem Stil geschriebene Texte lesen und verstehen können. Aber *gerne* lese ich derart Verschwurbeltes nicht.

Wirft man einen Blick in die anglo-amerikanische akademische Welt, aber auch in andere Regionen, so gilt es dort als Tugend, als Wissenschaftler*in – und zwar egal, für welches Publikum – gut verständlich, elegant und gut lesbar zu schreiben, ohne deswegen inhaltlichen Anspruch und Substanz aufzugeben.

Aber in der deutschen Wissenschaftslandschaft gilt es ja immer noch als Ausweis von Wissenschaftlichkeit, möglichst kompliziert zu schreiben. Dass sie solch einen Stil auch noch verteidigen, ist entlarvend.

Beste Grüße zurück
H. Töpfer
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 956 Aufrufe | 8 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Georgios Chatzoudis | 25.10.2018 | 14:19 Uhr
Sehr geehrter Herr Töpfer,
in unserem Wissenschaftsportal ist eine Bandbreite an Diktionen gegeben. Wir schätzen unsere Leserschaft und trauen ihr zu, Texte aus der Wissenschaft lesen und verstehen zu können. Diese können mal wissenschaftlicher, mal journalistischer ausfallen. Wir sehen darin in der Vemittlung von wissenschaftlichen Inhalten keinen Widerspruch.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre L.I.S.A.Redaktion
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 956 Aufrufe | 8 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Harald Töpfer | 25.10.2018 | 14:10 Uhr
Ein Musterbeispiel par excellence dafür, dass man Interviewfragen von Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen nicht schriftlich beantworten lassen sollte. Die Antworten sind nicht nur viel zu langatmig, sondern auch im fremdwortbewehrten hyperwissenschaftlichen Duktus gehalten, der garantiert nicht dazu beiträgt, dass irgendjemand außerhalb der universitären Welt 1. das versteht und 2. Lust hat, das alles durchzulesen. Frau Babenhauserheide verschanzt sich hinter ihrem akademischen Jargon wie in einer Festung.
Wenn es hier um Wissenschaftsvermittlung in eine breitere Öffentlichkeit gehen sollte, ging das eher daneben. Vielleicht wollten Sie aber auch eine geradezu stereotypenhafte Verkörperung des in der deutschsprachigen Universitätslandschaft vorherrschenden Typus von sich kompliziert, unverständlich und gewunden sprachlich ausdrückenden Akademiker*innen präsentieren. Das wäre dann jedenfalls gelungen.
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 956 Aufrufe | 8 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Georgios Chatzoudis | 25.10.2018 | 12:07 Uhr
Das ist sehr schade, Herr Quencher. Denn Sie verpassen ein anspruchsvolles und sehr interessantes Interview. Vielleicht geben Sie sich doch noch einen Ruck...

Mit freundlichen Grüßen
Ihre L.I.S.A.Redaktion
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Judith Wonke | 25.10.2018 | 956 Aufrufe | 8 | Interviews

"Die Lektüre ermöglicht auch Rückschlüsse auf den Zeitgeist"

Interview mit Melanie Babenhauserheide zur ideologiekritischen Analyse der Harry Potter-Reihe

Quentin Quencher | 25.10.2018 | 11:37 Uhr
Es tut mir, mich hätte schon interessiert, was im Interview gesagt wird. Allerdings bekomme ich bei derartig gegenderten Texten eine solche Abneigung mir das zu Gemüte zu führen, dass ich es dann lieber lasse. Also bitte schreibt vernünftig.
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Georgios Chatzoudis | 13.10.2018 | 3630 Aufrufe | 2 | Filmproduktionen der Gerda Henkel Stiftung

Wer waren die Vitalienbrüder?

Jens E. Olesen | 24.10.2018 | 15:31 Uhr
Interessantes versprechendes Projekt. Es lohnt sich zweifelsfrei die Quellen aus Gotland und Baltikum und den Hansestädten neu zu sichten, auch um die Kontakte und Handelsrelationen der Vitalienbrüder auf dem Spur zu kommen. Denn wo blieben u. a. die Handelsgüter? Die Waren wurden wohl nicht nur in Rostock und Wismar verkauft? Die Rekrutierung der autorisierten Seeräuber könnte dadurch hoffentlich extra belegt werden. So lange es noch nicht zu gefährlich war sich zu beteiligen, machten viele um Beute und Gewinne mit....
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Georgios Chatzoudis | 18.09.2018 | 34415 Aufrufe | 12 | Interviews

"Diese Körper sind von Angst erfüllt"

Interview mit Klaus Theweleit über aktuelle Gewalt in Deutschland

user unknown | 21.10.2018 | 12:45 Uhr
Mir erschließt sich nicht, wie die Ächtung der AfD in den Medien funktionieren soll.
Um als aufgeklärter Bürger die Ächtung nachvollziehen zu können muss ich die Leute doch aus erster Hand erfahren, selbst reden hören und sehen. Die Überheblichkeit und Selbstgerechtigkeit der Medienleute, die auch jahrelang über Lohnnebenkosten lamentiert haben und sonst den Schein von Neutralität fetischisieren - denen darf ich als Zuschauer doch nicht einfach abkaufen, was sie verkünden.

Die anderen Gäste der Plasbergs und Wills stehen genauso in der Verantwortung wie sie sich zu den Rechtsradikalen verhalten wie deren Gastgeber.

Auch dass die AfD-Wähler psychophysisch so anders sind als der Rest der Bevölkerung leuchtet mir nicht ein.

Am wenigsten traue den Medien die Entscheidung zu mir zu sagen, wer akzeptabel und wer pfui ist. Eine Gesellschaft die solcher Medien bedarf ist schon dysfunktional. Ich sehe da auch keine einfache Lösung.
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Georgios Chatzoudis | 16.10.2018 | 1372 Aufrufe | 15 | Interviews

"Ideologische Querverbindungen zwischen Neoliberalismus und Rechtspopulismus"

Interview mit Christoph Butterwegge über die Partei AfD in den Parlamenten

Wiebke | 21.10.2018 | 08:39 Uhr
Prof. Butterwegge: Leider kann man die AfD als eine Partei, die bald in sämtlichen Landesparlamenten, im Bundestag und im Europäischen Parlament vertreten ist, weder ignorieren noch von den Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausschließen.


"LEIDER" ??? - mehr braucht man über das "Demokratieverständnis" dieses Herrn nicht zu wissen....

Die Lösung ist die Mitte - Rechts und Links eint eines - wenn sie an die Macht kommen wird es düster. Es mag ja stimmen dass die die Ziele fundamental verschieden sind, aber das Demokratieverständnis ist das Gleiche. Linke Politik? Die Katastrophe kann man zum xten Mal besichtigen - in Venezuela und Berlin - wo immer sie an der Macht sind ist das Desaster vorprogrammiert. Nein zum Extremismus!
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Diplom Fotografie Markus Georg Reintgen | 02.03.2017 | 897 Aufrufe | 5 | Artikel

Prora

Scherben von Prora

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Georgios Chatzoudis | 21.02.2017 | 1612 Aufrufe | 5 | Interviews

Digitaler Kapitalismus - der Weg aus der Wachstumskrise?

Interview mit Philipp Staab über Wachstum im digitalen Kapitalismus

Manfred Meyer | 10.10.2018 | 18:39 Uhr
Schlußfolgerungen habe ich nicht gefunden nur Beschreibungen einer Gefahr.
Was und wem nutzt das ?
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Georgios Chatzoudis | 21.10.2014 | 2872 Aufrufe | 2 | Interviews

"Otto Dann war ein zutiefst politisch denkender Historiker"

Interview mit Peter Alter zum Tod von Otto Dann

Wan Jan | 05.10.2018 | 17:56 Uhr
Heute, vor 100 Jahren, hielt Reichskanzlers Prinzen Max von Baden eine Regierungserklärung im Reichstag.

In den vergangenen Tagen habe ich das oben erwähnte 'Nation und Nationalismus in Deutschland 1770 - 1990' gelesen, nur auf diesem Wege wurde mir bewusst, dass wir heute damit das 100-jährige Jubiläum hierzu begehen...

Gerade eben habe ich das Buch fertig gelesen und wollte jetzt mehr über Otto Dann recherchieren; einer der Treffer, den ich mir näher anschaute, ist dieses Interview anlässlich seines Todes.

Ich kann den von Dr. Klaus Pabst gemachten Aussagen zustimmen, nach meinem (etwas oberflächlichen, weil nicht weiterführenden) Eindruck nach dem Lesen dieses massiven Standardwerks.

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Prof. Dr. Eva Schlotheuber | 28.09.2018 | 4537 Aufrufe | 19 | Artikel

Antwort auf den Offenen Brief der Doktorandinnen und Doktoranden

Von Eva Schlotheuber und Frank Bösch

L.I.S.A.Redaktion | 04.10.2018 | 13:41 Uhr
Als L.I.S.A.Redaktion weisen wir daraufhin, dass der Kommentar von Frau Hilgert nachweislich kein sogenannter Fake-Beitrag ist. Einer Anmeldung zur Kommentierung von Beiträgen bedarf es nicht. Ihre L.I.S.A.Redaktion
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Prof. Dr. Eva Schlotheuber | 28.09.2018 | 4537 Aufrufe | 19 | Artikel

Antwort auf den Offenen Brief der Doktorandinnen und Doktoranden

Von Eva Schlotheuber und Frank Bösch

Geballte Lesekompetenz | 04.10.2018 | 10:48 Uhr
Es ist schade, dass jetzt hier mit Fake-Beiträgen die bisher weitgehend sachliche Diskussion gestört werden soll.

Der Beitrag von "Nora Hilgert" ist ein Fake-Beitrag.
a) Frau Dr. Hilgert besitzt in diesem Forum einen offiziellen Account ( https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/dr._nora_hilgert ). Dieser wurde hier nicht genutzt, sondern ein anonymer Wegwerf-Account.

b) Der Beitrag von der vorgeblichen "Nora Hilgert" ist nicht nur voller seltsamer Plattitüden und Floskeln, er ist auch gespickt mit Grammatikfehlern. Frau Dr. Hilgert ist promovierte Historikerin und der deutschen Sprache mächtig. Das hier ist eine Beleidigung.

Der Beitrag soll die Leitung des VHD und Frau Dr. Hilgert desavouieren. Hier sind wir alle aufgefordert, ruhig und respektvoll den Dialog fortzuführen und nicht auf solche Provokationen hereinzufallen.
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Prof. Dr. Eva Schlotheuber | 28.09.2018 | 4537 Aufrufe | 19 | Artikel

Antwort auf den Offenen Brief der Doktorandinnen und Doktoranden

Von Eva Schlotheuber und Frank Bösch

Nora Hilgert | 04.10.2018 | 08:28 Uhr
Das Doktorandenforum soll dem Anspruch nach eine Plattform bieten, eigene Projekte vorzustellen, mit Mitstreitern ins Gespräch zu kommen, Kontakte und Netzwerke auf dem Historikertag zu knüpfen, die weit über den eigentlichen Posterraum hinausgegen, der mehr ein Initial ist als etwas Statisches. Mit einem Poster hier präsent zu sein, ist aus unserer Sicht also vielmehr als ein Wettbewerb, es ist als Chance gedacht, die jede und jeder für sich ausgestalten kann. Dass es in diesem Jahr verschiedene organisatorische Missgeschicke und Pannen gab, tut uns leid und an verschiedenen Stellen haben wir uns bereits dafür entschuldigt. Auf diese Pannen mit einem offenen Brief zu reagieren, war eine Möglichkeit, den Unmut auf verschiedenen Veranstaltungen öffentlich zu äußern schloss sich an. Als Veranstalter hätten wir uns gewünscht, dass man direkt auf uns zukommt, bevor die sozialen Medien eingebunden werden. Aber wir können damit umgehen, da es uns immer um den Dialog geht, der, egal wie groß der Dissens ist, aufrecht erhalten bleiben muss. Dialog muss in jedem Zusammenhang kollegial und respektvoll sein, egal wie hoch die Emotionen kochen. Wenn aber aus Gesprächen, wie Eva Schlotheuber und ich sie im Anschluss an die Festveranstaltung geführt haben, gemacht wird, dass einzelnen Personen gedroht worden sei (siehe die Kommentare oben), verlässt dies eine akzeptable Ebene. Warum sollte jemand gedroht worden sein und in welcher Weise? Womöglich, dass Karrieren verhindert oder behindert werden? Dies hat so in keiner Weise und an keiner Stelle stattgefunden, das möchte ich unmissverständlich betonen und klarstellen. Ich kann mir nicht erklären, wie und warum diese Behauptung in den Raum gestellt worden ist. Bei mir persönlich weckt eine solche Aussage das ungute Bild, dass Karriere weniger als Selbstleistung denn als Fremdleistung eingeschätzt wird. Sicherlich sind wir alle in irgendwelchen Abhängigkeiten, aber es ist doch ganz klar festzustellen, dass jeder und jede selbst für das eigene Fortkommen zuständig ist. Aber dies führt ohnehin ganz weit weg von den eigentlichen Kritikpunkten am Doktorandenforum. Daher sei noch einmal deutlich zu betonen: Niemand wurde etwas angedroht! Einzig, und das wird auch in der obigen offenen Antwort gesagt, werden wir das Doktorandenforum in dieser Form nicht fortsetzen wollen, da es für alle Seiten viel Aufwand bedeutet, der eine Kosten-Nutzen-Rechnung nicht zu erfüllen scheint. Diese Entscheidung liegt an dem allgemein geäußerten Unmut, aber keinesfalls an den leiseren oder lauteren Äußerungen einzelner Personen. Ich möchte noch einmal betonen, dass Dialog von uns sehr groß geschrieben wird und wir deshalb mit allen Personen, die am Doktorandenforum in diesem Jahr beteiligt waren, in Kontakt treten werden, um deren konstruktive Kritik aufzunehmen, die uns wirklich wichtig ist.
Für uns gilt es nun nach vorne zu schauen, denn nach dem Kongress ist eben auch wiederum vor dem Kongress.
Nora Hilgert, Geschäftsführerin VHD