Registrieren
Aktuell kommentierte Beiträge
merken
Lenore Hinkel | 13.06.2011 | 1276 Aufrufe | 4 | Artikel

Wer kennt die Bedeutung von "Judaische Lazari" (aus dem Russischen: юдчшки Лазари) im Zusammenhang mit den Verfolgungen/ Repressionen während der Stalinzeit in Russland?

Lenore Hinkel | 06.09.2011 | 16:37 Uhr
Lieber Herr Vetter,

ja das ergibt für mich einen Sinn. Insbesondere da ja auch Teile von Polen der Sowjetunion zugesprochen wurden Herzlichen Dank für ihre Hilfe.

Herzliche Grüße
Lenore Hinkel
merken
Georgios Chatzoudis | 05.08.2011 | 6253 Aufrufe | 3 | Interviews

"Die bisherigen E-Learning-Konzepte sind überholt"

Interview mit Jun.-Prof. Dr. Marko Demantowsky

M. Demantowsky | 02.09.2011 | 16:32 Uhr
Nur damit Thomas Spahns rhetorisches Bedauern etwas gemildert wird - folgende Literaturtipps:

- Bettina Alavi (Hrsg.): Historisches Lernen im virtuellen Medium. 258 S., Heidelberg 2010.
- Uwe Danker/Astrid Schwabe (Hrsg.): Historisches Lernen im Internet. Geschichtsdidaktik und Neue Medien. 255 S., Schwalbach/Ts. 2008.
- Susanne Popp/Michael Sauer/Bettina Alavi/Marko Demantowsky/Gerhard Paul (Hrsg.): Zeitgeschichte - Medien - Historische Bildung. 339 S., v.a. S. 257-306, Göttingen 2010.
Siehe auch das frühe Buch von Vadim Oswalt: Geschichte am Computer. 2 Bd., Schwalbach/Ts. 2002.
Dazu kommen diverse Einzelaufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden.

Ich selber würde meine 2-Minuten-Einlassung zum geschichtsbezogenen E-Learning nicht allzu hoch veranschlagen (an anderer Stelle habe ich mich dazu ausführlich und in der gebotenen Differenziertheit geäußert, was noch publiziert werden wird) und wundere mich doch ein wenig über die teils sehr grundsätzlichen teils sehr detailorientierten Reaktionen.

De facto mangelt es doch an einem konstruktiven Dialog zwischen internetengagierten Geschichtslehrerinnen und -lehrern und interessierten Wissenschaftlern. Vielleicht ist diese ganze Debatte dafür ein Anfang, es sollte mich freuen.
merken
Lenore Hinkel | 13.06.2011 | 1276 Aufrufe | 4 | Artikel

Wer kennt die Bedeutung von "Judaische Lazari" (aus dem Russischen: юдчшки Лазари) im Zusammenhang mit den Verfolgungen/ Repressionen während der Stalinzeit in Russland?

Dr. Matthias Vetter | 01.09.2011 | 11:11 Uhr
Höchstwahrscheinlich soll es Казимирь heiße, und es ist Polen gemeint, denn es wird eine Gleichsetzung mit den Russen vorgenommen. Kazimir' ergibt dann ein Reimwort zu Sibir'. Der russische Namen Kazimir wird ohne weiches Zeichen am Ende geschrieben, dass es hier vorkommt, lässt sich auch als Verweis auf die im polnischen weiche Aussprache am Ende (Kazimierz, auch als poln. Königsname bekannt) deuten. Das wäre meine Vermutung - aber so eindeutig ist das leider nicht (wie das andere Beispiel mit Lazari). Matthias Vetter, Frankfurt
merken
Georgios Chatzoudis | 05.08.2011 | 6253 Aufrufe | 3 | Interviews

"Die bisherigen E-Learning-Konzepte sind überholt"

Interview mit Jun.-Prof. Dr. Marko Demantowsky

Thomas Spahn | 21.08.2011 | 10:49 Uhr
Die Kollegen Eisenmenger und König haben in ihren Blogs bereits ausführlich, fundiert und zutreffend inhaltlich Stellung zum Interview mit Herrn Demantowsky genommen (siehe: http://tinyurl.com/3eofge7 und http://tinyurl.com/3d4ss4d).

Nachgeliefert sei, dies spielt leider in dem Interview keine Rolle, der Hinweis, dass bereits einige Gehversuche, erste Ansätze von Lehrer/innen bestehen, solche Lern-Arrangements historischen Lernens mit digitalen Medien zu kreieren, die sich - selbstverständlich, möchte man rufen - im konstruktivistischen Lernparadigma bewegen und nicht im instruktionalistischen.

Lehr-Lern-Szenarien, in denen fachdidaktische Prinzipien historischen Lernens (oder, je nach Positionierung zum gegenwärtige Kompetenzparadigma: historische Kompetenzen) bedacht werden.

Als Anker für die eigene Recherche mag ein Diskussionsbeitrag von 2009 dienen: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/7615
Zudem sei das Durchstöbern des Blogs von Daniel Eisenmenger empfohlen.

Die negative Reaktion Herrn Demantowskys auf die (zumindest lange Zeit) weite Verbreitung des Instruktionalismus im E-Learning ist ja durchaus verständlich, an eine gewisse "entfremdete" Reaktion meinerseits beim Eintauchen in die Materie kann ich mich sehr gut erinnern.

Nur: Im Jahr 2011 ist die Mediendidaktik, teilweise auch die Fachdidaktiken, bereits weiter. Die Geschichtsdidaktik hingegen lässt bisher eine hinreichend breite Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Lernens im digital geprägten 21. Jahrhundert vermissen - schade.

merken
Georgios Chatzoudis | 19.08.2011 | 478062 Aufrufe | 2 | Interviews

"Wir brauchen mehr Experimentierfreude"

Interview mit Dr. Klaus Graf

Georgios Chatzoudis | 19.08.2011 | 14:19 Uhr
@AndreasP - Vielen Dank für den Hinweis. Wir korrigieren das umgehend. Viele Grüße, Ihre L.I.S.A.Redaktion
merken
Georgios Chatzoudis | 19.08.2011 | 478062 Aufrufe | 2 | Interviews

"Wir brauchen mehr Experimentierfreude"

Interview mit Dr. Klaus Graf

AndreasP | 19.08.2011 | 14:05 Uhr
Hinweis: Das oben abgebildete ist kein "Wikipedia-Auftritt" von Dr. Graf, sondern ein Lexikonartikel in der Wikipedia über ihn. Ein "Auftritt" wäre seine Benutzerseite http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Historiograf
merken
Georgios Chatzoudis | 17.08.2011 | 12821 Aufrufe | 3 | Interviews

"Zum Frühstück lese ich die Posts meiner Kollegen"

Interview mit Dr. Mareike König

Oliver Tacke | 17.08.2011 | 11:54 Uhr
Ein schönes Interview, vielen Dank! Als gefühlter Fremdkörper im "altehrwürdigen" Umfeld der Geisteswissenschaften kann ich die geschilderten Eindrücke durchaus bestätigen.
merken
Georgios Chatzoudis | 17.08.2011 | 12821 Aufrufe | 3 | Interviews

"Zum Frühstück lese ich die Posts meiner Kollegen"

Interview mit Dr. Mareike König

Daniel Spielmann | 17.08.2011 | 11:31 Uhr
Interessantes Interview. Wie mir scheint existieren bisher noch keine tragfähigen Stategien, wie social media-Quellen (Blogbeiträge, Tweets, G+-posts, postings in Community-Foren usw. usf.) in wissenschaftlichen Arbeiten vernünftig zitiert werden können. Ich sehe aber gerade darin eine Notwendigkeit, wenn man mehr Wissenschaftler zu eigenen Beiträgen animieren möchte. Ich halte Zitierfähigkeit solcher Quellen außerdem v.a. da für wichtig, wo sie meine eigenen Lernprozesse maßgeblich mitbestimmen - und das ist bei mir inzwischen eher die Regel, als die Ausnahme.
merken
Georgios Chatzoudis | 17.08.2011 | 12821 Aufrufe | 3 | Interviews

"Zum Frühstück lese ich die Posts meiner Kollegen"

Interview mit Dr. Mareike König

Wenke Richter | 17.08.2011 | 10:14 Uhr
Danke für das Interview. Ich kann die Einschätzungen bestätigen. Projekte jüngerer Wissenschaftler außerhalb tradierter Normen werden nur schwer von älteren Kollegen akzeptiert. Beispiel: ich habe mit einigen Freunden ein Fachjournal als Open Access gegründet, daß in meinem Institut keine Unterstützung erfahren hat - leider. Auch kenne ich nur sehr wenige junge Historiker, die Social Media aktiv für ihre Wissenschaft nutzen. Die Gründe für diese ablehnende Haltung oder auch Nichtbeachtung würden mich auch interessieren. Ich erkläre es mir zum Teil damit, daß die Möglichkeiten von Internetkommunikation und Digitalisierung noch nicht so weit im Fach akzeptiert ist, als das der zweite Schritt (soziale Medien) gegangen werden kann.
merken
PD Dr. Michael Maaser | 11.08.2011 | 944 Aufrufe | 1 | Ankündigungen

Frankfurter Universitätsarchiv mit eigener App

Thomas Arnold | 15.08.2011 | 22:23 Uhr
das ist wirklich originell, kompliment (und das bei einem Archiv). TA.
merken
Georgios Chatzoudis | 08.08.2011 | 8834 Aufrufe | 6 | Interviews

"Ich betrachte mich nicht als Blogger"

Interview mit Prof. Dr. Uwe Walter

Georgios Chatzoudis | 09.08.2011 | 08:54 Uhr
Sehr geehrter Kritiker,
wir haben uns den Beitrag angeschaut. Im Sinne eines Austausches und einer Klärung der unterschiedlichen Ansichten zu einem noch sehr offenen Thema wie dem Nutzen digitaler Medien für die Wissenschaft halten wir es für sinnvoll, Interviews mit Vertretern unterschiedlicher Positionen zu führen. Wir erhoffen uns davon eine lebendige Diskussion und neue Einsichten.
Viele Grüße
Georgios Chatzoudis (L.I.S.A.Redaktion)
merken
Georgios Chatzoudis | 08.08.2011 | 8834 Aufrufe | 6 | Interviews

"Ich betrachte mich nicht als Blogger"

Interview mit Prof. Dr. Uwe Walter

Dr. Klaus Graf | 08.08.2011 | 23:32 Uhr
Natürlich bin ich gern bereit, Auskunft zum Thema Wissenschaftsblogging zu geben, wie ich ja auch auf der Pariser DHI-Tagung "Im Netz der neuen Medien" zu diesem Thema referiert habe. Selbstverständlich gibt es noch andere deutschsprachige Geisteswissenschaftler, die bloggen (englischsprachige gibt es viele). Der österreichische Historiker Anton Tantner seit langem oder seit kurzem auch der Archäologe Rainer Schreg.
merken
Georgios Chatzoudis | 08.08.2011 | 8834 Aufrufe | 6 | Interviews

"Ich betrachte mich nicht als Blogger"

Interview mit Prof. Dr. Uwe Walter

Kritiker | 08.08.2011 | 23:07 Uhr
Ach nein, bitte geben Sie doch einem Querulaten und Stänkerer wie Dr. Graf nicht noch ein Forum. Haben Sie seinen Blogeintrag zu diesem Interview angesehen? Ist das das Niveau, das die Gerda-Henkel-Stiftung fördert? - Grundregel 1: "Trolle nicht füttern"!
merken
Georgios Chatzoudis | 08.08.2011 | 8834 Aufrufe | 6 | Interviews

"Ich betrachte mich nicht als Blogger"

Interview mit Prof. Dr. Uwe Walter

Georgios Chatzoudis | 08.08.2011 | 19:51 Uhr
Sehr geehrter Herr Dr. Graf,

wir nehmen Ihre Anregung gerne auf. Hätten Sie Zeit und Lust, uns ein Interview zum Thema Wissenschaftsblogging zu geben?

Viele Grüße
Georgios Chatzoudis (L.I.S.A.Redaktion)
merken
Georgios Chatzoudis | 08.08.2011 | 8834 Aufrufe | 6 | Interviews

"Ich betrachte mich nicht als Blogger"

Interview mit Prof. Dr. Uwe Walter

F. Bonse | 08.08.2011 | 15:18 Uhr
wieso reaktionär? was meinen sie damit?
und: ich kenne sonst kaum geisteswissenschaftler, die bloggen, sie herr dr. graf?
merken
Georgios Chatzoudis | 08.08.2011 | 8834 Aufrufe | 6 | Interviews

"Ich betrachte mich nicht als Blogger"

Interview mit Prof. Dr. Uwe Walter

Dr. Klaus Graf | 08.08.2011 | 14:49 Uhr
Was für ein Reaktionär!

http://archiv.twoday.net/stories/38736940/

Wieso wird nicht mal ein wirklicher Wissenschaftsblogger interviewt?
merken
Lenore Hinkel | 13.06.2011 | 1276 Aufrufe | 4 | Artikel

Wer kennt die Bedeutung von "Judaische Lazari" (aus dem Russischen: юдчшки Лазари) im Zusammenhang mit den Verfolgungen/ Repressionen während der Stalinzeit in Russland?

M.A. Lenore Hinkel | 27.07.2011 | 12:19 Uhr
Liebe Frau Steller,

vielen herzlichen Dank für Ihren Eintrag. Das war genau der Hinweis, den ich gebraucht habe. Es gibt in den Gedichten dieses Kriegsgefangenen noch eine weitere Stelle, über deren Bedeutung ich rätsel.

Одни лиш только Руские
Как бедный Казиирь
Все знают, что дороги нам
Открты лиш в Сибирь

Thematisch geht es um seine Angst nach Ende des Krieges in die Sowjetunion zurückzukehren, da ihm der Vorwurf der Kollaboration mit dem Feind droht. Den Namen Kaziir oder vielleicht soll es auch Kazimir heißen, weiß ich allerdings in diesem Zusammenhang nicht zu interpretieren. Vielleicht haben Sie auch hier einen Tipp für mich?

Mit den besten Grüßen aus Frankfurt
Lenore Hinkel

merken
Lenore Hinkel | 13.06.2011 | 1223 Aufrufe | 1 | Artikel

Nervenklinik Niederrad (Frankfurt am Main) - Lager für Displaced Persons? - Wer weiß etwas dazu?

F. Bonse | 26.07.2011 | 09:43 Uhr
Hallo Frau Hinkel,
das passt nicht direkt zu Ihrer Suche, aber vielleicht ist folgender Link für Sie ja auch interessant:
http://lernen-aus-der-geschichte.de/Teilnehmen-und-Vernetzen/Tipp/9688
VG, F. Bonse
merken
Lenore Hinkel | 13.06.2011 | 1276 Aufrufe | 4 | Artikel

Wer kennt die Bedeutung von "Judaische Lazari" (aus dem Russischen: юдчшки Лазари) im Zusammenhang mit den Verfolgungen/ Repressionen während der Stalinzeit in Russland?

Dr. Lea-Katharina Steller | 08.07.2011 | 01:35 Uhr
Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch (Каганович Лазар Мойсейович)
merken
Georgios Chatzoudis | 04.07.2011 | 3527 Aufrufe | 1 | Vorträge

Social Media in der Wissenschaft
Erfahrungen im Umgang mit den Neuen Medien

Wenke Richter | 07.07.2011 | 10:15 Uhr
Danke für die Videopräsentation. Ich freue mich, daß mein Interview mit Bertram Triebel an so einer prominenten Stelle gezeigt wurde. Es ehrt mich.